Montag, 23. Januar 2012

Alles ueberschlaegt sich....... Jetziat Mizraim?

Die Ereignisse ueberschlagen sich. Mein Arbeitsvertrag wurde bis Maerz verlaengert. Nun steht eine Entscheidung an.
Donnerstag: Meine Freundin Esti schreibt mir, ich solle das Geld sparen nicht als Hindernis sehen, um nach Israel zu kommen. Wenn die Zeit reif sei, so sagt sie, solle ich zu ihr kommen und von Jerusalem aus eine Arbeit suchen. sie gibt mir Rueckendeckung.
Freitag: Ich will noch mindestens einen Monat laenger arbeiten, um noch ein wenig Geld zurueckzulegen fuer den Neuanfang in Israel und frage meine Chefin, ob sie sich vorstellen koenne, noch einmal beim Verein eine einmonatige Verlaengerung fuer mich zu erwirken. Sie will sich kuemmern.
Die Kuendigung meines Mietverhaeltnisses ist unproblematisch nur moeglich zum Ende April, das wuerde gut passen.
Also Anfang Mai - nun wird es konkret. Ich stelle wilde Rechnungen und Finanzplaene auf. Einkommenssteuer machen ist zwingend notwendig, vielleicht gibt es ja noch ein "Zubrot" auf diese Weise.
Sonntag morgen: die Chefin der Firma aus Raanana, bei der ich mich "just for fun" in meinem Urlaub im Dezember vorstellte, ruft mich an und fragt mich, wann ich denn nun nach Israel komme. Ich sage ihr, dass ich im Mai komme, und frage, ob sie denn noch an mir interessiert sind.
Sie sagt: "Ja, das sind wir. Aber komm schon im April!"
Wow. Nun will ER dort oben mich aber wohl wirklich aus der Galut "schubsen". Es scheint, als wuerde er sagen: "Nun geh jetzt endlich!"
Ich verspreche, es zu versuchen, rufe die Hausverwaltung an, kuendige, und habe nun alle Haende voll zu tun, einen Nachmieter fuer den letzten Monat zu finden. Ansonsten stehe ich mit einer ueberfluessigen Mietzahlung da, ohne in der Wohnung zu wohnen.
Also April schon.
Der neue Arbeitgeber will mir helfen bei der Wohnungssuche.
Wenn das alles so klappt, werde ich in Raanana wohnen, nicht in Jerusalem. Aber die Shabbatot werde ich wohl bei den Freunden- reihum - verbringen.
Noch kann ich das so gar nicht recht glauben, dass ich noch einmal eine Chance bekommen soll, in die Heimat zu kommen.
Und das alles noch vor Pessach. Passender koennte es nicht sein.

7 Kommentare:

David hat gesagt…

Viel Glück und Erfolg :)

Yael hat gesagt…

Na siehst du, alles fügt sich.
Mazzal tov.

Anonym hat gesagt…

Viel Glück, Noa! Ich freue mich für dich.
K.

Fritzi hat gesagt…

hallo noa!
ich freu mich, dass du doch wieder planst nach israel zu kommen.
in raanana gibt einige wiener und deutsche.
ich selbst bin auch von zeit zu zeit bei denen auf shabbes.
wenn du dort was brauchst, schreib mich einfach mal an, vielleicht koennen meine chevres dir irgendwie helfen.
shabbat shalom!
fritzi

NOA hat gesagt…

Hi Fritzi,
ich denke, ich werde viel Hilfe brauche, gebrauchte Dinge, die die Menschen sonst wegwerfen, alter Fernseher, ein Tisch, ein bücherregal und solche Dinge werde ich sicher brauchen. Eine Bett-couch....
ich werde mich sehr sehr gern melden, denn als ich in Jerusalem neu anfing, habe ich auch viel bekommen, an gebrauchten Sachen, und war froh darüber. Man kann sich nicht alles kaufen, und ich will es auch gar nicht.
danke für dein Angebot und shabbat shalom
Noa

Juna hat gesagt…

Oh, Noah, das sind so schöne Nachrichten. Ich freue mich wie verrückt! Ich hab's doch gewusst, es kommt, wie es kommen muss. Du darfst es nur nicht erzwingen. Alles ergibt sich. Jetzt sitze ich hier und grinse! Einfach nur schön!

NOA hat gesagt…

Juna, lieb von dir. Danke für die Freude, die du mit mir teilst.
ja, einfach nur schön.
Noa