Freitag, 27. Februar 2015

Malkale - Shabbat shalom

Heute war ich am Vormittag bei meiner Malkale. Hier ein jiddisches Lied von Chava Alberstein fuer mein Malkale...
Shabbat shalom, Malkale, und an alle da draussen.

Mein Lied zum Shabbat - "Jachad" (zusammen!!!) - alle Staemme Israels zusammen

Einigkeit, zusammen stehen. Wir sind ALLE, und zwar alle das juedische Volk. Wenn schon wir untereinander nicht zusammen stehen, wie sollen wir gegen den Rest der Welt, und gegen den Antisemitismus, der uns lieber tot als lebendig sieht, ankommen? Vergesst eure Unterschiede, schiebt beiseite, ob ihr liberal, orthodox, Ger, Charedi, Soldat oder Nationalreligioes seid. Ein "Mit dem setze ich mich nicht an einen Tisch" ist der erste Schritt zu "Sin´at Chinam" (grundlosem Hass), der uns auseinander treibt. Dabei ist doch das, was uns vereint unsere "juedische Seele". Und zusammen haben wir eine gesamte juedische Seele, gemeinsam. "Am Echad im Lev Echad" (EIN Volk mit EINEM Herzen). So sollte es sich anfuehlen und da ist es unerheblich, was unser Nachbar in unseren Augen nicht richtig macht. Denn es kann sein, dass er dafuer etwas anderes tut, was wir nicht sehen, und was wir nicht beachten, was aber sehr wichtig ist. Jeder ist wichtig im Am Israel, jeder zaehlt, wie wir schon beim Lulaw zu Sukkot sagen: JEDER Jude ist wichtig, ein jeder hat seine Funktion, seine Aufgabe fuer unser Gemeinwohl. Wir sind Brueder und Schwestern. Wie es die Rabbiner bei meinem Beit Din sagten: 
"ברוכה הבאה בעם ישראל, אחותינו"
"Willkommen im Volk Israel, unsere Schwester!"

Mittwoch, 25. Februar 2015


Ofra Chaza - 15 Jahre nach ihrem Tod

(... Mishehu holech tamid iti. Jemand geht immer mit mir..)
unblocker HIER.

Montag, 23. Februar 2015

Gestern abend in Jerusalem - Messerattacke auf jungen Charedi

Gestern gegen 17:30h Naehe Platz Safra. Ein junger Palaestinenser aus Ramallah (ca. 19 Jahre alt), der sich illegal in Jerusalem aufhielt, sticht auf einen Charedi ein. Unser Buergermeister Barkat mit seinen Securities, die zufaellig in der Naehe sind, ueberwaeltigen den Taeter. Der Verletzte wird ins Krankenhaus Shaarej Zedek gebracht.
HIER koennt ihr das Video der Ueberwachungscameras ansehen.

Samstag, 21. Februar 2015

Gad Elbaz - Shir haMaalot

Psalm - Kapitel 121

Der Hüter Israels

1 Ein Lied im höhern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. 2 Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
   3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet schläft nicht. 4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
   5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, 6 daß dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
   7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; (4. Mose 6.24) 8 der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
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Winterwochenende bei Esti

Drei Tage "Urlaub" bei meinen besten Freunden nur ein paar Strassen weiter haben mir gut getan. Die Heizung bullerte und wir hatten nur ein paar Stunden Stromausfall, kurz vor Shabbat. 
Ich hatte "mein" Zimmer und war nur gestern abend in der Synagoge (ein wenig abenteuerlich, der Weg dorthin, denn alles war sehr rutschig und eisig), ansonsten habe ich mich nicht vor die Tuer begeben. 
Der Vorteil bei diesen Freunden: Ich muss mich fuer nichts rechtfertigen, werde "in Ruhe" gelassen wenn ich will und habe Gesellschaft nach Beduerfnis. 
Am Shabbat merke ich immer, wie anstrengend die Woche war, denn am Shabbat-tisch Freitag-abend halte ich nicht so sehr lange durch. Gestern waren G-tt sei dank nur ein Ehepaar und der Enkel von Esti mit Ehefrau eingeladen, so dass es ein entspannter Shabbat war. 
Um etwa halb zehn war aber fuer mich innerlich Schluss. Gut, dass Shir haMaalot dann das Ende der Shabbatmahlzeit einlaeutete und ich ins Bett konnte. 
Die Nacht war kalt und draussen donnerte es die ganze Nacht ueber heftig. Grelle Blitze und Hagel - alles wurde aufgeboten.
Am Morgen bin ich dann laenger liegengeblieben habe viel gelesen und als Roni und Esti aus der Synagoge kamen, haben wir einen kleinen Kiddush gemacht und etwas gelernt ueber die Parasha. 
Anschliessend im sehr kleinen Rahmen gegessen. 
Wieder ausruhen und lesen, schlafen und lesen... 
So bin ich jetzt gerade recht erholt zuhause eingetrudelt und freue mich jetzt wieder auf mein eigenes Bett.
Ich wuensche allen Lesern in Deutschland einen schoenen gemuetlichen Sonntag und allen in Israel Shavua tov, eine gite Woch´!