Donnerstag, 30. Oktober 2014

Har HaBayt (Tempelberg) soll morgen wieder geoeffnet werden

Soeben hoerte ich, dass morgen der Tempelberg wieder geoeffnet werden solle. 
Sicher hat das auch damit zu tun, dass man befuerchtet, es koenne zu groesseren Krawallen kommen, wenn die Muslime nicht zu ihrem Freitagsgebet gelangen koennen. 
In der Tagesschau las ich uebrigens eine Behauptung, die so nicht stimmt. Dort wurde behauptet, dass nicht alle Muslime zum Gebet zugelassen werden, nur jene ueber 50. 
Das stimmt SO nicht. 
Nur wenn es mal wieder Krawalle und Konfrontationen gibt, dann werden keine Muslime unter 50 auf den Tempelberg gelassen, denn leider sind es die juengeren, die Unruhe stiften, Steine werden, Molotowcocktails usw. 
Weiter ist es nie so, dass es bei Frauen eine Altersgrenze gibt. Sie koennen in jedem Alter auf den Har haBayt, selbst wenn Krawalle stattfinden. 

Heute abend soll ein Privatwagen im Wadi Joz angegriffen worden sein. Sie Taeter haben sich vergewissern wollen, dass es auch Juden sind, die im Wagen sitzen, und ihn dann angegriffen. "Sie haben mir die Windschutzscheibe eingeschlagen, ich habe Gas gegeben und bin entkommen."
Ja, so geht es weiter im Rad der Gewalt.
Und die ach so friedliebende Fatach ruft morgen zu einem "Tag des Zorns" auf. So duerfte neue Gewalt zu erwarten sein und von der politischen Fuehrung, die am Frieden so interessiert ist, angespornt werden.

3000 Polizisten werden morgen in der gesamten Stadt verteilt versuchen, die Lage unter Kontrolle zu halten.
Heute nacht wird der Attentaeter beerdigt, der von der Polizei erschossen wurde, weil ER DAS FEUER eroeffnet hat. 
Auch dabei rechnet man mit Auseinandersetzungen. 
Bei Armon haNatziv wurde eine 70 jaehrige Frau verletzt, als der Bus mit Steinen beworfen wurde. 
Weiter wurden bei Pisgat Zeev Steine geworfen.
Es werden "Tag Mechir-Taten" befuerchtet (Rachehandlungen) von juedischer Seite. 
So kommt Jerusalem einfach nicht zur Ruhe.... 
Ich wuensche mir eine ruhige Nacht fuer unsere Stadt und das ganze Land und die ganze Welt. 
יהי שלום

Neues vom Attentaeter

Es kommen immer mehr unglaubliche Tatsachen zu Tage. 
Der Taeter, der gestern abend auf Yehuda Glick geschossen hat, kam aus Abu Tor, war mehr als 13 Jahre in Haft, die meiste Zeit in Einzelhaft, um dann vor zwei Jahren freigelassen zu werden. 
Er hat - und nun hoere man bitte aufmerksam hin - im RESTAURANT DES BEGIN CENTERS als Kellner GEARBEITET. 
Im Begincenter speisen sowohl unser Premierminister regelmaessig, als auch der Praesident. 
Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Gefahr das bedeutet. 
Zurzeit ist nur bekannt, dass dem Innengeheimdienst (Shabak) jedes Mal, bevor diese hochrangigen Herren dort speisen, eine Liste mit allen Angestellten VOR dem Ereignis vorgelegt werden muss. Der Shabak prueft dann, mit wem man es zu tun hat. 
Offenbar ist das 1. entweder durchgegangen, wer dieser Kellner ist oder 2. wahrscheinlicher, dass bei den Abenden der Attentaeter nicht arbeitete, und so die Liste schon vollstaendig war, aber er einfach nicht darauf auftauchte. 
Der Attentaeter wartete gestern, bis Yehuda Glick das Begincenter verliess, und auf der anderen Strassenseite stand (eine enge Strasse, die keine Durchgangsstrasse ist, zur Zufahrt zum Begincenter), um sich ihm dann zu naehern. 
Er fragt ihn, ob er Yehuda Glick sei und sagt: "Hoeren Sie, was sie da eben gesagt haben (offenbar bei der Versammlung, ueber das Beten von Juden am Har HaBayit) hat mir gar nicht gefallen. Es hat mich getroffen."
Yehuda Glick dreht sich zu ihm um und fragt ihn: "Ma Kara?" (Was ist los?) als der Taeter auch schon schiesst, 4 mal, um dann zu fluechten. Yehuda Glick geht noch ein paar Schritte, um dann zusammenzubrechen. 
Moshe Feiglin, Politiker des Likud und Freund von Yehuda war ebenfalls anwesend. Er steht als "langfristiges Ziel fuer einen Anschlag" auf der Liste.
Glick war ebenfalls Zielscheibe und wurde mehrere Male bedroht.
Der Islamische Djihad hat die Verantwortung fuer die feige Tat uebernommen.

Derweil erkennt Schweden ganz offiziell den Palaestinenserstaat an.

Noch neue Szenarien werden uns von der Army uebermittelt.
An der Grenze zum Libanon wird nicht mehr ausgeschlossen, dass auch von dort aus Terrortunnel gegraben wurden, die auf israelischen Boden fuehren.
Bei einem eventuellen Kriegsszenario mit Hisbollah, gewissermassen Libanon-III-Krieg, koenne man mit den Raketen der Hisbollah nicht fertig werden, auch nicht mit dem Iron-dome system.
Das bedeutet, dass man vom ersten Tag einer Konfrontation an den Flughafen Ben Gurion schliessen muesse.
Die Aufruestungsaktionen der Hisbollah waehrend der letzten Jahre geben Anlass zur Sorge.

Der Har HaBayt ist immer noch geschlossen, fuer Juden, sowie fuer Muslime.
Das bedeutet fuer morgen hoechstwahrscheinlich neue Krawalle und Auseinandersetzungen, denn morgen ist Freitagsgebet.
Abbas verkuendet schon, dass die Schliessung des Felsendoms eine "Kriegserklaerung " ist. 

Attentaeter offenbar gefunden

In Ostjerusalem scheint es der Polizei gelungen zu sein, den Attentaeter aufgespuert zu haben. Bei dem Versuch, ihn zu verhaften, wehrt er sich und schiesst, beim Schusswechsel mit der Polizei wird der Attentaeter erschossen. (Quelle. Radio Galej Zahl, Hadass Steiff, 7.30h)
Man darf sich vorstellen, was diese Tatsache nun wieder nach sich ziehen duerfte.

Uebrigens ist Yehuda Glick schon einige Zeit bedroht worden, von hunderten palaestinensischen Facebookseiten (Du bist bald tot, Yehua) - auch der Vater von Yehuda berichtet, dass Yehuda sich fuenf  Mal an die Polizei gewendet habe, weil sein Leben bedroht wurde - die Polizei aber nichts unternomen habe. 
Uebrigens, gerade habe ich erfahren, dass der Attentaeter ein freigelassener Palaestinenser war. (Ob er beim Shilat-Deal freigelassen wurde, ist mir nicht bekannt)

Der Tempelberg ist geschlossen! - Vorerst fuer alle!

Aufgrund des gestrigen "Ueberschreiten einer roten Linie" in Jerusalem (sowohl von der Tat her, als auch vom Tatort, der mitten in Jerusalem liegt, nur einen Sprung von der Cinematek und dem Chan-Theater, sowie der Tachana, die vielen Jerushalmis Freizeitspass bietet) durch das Attentat auf Yehuda Glick am Begin-Center ist der Tempelberg geschlossen. 
Wohl in erster Linie aus Angst vor noch massiveren Ausschreitungen und Racheakten. 
Seit es hell ist kreisen die Hubschrauber, der Attentaeter ist offenbar noch nicht gefunden. 
Die Alarmbereitschaft im ganzen Land ist erhoeht. 

Yehuda Glick immer noch in Lebensgefahr - bitte betet!

Rav Benni Lau aeussert sich auf seiner Facebookseite zum Attentat auf Yehua Glick und warnt, man moege ihn nicht "Rechtsaktivist" nennen, sondern Menschenrechtsaktivist, er hat unter Beachtung des Rechts dafuer gekaempft, dass es Juden moeglich ist auf dem Har HaBayit zu beten. In Frieden und Ruhe, ohne angegriffen zu werden. 
Rav Benni: Es ist jetzt die Zeit zum Beten. 
Fuer die schnelle Genesung von 
יהודה יהושע בן איטה ברנדה
Yehuda Joshua ben Ita Brenda! 
Refua Shlema!

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Der Terror gelangt mitten in die Stadt - eine weitere Zuspitzung der angespannten Situation

Miri Regev aeussert sich gerade dahingehend, dass nun der Terror auch nach Westjerusalem, ins Zentrum Jerusalems gelangt ist. Bislang hatte sich alle Gewalt auf Ostjerusalem beschraenkt. Ein weiterer Schritt der Zuspitzung der Lage in der Stadt. 
Mercaz Begin ist ca. 10 Min. zu Fuss von mir entfernt und am Eingang zur Moshava Germanit, unmittelbar in der Naehe der Cinemateque und dem Kan-Theater.
Regev: "Es kann nicht sein, dass Extremisten die Anwesenheit von Juden auf dem Tempelberg verhindern koennen."
Ein riesiges Aufgebot an Polizei deckt die gesamte Stadt nun ab, Hubschrauber kreisen.

Der Schwerverletzte ist Yehuda Glick - Mordversuch

Der Schwerverletzte wird zurzeit im Shaarej Zedek Hospital operiert. So wird im TV in den Nachrichten berichtet.
Der Schwerverletzte ist Yehuda Glick, ein Tempelmount-Aktivist, der sich dafuer einsetzt, dass Juden auf dem Tempelberg beten duerfen, was bisher nicht erlaubt ist.
Yehuda Glick ist entscheidende Figur beim Kampf um den Tempelberg. 
Es war also ein gezielter Mordversuch.
Der Attentaeter naeherte sich Yehuda Glick, der allein aus dem Begin-Zentrum kam, vergewissert sich dessen, dass es sich tatsaechlich um Yehuda Glick handelt und schiesst ihm dann dreimal aus geringster Entfernung in die Brust.
Der Attentaeter hatte einen schweren arabischen Akzent.