Samstag, 25. April 2015

Ein Licht fuer die Opfer des Erdbebens in Nepal

Erst gerade habe ich vom Erdbeben in Nepal gehoert.
Ich bin einfach nur entsetzt und mir fehlen Worte. Ich bin verzweifelt, wenn ich denke, dass unter Truemmern Menschen eingeschlossen sind, die sich nicht befreien koennen, wohl grosse Schmerzen haben und keine Luft bekommen.
Aus Israel sind schon Hilfsorganisationen unterwegs in diesen Stunden und ich hoffe, sie koennen erfolgreich helfen und Leben retten.
Ich bin mit allen, die auf der Suche nach Wasser, Nahrung, Strom und Decken sind.
Ich moechte ein Licht fuer alle Opfer des Erdbebens anzuenden. יהי זכרם ברוך

Freitag, 24. April 2015

Shabbat shalom mit einem Lied

Gerade in der Sendung "HaOneg haShishi" mit Shim´on Parnas. 
Shim´on erzaehlt, dass man selten von einem Lied sehr beruehrt wird, es passiert immer seltener in der heutigen Zeit. Aber eines der Lieder, die ihn zutiefst beruehrt und beeindruckt hat, ist dieses, von Miki Gavrielov "Ahuvati" (meine Geliebte)
Und ja, ich muss sagen, es beruehrt mich auch. Sehr. 
In diesem Sinne habt einen Schoenen Shabbat. 
Shabbat Shalom

Reaktion auf den Raketenangriff

Zahal (IDF) hat in der heutigen Nacht als Reaktion auf die gestrige Rakete aus dem Gazastreifen ein Ziel im Gazastreifen bombardiert, aus der Gegend von wo die Rakete abgeschossen wurde. Anscheinend scheint die Chamas nicht hinter dem Angriff zu stehen.
Allgemeine Einschaetzung: Es wird wohl (hoffentlich) nicht zu einer Eskalation der Lage kommen. Hoffen wir, dass es ein Einzelfall war.

Donnerstag, 23. April 2015

EIN GEDI


Abschluss eines schoenen 67. independence-Day: eine Rakete aus dem Gazastreifen

Ich kann es nicht fassen. Nach drei Monaten Ruhe im Sueden, gibt es vor fast zwei Stunden Zewa-Adom Alarm in Sderot und in den Ortschaften um den Gazastreifen herum. 
Ich schreibe eine Whats App an Odeliya, die in Sderot wohnt. Was ist los? Fehlalarm?
Leider nein, schreibt sie mir, wir haben eine Rakete fallen hoeren. Die Kinder sind total erschrocken. Es kam so unvermittelt. 
Dann in den Nachrichten: Bestaetigung. Im noerdlichen Negev ist eine Rakete gefallen, die keinen Schaden angerichtet hat. 
Trotzdem, zurzeit wird wohl beraten, ob und wie reagiert wird. 
Dass es eine Reaktion geben wird, ist fast klar.
Bitte lass das jetzt nur ein einmaliges Ereignis gewesen sein.

Wunderschoener Independence-Day

Ich habe heute alles richtig gemacht. Glaube ich. 
In vielen Gegenden hat es geregnet und war kalt. Ich dachte mir schon bei der Vorhersage, dass ich unbedingt ans Tote Meer fahren muss, denn da ist es meist warm. 
Und so war es. Ich hatte einen heissen, fast wolkenlosen Tag und bin viel gewandert, jetzt totmuede und zufrieden. 
Schon frueh am morgen bin ich im Nachal (Wadi) David gelandet, und dort eine kleine Runde gedreht bis zum Wasserfall. 
Anschliessend wollte ich noch zum Nachal (Wadi) Arugot, denn dort war ich wohl fast 10 Jahre nicht mehr. Ich hatte fast vergessen, wie majestaetisch sich dort die Wuestenfelsmassive erheben rechts und links vom Weg, der bis zum grossen Wasserfall ca. eine Stunde dauert. 
Wow! Wirklich eine starke Atmosphaere. Worauf man nur streng achten sollte ist, genug Fluessigkeit mitzunehmen. Der Mann am Eingang zum Nationalpark sagte jedem "Eine grosse Flasche pro Person" (1 1/2 l). Eine Stunde hin, dort etwas Zeit verbringen und nochmal eine zurueck. 
Als ein Mann ihm sagte, er habe nur kleine Flaschen, gab er ihm den strengen Hinweis: "Sobald ihr die Haelfte leergetrunken habt, UMKEHREN!" 
Bei mir kam es tatsaechlich genau hin, was er empfahl. 
Nach dem Spaziergang im Wadi Arugot wollte ich unbedingt Ein Gedi Kibbutz noch einen Besuch abstatten, denn auch dort war ich zuletzt 2004. Es gibt dort ein Kibbitz-guesthouse, wo ich damals 4 Naechte verbracht habe, und einen schoenen Botanischen Garten. 
Ein Gedi Kibbutz liegt auf einem Felsmassiv hoch ueber dem Toten Meer und bietet einen unvergleichlichen Ausblick auf die Umgebung, die hohen Felsmassive. 
Die verschiedenen Straende, wie der frei zugaengliche Strand von Ein Gedi und Mineral beach sind gesperrt, die Strasse wird kurz vor Ein Gedi umgeleitet, denn es wurden einige grosse Loecher festgestellt, die vom Wasser unterspuelt und sich in Bewegung gesetzt haben. All das muss nun "repariert" werden und kann Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern. 
"Das tote Meer wird nicht mehr so sein wie vorher" meinte eine Frau aus Ein Gedi Kibbutz. "Es ist eine Katastrophe fuer den Tourismus. G-tt sei dank ist in Ein Gedi Spa (auch einem Zugang zum Strand) noch alles relativ in Ordnung, man kann dort baden. (Aber mit einem Eintritt von ca. 80-95 Shekel)
Mein Tag war wunderbar und heiss, und als ich wieder hoch nach Jerusalem fuhr spuerte ich schon den eiskalten Wind, der einem zurzeit um die Nase weht.

Im Nachal David - Wadi David (Ein Gedi)