Mittwoch, 29. Juli 2015

Mal ganz kurz.....

Ich bin mega-nervoes. Suche noch immer nach einer geeigneten, und nicht zu teuren Wohnung in Raanana. Meine Freundin sucht kraeftig mit und unterstuetzt mich. Danke Shifra. 
Es gibt eine Wohnung, die mir sehr gut gefaellt, sie hat nach drei Richtungen Fenster und gegen Abend weht eine schoene Meeresbrise durch die Wohnung. Es ist nur ein Zimmer, aber es gefaellt mir dort. 
Leider gibt es einen Mangel, eine Stelle Schimmel an der Decke im Bad. Und das obwohl auch das Bad ein Fenster hat, und nicht mal ein kleines. 
Der Vermieter, den ich darauf ansprach, versprach es zu richten, aber es reicht ja nicht nur, es ueberzustreichen sondern das Problem muss behoben werden. 
Und da befuerchte ich, dass das nicht so sein wird, wie ich hier so die Versprechen einordne. 
Nachdem ich ihm sagte, ich habe mit einem Fachmann gesprochen, der meinte, es koenne der Dud sein (der Wasserspeicher, der immer auf den Daechern ist) meinte er, ja, daher kaeme auch das Problem. 
Nun warte ich, dass er das Problem behebt.

Als allergroesstes Problem erweist sich gerade meine Ueberempfindlichkeit gegenueber den Mobilfunkantennen. Ich kann einfach in keine Wohnung ziehen, wo auf dem Dach eine dieser Antennen ist, oder auch nur im Nebenhaus. Und Raanana Zentrum ist VOLL von Antennen dieser Art.
Ich bekomme schon nach 5 min. Kopfschmerzen, Uebelkeit, Druck auf dem Hals und Schwindel. Ich kenne das Problem etwa seit 10 Jahren. Auch mit manchen Smartphones oder Handys habe ich dieses Problem. Das schraenkt schon sehr ein.
Eine wunderbare gut bezahlte Stelle in Jerusalem ist mir dadurch schon die die Lappen gegangen, denn auf dem Dach war eine dieser Antennen. Ich wusste es gar nicht, hatte mich nur nach dem Vorstellungsgespraech gewundert, dass ich fix und fertig aus dem Gebaeude kam, mit Kopfdruck und Schwindel. Es war im Binjan Klal, wo eine Filiale der Firma ist, in der ich nun in Hod haSharon beginnen werde.
(haette ich das Problem nicht, dann haette ich nicht aus Jerusalem wegziehen muessen, sondern die guten Bedingungen auch in Jerusalem zu bekommen.)
Die Wohnung mit dem Schimmel im Bad hat keine Antenne in der Naehe und ich fuehle mich gut dort.

(Uebrigens, man glaubt nicht wieviele Menschen in ihrer Wohnung/ihrem Haus Schimmel haben, aber nicht nur wie in der Wohnung die ich gesehen habe, an einer Stelle, sondern richtig viel, fast schwarz, in jedem Bad. Das Haus von Bekannten in Alon Shwut ist auch mit Schimmel im Bad befallen, wobei ich glaube dass es dort ein Lueftungsproblem ist, denn es gibt nur ein kleines Fenster.
Eine potentielle Nachmieterin habe ich auch schon. Sie ist Studentin und hat sich in meine Wohnung verliebt. 
Kann man aber auch wirklich. Ich werde sie SEHR vermissen. 
Ansonsten bin ich recht rappelig, ob alles so klappt, Umzug, der ganze Kram... usw usw... Puh...

Sonntag, 26. Juli 2015

Freitag, 24. Juli 2015

Komm zurueck zum Land deiner Seele.. Shabbat shalom und leichtes Fasten (Zom Kal) am Sonntag

Das hat mich heute im Auto sehr geruehrt... "Return again.. return again return to the land of your soul.. return to who you are, return to where you are ....

Donnerstag, 23. Juli 2015

Raanana/Hod haSharon - ein neuer Abschnitt beginnt

Eine aufregende Zeit liegt hinter mir - und eine noch aufregendere Zeit vor mir. 
Nun ist es fest. Ich werde nur noch einen Monat bei meiner derzeitigen Arbeitsstelle sein und dann geht es nach Hod Hasharon, zur Konkurrenzfirma (im Grunde aber auch wieder nicht, da unsere Firma in Hod Hasharon keine Filiale hat). 
Wieder eine Firma, die sich mit den Pflegekraeften fuer eine Hilfe zuhause bei alten Menschen beschaeftigt, mit israelischen oder Fremd-arbeitern und mit der Bituach Leumi (der Sozialversicherungsgesellschaft) zusammenarbeitet, die die Stunden bewilligen muss. 
Diese Firma hat aber Filialen im gesamten Land, was bedeutet, dass man auch innerhalb der Firma - auf Wunsch - wechseln kann (etwa bei einem Umzug usw.)
Ich habe das Angebot einer 75% Stelle angenommen, wo ich dann genausoviel verdienen werde wie auf einer vollen Stelle bei meiner jetzigen Arbeit. 
Weiter ist die Stelle auf ein halbes Jahr begrenzt, was aber nicht sehr schlimm ist, weil es wie gesagt einige Filialen gibt, wohin man ausweichen kann, falls man nicht in eine volle Stelle umwandeln kann. 

Dennoch werde ich mir auch dort einen kleinen Nebenjob suchen muessen, ich werde von 8 bis 14h Uhr arbeiten, da ist Zeit genug fuer eine zweite Stelle. 
Meine Malka kann ich ja dann leider nicht mehr besuchen. Hod Hasharon und Jerusalem liegen zu weit auseinander. 

Die Chefin ist informiert - grosse Dramen gab es nicht, eher Ignoranz - und das, obwohl wir schon lange nach noch einer Sozialarbeiterin suchen, die sich nicht findet. Nun sind es schon zwei und im Grunde noch eine halbe Stelle, da eine Kollegin reduziert hat, sonst waere sie wohl vor Ueberlastung zusammengebrochen. 

Jetzt heisst es Wohnung suchen, moeglichst schnell und auch ebenso schnell einen Nachmieter finden fuer meine Wohnung. Das setzt ein wenig unter Stress, denn ich kann es mir nicht leisten zwei Mieten zu zahlen, also will alles sehr gut koordiniert werden, was bei Wohnungswechsel ja bekannterweise nicht immer so klappt wie man es sich vorstellt. 

Da ich mir Tel Aviv "abgeschminkt" habe, - es ist dort einfach zu teuer leider, bin ich auf Raanana gekommen, denn zu keiner anderen Stadt im zentrum der Sharon-ebene habe ich einen Bezug oder Freunde. 
Wer meinen Blog schon laenger liest, wird sich vielleicht an die Zeit erinnern, als ich zum zweiten Mal wieder nach Israel kam. Ich hatte von Deutschland aus einen Job in Raanana gefunden, bei einer Firma in Raanana. Gewohnt habe ich damals in der ersten Zeit bei Shifra, die ihren Mann gerade verloren hatte, und froh war, nicht allein im Haus zu sein. 
Die Raanana-Zeit damals ist ziemlich "in die Hose gegangen". Der Boss war ein cholerischer Mann, der mit hochrotem Kopf ziemlich viel herumschrie, jeden Tag. 
Nach einem Monat dann bin ich dort regelrecht gefluechtet, nach Jerusalem, zu meinen Freunden. Von dort aus suchte ich mir dann etwas Neues. 

Zu Shifra habe ich aber immer noch Kontakt und sie hilft mir gerade SEHR aktiv, bei der Wohnungssuche, spricht jeden an, den sie kennt - und sie kennt SEHR viele Menschen - und schaut auch in die Inserate. 
Ein wahrer Engel, meine Shifra. 
Morgen werde ich mir eine Wohnung ansehen, ziemlich teuer, aber das ist nicht zu aendern, denn die billigeren Wohnungen sind irgendwie alle ein wenig heruntergekommen, oder so winzig, dass man sich nicht darin bewegen kann. 
Trotzdem - die Mietpreise sind unverschaemt hoch. Vermieter verlangen fuer ein Zimmer mit Dusch-bad, ohne eine Kueche (nur mit einer kleinen Kochplatte auf einem Teewagen, und Minikuehlschrank) eine Miete von 2800 Shekel, das sind ca. 700 EUR beim heutigen Kurs des Euro. 
Das kann alles gar nicht wahr sein. 
Eine bessere Wohnung, ordentlich und sauber mit Kueche und einem Schlafzimmer kostet dann schon mehr als 3000 Shekel, bis 3500. (800 EUR)

In Israel gibt man nicht selten die Haelfte seines Einkommens fuer Mieten aus. 
Nun bin ich gespannt auf morgen. 

Tisha beAw steht vor der Tuer, am Sonntag (der Shabbat schiebt den Termin um einen Tag weiter nach hinten). Am 9. Aw wird gefastet, und um die Zerstoerung des 1. und 2. Tempels getrauert. 
Ich bin so gar nicht bei der Sache und mit voellig anderen Dingen beschaeftigt, das aergert mich gerade ein wenig. 
Aber es ist nicht zu aendern, ich muss das Beste daraus machen, und habe in diesem Jahr ein wenig Angst vor dem Fasten. Es ist sehr heiss, und ich bekomme keinen Urlaubstag (nur wenn ich von meinen Rest-urlaubstagen einen opfern wuerde). In der letzten Zeit ueberfaellt mich aber bei Essens-entzug eine Schwaeche, die erst mit einer kleinen Mahlzeit wieder verschwindet. 
Wie das werden soll am Sonntag, weiss ich noch nicht. Ich werde mein Bestes tun.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eine wunderbare Feldenkrais-uebung fuer die Schulter


IS erklaert sich fuer die Rakete auf Israel verantwortlich

Die Rakete die heute nacht auf Israel geschossen wurde, geht auf das Konto der IS. Sie uebernehmen die Verantwortung.
Mir ist das ein wenig zuviel IS. (Daesh bei uns)