Montag, 20. Oktober 2014

Brit - ein unvergessliches Erlebnis

Meine Freundin T. ist saekulare Juedin, ihr Mann und die Toechter ebenfalls. Sohn R. ist nach der Army nach Indien gegangen, wie viele andere junge Leute, um "sich selbst zu finden", fand sich selbst und seine juedischen Wurzeln und wurde religioes, Chozer beTshuwa. Er heiratete dann die Tochter meiner Freundin Ch., die zwei haben inzwischen 3 kleine suesse Kinder. 
R. ist ein sehr empfindsamer junger Mann und draengt seine Lebensweise niemandem auf, noch glaubt er, seine Eltern und Geschwister muessen nun auch religioes leben. 
Mutter T. jedoch machte sich viele Gedanken, und kam zu der Erkenntnis, dass sie ihre Kueche kosher machen will, damit Sohn R. weiterhin bei Mutter essen kann. 
Eine tolle Geste. Darueber hinaus ist die Familie ziemlich tolerant, man respektiert sich gegenseitig, und spricht bei einer Shabbateinladung von R. und seiner Familie natuerlich den Kiddush, ihm zu ehren. Ich war ein paarmal anwesend und war sehr geruehrt, wie Vater J. sich ehrlich bemueht, alles richtig zu machen. 

Nun hat R., der religioes wurde, noch zwei Schwestern, eine davon lebt zurzeit in den USA mit Mann und Toechterchen, um ihr Postdoktorat zu machen. 
N. hat vor ein paar Wochen einen Sohn geboren und besprach mit ihrer Mutter, wie sie die Brit, die Beschneidung gestalten wolle. 
Obwohl nicht religioes, war doch klar, dass Sohnemann beschnitten wird, aber eine Feier sollte es nicht geben. Auch wollte N. ihren Sohn nicht durch einen Mohel, sondern einen Arzt beschneiden lassen. Und zwar - im Krankenhaus, am 2. Tag nach der Geburt. 
Mutter T., die alles was die Kinder fuer sich beschliessen, ohne Einwaende akzeptiert, sprach mit R. am Telefon ueber die Plaene seiner Schwester. 
R., der sich sonst auch sehr mit Ratschlaegen zurueckhaelt, sagt zu seiner Mutter, dass er das ueberhaupt nicht gut findet. Sie moege bedenken, dass dies ein sehr wichtiges Ereignis sei, es hat etwas mit juedischer Identitaet zu tun - und im uebrigen am 2. Tag nach der Geburt bereits?
Mutter T. spricht ihre Tochter daraufhin an, und gibt R.s Bedenken weiter. 
Tochter N. reagiert allergisch und meint: "Mama, ich moechte absolut nichts davon hoeren. Wir haben das laengst beschlossen und so wird es auch gemacht."

Der Tag der Beschneidung bricht an, eine Aerztin, grobschlaechtig und imposant, stellt sich dem Paar und den Eltern "im Vorbeigehen" vor. (All das spielt sich in den USA ab)
"Also, ich habe genau 15 min. zwischen zwei OPs Zeit. Moechten Sie, dass ich es jetzt mache, oder spaeter?"
Das junge Paar ist verunsichert, Mutter mischt sich ein: "Also, diese Frau soll euren Sohn beschneiden? Und das alles in Zeitdruck zwischen zwei OPs? Auf keinen Fall! Bitte denkt noch einmal darueber nach, was R. gesagt hat."
N. bespricht sich mit ihrem Mann und irgendwie koennen sie sich nicht entschliessen. 
Die Aerztin, geduldig und tolerant, kommt wieder und fragt nach, wie man sich entschieden hat. Das junge Paar bittet noch einmal um Bedenkzeit. 
Auch o.k. die Aerztin kuendigt an, in zwei Stunden erneut "etwas Zeit" zu haben und dann wieder nachzufragen. 
Man ruft einen Mohel an, bespricht sich mit ihm und das junge Paar entscheidet, die Brit nun tatsaechlich - wie es "normal und ueblich" ist, am 8. Tag zu machen. 

Inzwischen beschliessen Eltern und Kinder, daraus doch eine kleine Minifeier zu machen, nicht "wie die Religioesen, aber doch vielleicht ein paar Kraecker?"
Ganz im engsten Familienkreis findet schliesslich die sehr ernsthafte und intime Brit statt, nur mit den Eltern, den Kindern und dem Mohel.. 
Man beschliesst nun auch, dass jeder Anwesende eine kleine Bracha sagt, das, was ihm durch den Kopf geht und was er sich fuer den neuen Erdenbuerger wuenscht. 

T. erzaehlt mir diese Geschichte mit Traenen in den Augen: "Ich habe noch nie eine so schoene Brit miterlebt. Sie war bescheiden, klein und sehr bedeutungsvoll,  eine "richtige" Brit."
Der Mohel gestaltete eine angenehme Atmosphaere und erklaerte auf  Nachfragen der anwesenden, nicht religioesen Familie den Unterschied zu einer Brit durch den Arzt. Denn selbst bei der Technik gibt es Unterschiede. 
T und ihr Mann, sowie Tochter und Ehemann begriffen an diesem Tag, wie schoen es war, dass dieser Tag ein besonderer wurde, den sie niemals vergessen werden. 

Krankenhausmisere - "ich bin frustriert"

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, zu klagen. So viele Dinge sind in den letzten Tagen mit meiner Malka passiert im Krankenhaus und wieder werde ich mit der Nase auf die Missstaende in Krankenhaeusern gestossen. 
Alte Menschen scheinen fuer viele so etwas wie ""Abfall" zu sein. (Sorry fuer den Ausdruck, aber mir faellt kein anderes starkes Wort ein fuer die Umgehensweise mit den alten Leuten... und zwar weiss ich aus Erfahrung, dass es nicht nur hier in Israel so ist, sondern auch in Deutschland, ich habe einige Zeit in mehreren Altenheimen gearbeitet, und in keinem war es ideal und menschlich)

Malka ist am letzten Montag in meiner Gegenwart gefallen, kam ins Krankenhaus und wurde am Dienstag nachmittag operiert (Oberschenkelhalsbruch). Mittwoch war ab mittags Feiertag, sowie Donnerstag und am Freitag schon Erev Shabbat. Der Arzt meinte, sie muesse "eigentlich schon am naechsten Tag nach OP raus aus dem Bett und auf dem operierten Bein stehen..." was mich sehr erfreute. 
Tachles - ist NICHTS passiert und Malka liegt zu meinem grossen Entsetzen seit 7 Tagen platt im Bett. Denn "es ist ja Chag, also es sind Feiertage, und da ist kein Physiotherapeut zu bekommen.." (ob man fuers Aktivieren und mobilisieren unbedingt einen Physio braucht sei dahingestellt). 
Stattdessen liegt sie seither IMMER auf dem Ruecken, nur ein einziges Mal wurde sie auf die Seite gelagert, um Druckstellen zu verhindern. 
Malka hat eine Windel, aber ist es gewohnt, doch noch zur Toilette zu gehen, wenn sie es merkt. Das ist somit auch "gestrichen!", denn wie ich die Schwester bei ihrer Zimmernachbarin hoerte "Mach in die Windel. Ich wechsel dann..." (Aha, ja klar, ist viel schneller und mit weniger Aufwand verbunden, die Windel zu wechseln, statt sich die Muehe zu machen, den Patienten zur Toilette zu begleiten oder mit dem Toilettenstuhl dorthin zu fahren. 
Dass die Windel gewechselt wird ist aber auch nicht selbstverstaendlich, denn bevor sich jemand ernsthaft darum kuemmert, muss man erstmal 3mal schellen, wird auf "in 5 Min." oder auf "gleich" vertroestet, bis sich irgendjemand widerwillig erbarmt, die Patienten gemeinsam mit einem Kollegen grob hin und herschmeisst, so dass diese vor Schmerzen schreien. 
Fuer solche Faelle ist dann meist von der Familie ein Bekannter oder Freund "engagiert", der sich mit der Familie abwechselt. 
Ohne "Beistand" im Krankenhaus ist man hier verloren, und erst recht, wenn man an Alzheimer leidet und sich nicht wehren kann. 
So wurde ich dann zweimal gebeten, die Nacht dort zu verbringen, was ich auch gern tat, aber daraus ziemlich frustriert hervorgehe. 
Die Schwester heute nacht bat Malka "mitzumachen", beim hin und herdrehen, waehrend sie die vollgetraenkte Windel wechselte. Malka ist aber an Alzheimer erkrankt, weiss zu keiner Minute, wo sie sich ueberhaupt befindet, bzw. warum. Von "mitmachen" kann also keine Rede sein. 
Die Schwester schnauzte sie an: "Also Malka du musst schon mitmachen und dich nicht dagegen straeuben!Das Anschnauzen hatte zur Folge, dass Malka sich nur noch fester mit grosser Panik in den Augen am Bettgitter festhielt. 
Ich mischte mich ein: "Malka kann nicht mitmachen, sie ist dement. Sie weiss nicht wo sie ist und hat Angst." 
Die Schwester: "Ich weiss, aber sie wehrt sich und das macht es schwer..Sie haette hoeren sollen, was ich ihr sage. "
Klar, aber anschnauzen bewirkt nicht Mitarbeit und Malka "hoert" zwar die Worte, begreift aber nicht, was sie bedeuten. Sie ist in einem fortgeschrittenen Stadium, wo jegliche Kommunikation jeglicher Logik entbehrt. Man kann nur versuchen, sie zu beruhigen. 
Ich sage zur Schwester, dass das ein Teil ihrer Krankheit ist und biete mich an, ihre Haende zu halten. 
Als wir fertig sind, verlaesst die Schwester mit dem Kollegen den Raum. 
Ein paar Stunden spaeter sehe ich sie auf dem Flur und sie ist zuckersuess. 
"Siehst du, wie ich arbeite? Ich arbeite eigentlich immer, gehe in jedes Zimmer hinein, nicht wie andere Kollegen."
Ich verstehe nicht so recht, warum sie mir das erzaehlt. 
"Und wirklich, ich mag alte Menschen!"
Aha, daher weht der Wind. 
Statt mir zu versichern, wie toll sie ist und wie sehr sie die alten Menschen mag, wovon ich absolut nicht ueberzeugt bin, koennte sie sich einfach so benehmen, dass man genau diesen Eindruck von ihr bekommt. Nicht reden - handeln. 
Stattdessen bekomme ich den Eindruck, sie will gut Wetter machen, und hat ein bisschen Schiss, dass sich irgendjemand beschweren koennte ueber sie. 

Man gibt sich keinerlei Muehe mit den alten Menschen und hat wohl auf der Orthopaedie auch keine Ahnung von Demenz. 
Waehrend der gesamten Feiertage hat sich kaum jemand blicken lassen, und falls jemand sich am Bett zu schaffen machte, sprach man ueber Malka hinweg. Die arabischen Mitarbeiter unterhielten sich natuerlich auf arabisch und sprachen Malka nur dann an, wenn sie "Befehle" erteilten. Ansonsten wurde gescherzt und gelacht und auch Telefongespraeche angenommen. 

Die arabische Zimmernachbarin sagte zu mir, "hier nicht gut. Schaarej Zedek besser." 
Sie ist anscheinend eine Dialysepatientin und hatte nach 4 Tagen ohne Dialyse (Feiertag!) zaehen Schleim abzuhusten. So erklaerte es sich die Krankenschwester, "die Gifte sammeln sich im Koerper" meinte sie. 
Kann es sein, dass man selbst Dialyse verschiebt wegen des Feiertages oder habe ich etwas falsch verstanden?
Die Frau wurde ebenso ausgeschimpft wie Malka, da sie sich staendig Papierhandtuecher aus dem Spender in die Windel stopfte - denn die war nass und wurde nicht so schnell gewechselt. 
Als man endlich kam, hoerte ich mindestens 3-4mal wie die Schwester sich ereiferte und aergerlich rief: "Was soll denn das mit den Papiertuechern? Ueberall Papiertuecher, das kann doch nicht wahr sein. Dafuer hast du doch eine Windel."
Ja, wenn die aber nass ist, wuerde ich mir wohl auch Papiertuecher hineinstopfen, um das unangenehme Gefuehl auszuhalten. 

Jedesmal wenn die Frau klingelte, meldete sich zunaechst ein Pfleger mit der Gegensprechanlage und vertroestete sie. 
Malka weiss gar nicht, was man mit einer Klingel anfaengt, und wuerde sich ohne Begleitung auch nicht melden koennen, um etwas zu verlangen. 
Die Aerzte kommen ziemlich frueh am Morgen in einer Gruppe von 5-6 ins Zimmer, reissen den Trennvorhang auf, reden untereinander was mit dem Patienten ist, und verschwinden wieder. Ohne ein einziges nettes Wort an den Patienten zu richten. (Klar, die Patientin ist ja dement, wozu sich die Muehe machen?)

Ich bin entstetzt und frustriert und weiss aus schmerzlicher Erfahrung, dass es in den Altenheimen, wo man ja alte Menschen besser kennen muesste, genauso - wenn nicht noch schlimmer ist. 
Das lange "in den nassen Windeln" lassen, ist weit verbreitet und kann einem nur Angst und Bange machen, im Hinblick auf die Zukunft. 

Ich bin mir bewusst, dass das Krankenhauspersonalt oft ueberlastet ist, sowie auch die Altenheime, aber gerade in der Nacht oder an Feiertagen sehe ich die Sache etwas anders. 
In der Orthopaedie des Hadassah-Krankenhauses - eine super-hypermoderne technisierte Abteilung - gibt es sogar relativ viel Personal und mehrere Schwestern-haltestellen.

Ich bin sehr skeptisch, ob Malka ueberhaupt nach 7 Tagen platt liegen wieder auf die Beine kommt, denn wenn Muskeln sich bereits nach einem Tag flach liegen zurueckbilden, wie ist es dann erst nach knapp einer Woche ohne Bewegung?
Einen Physiotherapeuten haben wir die gesamte Zeit ueber nicht zu Gesicht bekommen und Malkas Tochter muss jetzt erst einmal einen privat engagieren, fuer viel Geld, bis die Krankenkasse es hinbekommt, einen Mitarbeiter nach Hause zu schicken. 
Heute wird Malka entlassen. Sie wird von einer Ambulanz nach Hause gebracht, und es muss ein Rollstuhl, sowie ein Gehwaegelchen her, falls sie wirklich wieder auf die Beine kommt. 
Man muss sich ueberlegen, ob sie in ihrem alten Bett schlafen kann oder ob es nicht zu gefaehrlich ist wegen der Sturzgefahr. 
Wie sie geduscht werden soll, oder wie sie - selbst im Rollstuhl - das Haus verlassen soll, ist unklar. Schliesslich kann niemand den Rollstuhl in die erste Etage schleppen, samt Malka. 

Mein schlechtes Gewissen, da ich bei ihrem Sturz anwesend war, ist nicht etwa schwaecher geworden, nein im Gegenteil. Wenn ich sehe, was das alles nach sich zieht, moechte ich diesen Tag bei Malka am liebsten rueckwirkend streichen. 
Es tut mir unendlich leid, wie sie leiden muss. 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Shoshana Damari und Idan Raichel fuer euch

unblocker

Chag Sameach an alle


Matanot ktanot - kleine Geschenke

(unblockerHIER)

Die kleinen Geschenke sind die schoensten und wertvollsten. Der Geruch des Shabbat in der Luft am Freitag nachmittag, die Sonne am Morgen, der Colibri, der zu mir ins Fenster fliegt, die Aussicht auf die Berge in Ein Kerem, die Stille, und - ein Laecheln von Malka.
Bitte lass sie wieder gesund werden, G-tt.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Danke fuer eure Gebete

Uff... das war ein langer Tag voller Anspannung. 
Malka lebt. Das ist erstmal wichtig. Und sie hat die OP ueberstanden. 
Heute morgen zu arbeiten, war nicht leicht. G-tt sei dank musste ich nur bis 14h, da immer noch Halbfeiertage sind.
Ich habe meine Hausbesuche so verteilt, dass ich am Schluss in Beit VeGan war, so dass ich von da aus direkt zum Hadassah Krankenhaus Ein Kerem runterfahren konnte. Mit dem Bus vom Har Herzl (Herzberg) sind es nur 10 min. 
Malkas Tochter sass an ihrem Bett und berichtete, dass man zunaechst die OP auf Freitag verschieben wollte, was wirklich nicht gut gewesen waere meiner bescheidenen Meinung nach. 
Doch dann hiess es, heute nachmittag um 15h. 
Gegen 15h kam dann auch der Pfleger, um sie vorzubereiten. Wortkarg, nicht sehr nett und straight seiner Aufgabe folgend. Hmm. 
Der naechste, der sie dann mit uns gemeinsam in den OP fuhr, war netter. Auch er sprach nicht viel, laechelte aber wenigstens. 
Sie so da liegen zu sehen, mit Schmerzen, ruft in mir den Gedanken hervor, dass sie das "mir zu verdanken hat". Ich weiss, der Kopf sagt: "Quatsch, das haette ueberall passieren koennen und schliesslich ist sie zuhause schon einige Male gefallen, da war ich nicht anwesend." 
Aber was vom Verstand her klar ist, ist vom Gefuehl voellig anders. 
Ich fuehle mich schuldig, glaube, dass es zuviel war am gestrigen Nachmittag draussen. 
Auf der anderen Seite bin ich "froh", dass sie mir nicht auf der Treppe zur Wohnung gefallen ist. Nicht auszudenken, wenn sie hinten hinueber geschlagen waere, und vielleicht noch die Treppen hinunter. Ich haette sie nicht auffangen koennen. 

Wir brachten sie gemeinsam in den Vorraum der OPs, und es dauerte noch eine ganze Weile, bis man sie abholte dort. 
Zwischendurch war ich mir nicht sicher, ob ich mich nicht vielleicht aufdraenge, ich verlor das Gefuehl fuer das richtige Mass, zwischen "sie begleiten wollen" und der Tochter nicht etwas "wegzunehmen".
Irgendwann dann bin ich doch gegangen, um den beiden Privatsphaere zu lassen. 
Ich lief auf dem Pfad nach Ein Kerem hinunter und setzte mich dort hin, betete Tehillim. 
"Bitte nicht jetzt, lieber G-tt. Schenk ihr noch ein paar gute Jahre, und irgendwann einen "schoenen" Tod, aber bitte nicht jetzt. Ich habe Angst vor den Schuldgefuehlen. Ich moechte mir nicht sagen muessen, dass ich besser haette aufpassen muessen... bitte lass sie leben."
Nach einer Stunde informierte mich Malkas Tochter, dass sie informiert wurde, die OP sei vorbei und man wuerde in Kuerze mit ihr sprechen. 

Ich machte mich auf den Weg zurueck ins Krankenhaus. 
Dort im Aufwachraum erlaubt man nur einer Person, beim Patienten zu sein. Malkas Tochter kam irgendwann hinaus und ich konnte sie sehen. 
Ach, meine Malka... es tut weh, dich so da liegen zu sehen. Aber du lebst, das ist wichtig. 
Und die Aerzte haben Malkas Tochter gesagt, sie wuerde in ein paar Stunden schon auf die normale Station verlegt, morgen schon auf den Beinen stehen muessen und in ein paar Tagen entweder zur Reha oder nachhause, Physiotherapie usw.
Puh... ich hoffe, es geschieht nicht noch etwas Unvorhergesehenes und alles wird gut. 
Bitte betet noch ein wenig, ein paar Tage noch, ja? Fuer Malka bat Chaya.

Montag, 13. Oktober 2014

Aaach, seufz.... die Rabbi Nachman-Leute, verrueckt aber wunderbar, auf solche Weise G-tt zu danken

Mir ist wirklich nicht nach lustig sein, aber auf dem Rueckweg vom Krankenhaus zurueck, bin ich ueber die Rabbi - Nachman- Leute gestolpert. Es ist schon wohltuend, sie zu beobachten...
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