Sonntag, 27. Oktober 2013

Sonntag, 20. Oktober 2013


Aufregende Wochen

Ich bin ein Glueckspilz - besonders in den letzten Wochen, die aufgrund der Besuche meiner Toechter sehr sehr aufregend fuer mich sind. 
Morgen nacht also wird Tochter Nr. 2 am Flughafen Ben Gurion landen und ich freue mich schon wieder wie eine Schneekoenigin auf sie. Genau wie die andere Tochter, habe ich auch sie mehr als 1 1/2 Jahren nicht gesehen und in die Arme schliessen koennen. 
Ich werde gleich ihr Bett beziehen und die kleine "Galerie" fuer sie bereitmachen. 
Eine riesige Menge Obst habe ich schon auf dem Shuk gekauft, denn auch sie ist Veganerin und wir werden viel Fruechte und Gemuese essen. 
Eine Besonderheit noch - diese Tochter war noch nie in Israel. Das macht die ganze Sache noch spannender. Ich bin sehr neugierig, wie sie sich fuehlen wird hier, in unserem schoenen Land, wie ihr alles gefallen wird, und ob sie sich in meiner kleinen Wohnung wohl fuehlt. 
Die gesamte Woche ihres Aufenthaltes werde ich Urlaub haben, und das macht es besonders schoen. 
Berichten werde ich wohl erst hinterher und ich hoffe sehr, dass ich danach nicht in ein allzu grosses Loch falle....

Vier Erdbeben in einer Woche

Und am heutigen Tag gleich zwei innerhalb von vier Stunden. Die Beben mit einer Staerke von 3.5 auf der "nach oben offenen Richterskala" waren in der Naehe von Ginnosar (Tiberias) am See Genesareth zu verzeichnen. 
Seit Jahren spricht man von einem groesseren Beben in Israel, was auf jeden Fall bevorsteht, es ist sogar schon ueberfaellig. 
Wir leben in der Naehe des syrisch-afrikanischen Grabens, der durch das Tote Meer hinauf durch das Jordantal in den See Kinneret (Genezareth) fuehrt. 
Verschiedene Schreckensszenarios sind schon ausgemalt worden. 
Die kleineren Beben koennen sowohl den Druck herausnehmen und ein groesseres Beben abschwaechen, aber es ist auch heute in den Nachrichten von den Experten die Rede von einem groesseren Beben, das durch diese kleineren in schneller Folge angekuendigt werden kann. 

Mir ist immer etwas flau im Magen, wenn ich an ein grosses Erdbeben denke, denn man ist dem so voellig ausgeliefert. 
Selbst als die Raketen aus Gaza in Richtung Jerusalem flogen im November fuehlten wir uns nicht ganz so ausgeliefert. Es erklang eine Sirene, wir wussten,dass Raketen zu uns unterwegs sind, wir wussten, wieviel Zeit wir von der Warnung bis zum Einschlag haben, und wir wussten, wo und wie wir uns in Sicherheit bringen koennen. 
All das faellt bei Erdbeben weg. Sie erwischen uns voellig ueberraschend und niemand warnt uns vor. 
Diejenigen - wie ich - die kein erdbebensicheres Haus haben, sollten wenn es eben moeglich ist, auf die Strasse laufen, moeglichst auf s freie Feld, was ich bei mir hier nicht so sehe. 
Die Haeuser um mich herum sind aber auch nicht sehr hoch, maximal 2-3 Etagen. 
Haeuser, die in den letzten Jahren neu gebaut wurden, muessen nach der Vorschrift erdbebensicher gebaut werden. 
Andere werden erdbebensicher gemacht, wie ich hier in der Naehe beobachten konnte. 
Ich hoffe immer, dass uns solche Ereignisse NICHT nachts im Schlaf erwischen, obwohl das oft der Fall sein soll. Auch das einzige Beben, was ich in meinem Leben mitbekam, in Deutschland, trat nachts auf. Ich lag mit einer meiner kleinen Toechter in einem Bett und ploetzich fing das Bett an zu huepfen. Im Halbschaf das merkwuerdige Ereignis registriert - und schon war der Spuk auf wieder vorbei. 
Hier raet man den Menschen, zur Vorsicht immer eine kleine Tasche mit kopierten wichtigen Dokumenten zu packen, sowie ein kleines Radio und eine Taschenlampe. 
Letzteres habe ich, wobei ich mir noch ein paar Batterien mehr kaufen sollte. Dokumente wollte ich lange schon kopieren und sollte das vielleicht doch mal in der naechsten Zeit tun. 
 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Sonntag, 13. Oktober 2013

"Terror-tunnel"

Der groesste Tunnel fuer Waffenschmuggel - mit einer Laenge von 2 km - wurde jetzt zwischen Gaza und Israel entdeckt. G-tt sei dank, kann man nur sagen, denn er sollte dazu dienen, Waffen und Sprengstoff fuer einen sehr grossen Anschlag in Israel zu schmuggeln. Unter anderem stand auf dem Plan die Entfuehrung von Soldaten. Der Tunnel fuehrte in die Eshkol-gegend. 3km vom Kibbutz Ein hashlosha entfernt. 
Dieser TunneDDDst professionell gebaut, mit den Tonnen Beton, die in den Gaza-streifen ganz legal zum Hausbau geliefert wurden. (das an alle, die sich aufregen, wenn Israel die harmlos anmutende Lieferung von Beton skeptisch sieht)
Eine klare Botschaft an Gaza: Jedes Betonwerk, was seinen Teil zu derartigen Aktivitaeten beitraegt  und jeder Bezirk, von dem das Graben von Tunnelschaechten ausgeht wird gewarnt. 
Netanyahu zieht indessen Bilanz: dieses Jahr war das ruhigste in Sachen Sicherheit der Bevoelkerung in den letzten zehn Jahren, andererseits wird ein merklicher Anstieg von Terrortaetigkeiten in den letzten Wochen verzeichnet. 
Wer also glaubt, dass Chamas in Gaza uns gegenueber merklich friedlicher gestimmt sind, der taeuscht sich ganz gewaltig. 
Aber ich sehe schon wieder die Kommentare in den deutschen Zeitungen vor mir, falls es diese Meldung ueberhaupt in die deutschen Medien schafft: Naja, Israel ist selbst schuld, wuerde die Besatzung endlich aufhoeren, haette Israel auch nichts zu befuerchten. Die Palaestinenser bauen ja nur aus Verzeiflung solche Terrortunnel.

"Die Stimme" - was mich zutiefst beruehrt hat heute..

Es gibt Artikel, die mich so sehr treffen, dass ich fuerchterlich weinen muss. So geschah es heute morgen, als ich in der Beilage "Portraet" der Zeitung Makor Rishon folgenden Artikel las, den ich euch gern uebersetzen moechte. Eventuell spricht er auch den einen oder anderen Leser an, der wie ich auf eine Art innere Stimme gehoert hat und sein Leben auf die eine oder andere Art drastisch veraendert hat. 
Der Beitrag erschien im Zusammenhang mit der heutigen Parasha "Lech Lecha", die von Abraham handelt, der auf G-ttes Stimme hoert. G-tt sagt ihm, er soll gehen, aus seinem Land, aus seiner Heimat, aus seinem Vaterhaus in ein Land was "ich dir zeigen werde". 
Er geht ins absolut Ungewisse, weiss nicht wo der Weg ihn hinfuehren wird, aber er geht, hoert auf die Stimme und folgt ohne Fragen, ohne Zweifel, ohne Angst. Im Grunde genommen sind alle Gerim wie ich dieser Stimme gefolgt, ebenfalls auf unbekanntes Terrain in ein neues Leben, das sich so voellig von dem Leben "davor" unterscheidet.. Und sicher wird sich so mancher, genau wie ich, staunend die Frage stellen: "Wie ist das nur alles gekommen, dass ich da bin, wo ich bin? Wie bin ich hierher gekommen? Warum bin ich eigentlich diesen Weg ins "Ungewisse" so konsequent gegangen, ohne Zweifel, dass das, was ich tat auch richtig ist?
Es passiert mir immer noch sehr oft, dass ich mich das frage, staunend und dankbar ueber all das, was mir auf dem Weg hierher passiert ist. 
Hier fuer euch die Uebersetzung des Artikels "die Stimme" von Avi Baat.

Die Stimme
Er hoerte - und ging. Die anderen verstanden ihn nicht. Verspotteten ihn. "Wohin gehst du?" fragten sie ihn. Nicht etwa, um zu wissen, sondern um ihn wegen seiner naiven Antwort zu verspotten. 
"Ich weiss es nicht." 
"Also, warum gehst du dann?"
"Die Stimme ruft mich. Hoert ihr sie denn nicht?"
Sie lachten. 
"Wie kann es sein, dass sie die Stimme nicht hoeren?"
Er wusste nicht, dass er besonders war, einzigartig. 
Er ging einfach, weil die Stimme ihn rief. Wenn die Stimme ruft, geht man. Ganz einfach. 
"Wenn ich ankomme, werde ich es wissen," sagte er sich. 
Sein Gang mit der Stimme gab ihm Kraft und Sicherheit. Wer die Stimme hoert - und geht, wird niemals allein sein. 
Manchmal bin ich gegangen, ohne zu wissen wohin, und ohne genau zu wissen, warum. Ich packte meine Tasche mit Gaskocher, Kaffee, Zucker und Waffeln, und sagte zu denen es noetig war zu sagen: "Auf Wiedersehen. Ich gehe jetzt, keine Sorge, spaeter komme ich zurueck."
Ich ging - und kam spaeter zurueck. 
Waehrend des Ganges hatte ich ein unklares Gefuehl von Zusammensein. Ausgerechnet da, wo keine Menschenseele in der Naehe war.  Ausgerechnet da war ich nicht allein. 
Daher erschrak ich mich fast, als ich ihn das erste Mal sah. Ich sah ihn von Weitem, er ging allein. 
Das, was meine Augen und mein Herz von der ersten Sekunde an magisch anzog, war merkwuerdig. Der Grund, warum ich meine Augen nicht von ihm lassen konnte, war sein Gang. Wenn er ging, war das kein normaler mechanischer Gang, links, rechts, links, rechts, sondern seine gesamte Erscheinung ging. Sein ganzes Wesen war Gang.
Aber das wusste ich damals noch nicht. Es hat eine Zeit gedauert, bis er mich zu dieser Erkenntnis brachte. Bei den ersten Malen, wo ich ihn sah, sprachen wir nicht, wir schauen uns von Weitem an. Wir naeherten uns und teilten Kaffe. Er liess mir die Zeit, die ich brauchte. 
Als ich die Stimme hoerte, wunderte ich mich. Aber gleichzeitig kam sie mir bekannt vor, so, als ob ich sie schon immer gehoert haette, und sie erst jetzt richtig wahrnahm. So wie das Geraeusch eines Kuehlschranks, das wir auch erst wahrnehmen wenn es aufhoert. Die Stimme die ich hoerte war es, die mich rief, mich ihm zu naehern, mit ihm zu reden. 
Er laechelte mich an und sagte dann:
"Endlich hast du hingehoert, ja?"
Sein Laecheln war so stark, so lebendig, es kam so sehr aus seinem Innern, dass ich zurueck laechelte. 
"Ja, ich habe hingehoert."
Wir schwiegen und hoerten gemeinsam eine Zeitlang. Zeit, die mich beruhigte,  dir mir Raum gab, mich selbst zu fragen und danach ihn:
"Moment mal, WAS habe ich gehoert? Wovon sprechen wir ueberhaupt?"
"Ausgezeichnet!" sagte der Mann. "Du faengst an, hinzuhoeren." So sagte er, stand auf, laechelte und ging. 
"Aber was fange ich an zu hoeren?" Ich wollte ihn fragen, aber er wollte anscheinend - mit Recht - dass ich mir diese Frage selbst stelle. Also fragte ich. 
Bei unserem naechsten Treffen, nach Naechten voller Fragen und ohne Antwort, fragte ich schliesslich ihn. 
Er schuettelte den Kopf, gab mir ein Zeichen. "Das ist nicht der Weg. Frage nicht, hoere!"
Wir schwiegen gemeinsam. Und ich war damit beschaeftigt, zu versuchen, hinzuhoeren. aber diese meine Versuche machten zuviel Laerm. 
Ich konnte absolut nichts hoeren. 
Er stand auf und legte seine Hand auf meine Schulter. "Nun bist du doch bis hierher gekommen. Jetzt brauchst du mich nicht mehr. Nun brauchst du dich selbst."
Ich folgte ihm. "Also, du willst mir sagen, dass die Stimme ich selbst bin?" 
"Du kommst der Sache naeher... " er laechelte. 
"Aus meinem Inneren?" versuchte ich erneut. 
Mein Lehrer laechelte zufrieden. 
"Aus mir selbst - aber das bin nicht ICH. Und auch du hoerst es? ....Moment mal" ich sprang auf, "wir hoeren dieselbe Stimme? Ich aus meinem Inneren und du aus deinem Inneren?"
"Die Stimme ruft die ganze Zeit, immer." sagte mir der Mann mit leuchtenden Augen. "mit allen Stimmen, in allen Sprachen. Sie sucht Hoerende, die hoeren, die zuhoeren, die gehen. Eine klare, reine, starke Stimme aus mir, aus dir, aus den Bergen, aus den Felsen, aus den Baeumen, aus allem, sie ruft dich auf zu gehen - sie spricht eine besondere Sprache, die persoenliche Sprache eines jeden. Die Stimme ruft mit einem Echo dem gesamten Universum zu, und mit dem gleichen Echo nur mir, nur dir, nur uns zu. 
"Geh fort, sie ruft dich. Geh allein vor dich hin. Geh..."
Und der Lehrer ging, und als er mir den Ruecken zukehrte, sich von mir entfernte, sagte er:
"Wer hoert, der geht. Geht, gemeinsam mit den Hoerenden aller Generationen, aller Zeiten, geht mit der Stimme."
Die Hoerenden sind Ritter des Zuhoerens, Ritter des Glaubens, sie hoeren, hoeren hin und gehen.....
(Avi Baat, Makor Rishon 13.Okt.2013)
 Vielleicht spricht der Text nur Menschen an, die gehoert haben, aufgestanden sind und gegangen sind, einen Weg, den sie nicht kannten, den sie gingen, ohne zu wissen warum und ohne gewiss zu sein, wohin der Weg sie fuehrt. 
Es muss eine Stimme sein, die gerufen hat - warum waeren wir sonst gegangen?......

Freitag, 11. Oktober 2013

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Ein ehrlicher Augenblick

Manchmal erlebe ich sie, diese kostbaren, seltenen zwischenmenschlichen Momente, jenseits von etwas, das Nahost-konflikt heisst, oder jenseits von Hass und Intifada, gegenseitiger Skepsis. Es sind Augenblicke, wo sich Menschen begegnen, unabhaengig von Religion oder Herkunft, Christen, Moslems, Juden, unwichtig in diesen Minuten. 
Ich nenne diese Momente rein und klar, netto ehrlich, denn in diesem kurzen Moment sind sie das. 
So einen reinen Moment erlebte ich heute im Bus Nr. 33, Bayit VeGan, Richtung Ramat Sharet. 
Auf der anderen Gangseite sitzt eine junge Araberin, neben ihr ein Freund. Sie sprechen arabisch, laecheln sich an. Der Mann zieht ein Heft aus der Tasche und faengt an, seine Nachbarin Vokabeln abzufragen. Ich sitze zu weit entfernt, um zu hoeren, um welche Sprache es geht. 
Er fragt - sie antwortet, manchmal mit Zoegern und nach einer kurzen Ueberlegung, manchmal schnell und spontan. Sie lacht, runzelt die Stirn, er nickt anerkennend. Sie weiss einiges. Ihr Kopftuch ist bunt, es rahmt ein schoenes schmales Gesicht. Sie traegt Jeans. Ihr Nachbar hat eine coole Sonnenbrille auf der Nase, traegt ein mintfarbenes T-Shirt und eine grosse goldene Uhr am Handgelenk. Sie schaut ihn von der Seite an, schmunzelt mit einem bewundernden Blick. Ist es ihr Freund? Oder nur ein Klassenkamerad? 
Er fragt weiter, sie ueberlegt und zoegert. Sie sagt etwas und er schuettelt den Kopf, ist sich aber nicht sicher. 
Und nun kommt etwas Leben in die Szene. Die Frau, die ihnen gegenueber sitzt, mit Kostuem und Hut, ist offensichtlich Juedin, ca. 70 Jahre alt. Sie wirft ihnen ein Wort zu, mischt sich laechelnd ein. Die junge Araberin schaut sie erstaunt und freudig an - sie blickt bestaeatigt zu ihrem Freund und hebt den Finger: "Ich hatte doch recht!" heisst dieser Blick. Er schaut auf und lacht die Frau gegenueber an, fragt etwas.
Die alte Dame lacht und nickt und der junge Mann stellt neue Fragen, was wiederum Stoff fuer ein paar Worte der alten Dame gibt. 
Sie sind im Kontakt die drei. In einem positiven guten Kontakt, der nur noch ein paar Haltestellen anhalten wird. 
Aber es gibt ihn, diesen Moment. Und er ist rein, ehrlich und sauber, frei von Schmutz und fern von Konflikten und Politik. Er schwebt einfach ueber den Dingen fuer eine kurze Zeit. Ein paar Vokabeln, eine Begegnung. 
Ich freue mich an diesen winzigen Augenblicken, die eigentlich riesig sind, nur aufgrund ihrer Reinheit und Unschuldigkeit.
Menschen in Europa, die Zeitung lesen ueber das, was bei uns passiert, sind grossartig informiert. Doch sie kennen diese Momente nicht.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Nobelpreistraeger fuer Chemie

 Nobelpreistraeger fuer Chemie sind Arieh Warshel, Israeli, Martin Karplus und Michael Levitt aus den USA. Arieh Warshel ist in einem Kibbutz in Israel geboren und lebt seit Jahren in den USA. 
Wir koennen stolz sein. Ist es so, dass es ueberdurchschnittlich viele Nobelpreistraeger aus Israel gibt? Schliesslich ist es nur ein sehr kleines Land mit knapp 8 Millionen Einwohnern. 
Herzlichen Glueckwunsch jedenfalls an alle drei klugen Koepfe! Beim Thema Chemie wachsen mir jedes Mal nur uebergrosse Fragezeichen aus dem Kopf....

Gerade mal eben gegoogelt, und ich wusste es doch! Bei dem Namen Levitt klingelte es - und tatsaechlich: ...Was born in a jewish family . Und eine israelische Staatsangehoerigkeit hat er auch (unter anderem).
Also sind 2 von den drei Nobelpreistraegern fuer Chemie Juden. Nicht dass das wichtig waere - ich mein ja nur.....

Update: soeben lese ich, dass auch Martin Karplus Jude ist, in Wikipedia steht.... the family was known for being "an intellectual and successful secular Jewish family" in Vienna. Jouu!

Rakete im Sueden - zwei Verletzte Soldaten im Norden

Heute nacht fiel im Gebiet Eshkol im Sueden des Landes wieder eine Rakete, niemand wurde verletzt und es entstand kein Schaden, die Rakete ging auf dem freien Feld nieder. G-tt sei dank!
Am Nachmittag dann eine Meldung aus dem Norden vom Golan. Dort "verirrten"sich mal wieder die Schiessereien aus dem syrischen Buergerkrieg in der Nachbarschaft, was in letzter Zeit oft geschah. Dieses Mal jedoch wurden zwei israelische Soldaten verletzt, einer stand unter Schock und der zweite erlitt leichte Verletzungen. 
In der Vergangenheit wurden diese Vorkommnisse jedes Mal als "versehentlich" verbucht und nicht reagiert. Dieses Mal jedoch, da zum ersten Mal jemand zu Schaden kam, wurde gezielt zurueck geschossen. Meiner Meinung nach die richtige Reaktion. Seit der Reaktion jedenfalls ist es ruhig. 

Dienstag, 8. Oktober 2013

Baruch Dayan haEmet - Harav Ovadia Josef (s"zl) hat unsere Welt verlassen...

"Wehe dem Schiff, das seinen Kapitaen verlor..." so steht es auf einer Bekanntmachung zum Tod des Rav Ovadia Josef. 
Es war die allergroesste Beerdigung in der Geschichte des Staates Israel, darin sind sich wohl alle einig. 
850.000 Menschen kamen nach Jerusalem, das aus allen Naehten platzte gestern. Alle Strassen rund um den Friedhof Sanhedria waren gesperrt, schon Stunden bevor die Beerdigung stattfand. Menschen aus allen Teilen des Landes stroemten in die Hauptstadt, als der Leichnam des ehemaligen sephardischen Oberrabbiners und Gruenders der Shas-Partei seinen Weg vom Hadassah-Hospital in Ein Kerem zum Friedhof Sanhedria nahm. Ovadia Josef war nicht nur bei den religioesen sephardischen Juden beliebt, sondern sammelte auch Symphatien aus ashkenasischen, ja sogar aus den saekularen Lagern. Er war wichtiger politischer Entscheidungstraeger und ein grosser Tora-und Talmud-Gelehrter, der mutige bahnbrechende halachische Entscheidungen traf. Zum Beispiel entschied er, dass es auch Frauen erlaubt sein solle, Hosen zu tragen und dass es richtig ist Steuern zu zahlen, was viele ultraorthodoxe Juden ablehnen. 
Ich moechte der Familie mein Beileid aussprechen, denn sie haben nicht nur Rav Ovadia Josef verloren, sondern sind vor ein paar Tagen erst von der Shiva (der einwoechigen Trauerzeit) ueber seinen Bruder, Rav Naim Ovadia, den ich persoenlich kennenlernen durfte, aufgestanden. 
Rav Naim Ovadia, s"zl wurde 92 Jahre alt, sein Bruder, Rav Ovadia Josef, s"zl, 93. 
Bis in die spaete Nacht hinein war Jerusalem ueberflutet mit Trauernden und auch heute noch pilgerten viele zum Grab in Sanhedria, um Tehillim (Psalme) zu sprechen. 
Ein Zelt fuer die Trauergaeste wurde in Har Nof, der Gegend wo der Rav wohnte errichtet. Nichum Avelim (das Troesten der Trauernden) ist im Judentum eine zentrale, sehr wichtige Mizwa. 
 

Samstag, 5. Oktober 2013

Schwierige Konstellationen - oder Vielfalt juedischen Lebens

Es war ein merkwuerdiges, fast unangenehmes Tischgespraech am Shabbat-abend. Ich war eingeladen, bei der Schwester eines guten Freundes. 
Dort gibt es folgende Situation: Sie, 55 Jahre alt, genau wie ich, ist eine sogenannte "Jotzet beSheela" (so nennt man einen Juden, der aus der religioesen Welt ausgestiegen ist), das Gegenteil von "Choser beTshuva", einem Juden, der sich aus der saekularen Welt in die religioese hineinbegibt aus Ueberzeugung.

T. hat sich seit dem Teenageralter mit ihrer charedischen Erziehung kritisch auseinandergesetzt, sich Fragen gestellt wie: "Kann es einen G-tt geben, wenn die Shoa passiert ist?" Oder "kann es einen G-tt geben, wenn ich ihn nicht hoere oder fuehle?" "warum bringen Eltern ihre Kinder um, wenn es einen G-tt gibt" um schliesslich im Alter von 36 Jahren endgueltig "auszusteigen" aus der religioesen Welt. 
In diesem Alter war sie bereits mit M. verheiratet, einem ruhigen, tief religioesen Mann, nationalreligioeser Ausrichtung. 
Nicht einfach, die ganze Geschichte. 
Die Shabbatot sehen wie folgt aus: T. bereitet alles genauso vor, wie es fuer einen Shomer Shabbat (einen, der die Shabbatgebote haelt) richtig ist. Sie stellt den Micham an (ein Gefaess, das heisses Wasser bereit haelt fuer Cafe und Tee), sowie eine Plata (auf der man das vor Shabbat bereitete Essen warm macht). Die Zeitschaltuhren regeln das An-und Ausschalten der Lichtschalter, und nicht etwa sie selbst. 
Die Kueche ist eh seit Jahr und Tag kosher, es gibt eine Trennung von milchig und fleischig, was jedoch in den letzten Jahren noch weniger zum Problem wurde, da das Ehepaar vegetarisch isst. 

Was an der Sache sehr unschoen ist, sind von Zeit zu Zeit aufkommende Grundsatzdiskussionen. 
Gestern abend war es mal wieder soweit, leider als ich zu Gast war. S., ihr Bruder und ein guter Freund von mir, lieferte sich eine regelrechte Wortschlacht mit ihr, der Ehemann hielt sich zurueck und ich fuehlte mich mehr als unwohl. 
Dazu sei erwaehnt, dass der Ursprung der Familie im Jemen liegt, es gibt noch viele jemenitische Traditionen, sowie das aufbrausende Temperament der beiden Geschwister, wenn heiss "diskutiert" wird. 
T. nannte G-tt eine Phantasiefigur mancher Menschen, die nicht existieren kann. Sie behauptete, dass der klare Menschenverstand nicht mit einem existierenden G-tt vereinbar ist und dass gebildete Menschen weniger an G-tt glauben. 
(Nun, in dem Punkt bin ich hier schon oft eines besseren belehrt worden. Ich kenne hoch intelligente Menschen, die tiefglaeubig sind, Astrophysiker, Mediziner usw...dieses Argument zaehlt bei mir nicht mehr)

In jedem Falle habe ich mich gefragt, wie man ueber lange Zeit aushaelt, dass der Partner in so zentralen Dingen anders denkt als man selbst. 
T. antwortete auf meine Frage, ob sie denn an den Shabbatot irgendwohin faehrt "Nein, ich bin hier eingesperrt an den Shabbatot." 
Warum sie denn zuhause bleibt, wenn sie nicht Shomer Shabbat ist, erklaerte sie mit Respekt ihrem Mann gegenueber. Dieser sogenannte Respekt hoerte sich aus ihrem Munde jedoch sehr aergerlich und sehr frustriert an. 
Wie kann man derartige "Kompromisse"ueber Jahre hinweg hinbekommen?
Es ist ja nicht so wie bei Christen z.B., wo ein Ehepartner glaeubig ist, der andere nicht. Die religioese Haltung spielt im Christentum sicher nicht so eine zentrale Rolle im ganz normalen Alltag wie im Judentum.
Fuer glaeubige Juden spielt das Thema eine zentrale Rolle und wie muss es wohl sein, wenn man mit seinem Ehepartner dieses Thema nicht teilen kann, ja, der Partner die Einstellung sogar belaechelt? Kann das ueberhaupt funktionieren? Ich stelle mir dieses gemeinsame Leben sehr einsam vor. 

Es gibt auch eine andere Variante, die "Chosrim beTschuva", diejenigen Juden, die aus einem saekular ausgerichteten Elternhaus ihre juedische Identitaet fuer sich entdecken. 
Ich habe eine Familie im Bekanntenkreis, in der der Sohn nach einem Aufenthalt in Indien eine Art Selbstfindungsprozess durchlief, was darin gipfelte, dass er "sein" Judentum entdeckte, und nicht etwa, wie manch andere den Buddhismus.
Die Eltern waren schockiert. Jedenfalls zunaechst. Als es spaeter um die Frage "koshere Kueche" ging, was eine Voraussetzung dafuer war, ob der Sohn noch zuhause essen kann, war es fuer die Mutter voellig klar, was zu tun ist. Will man den Sohn nicht verlieren, muss die Kueche kosher gemacht werden. 
Und so geschah es dann auch. 
Es ist immer ein wenig holperig, wenn der Sohn an den Shabbatot mit seiner Frau und den Kindern zum Essen kommt. Vater versucht dann umstaendlich, einen Kiddush hinzubekommen und das Birkat haMason (das Tischgebet nach dem Essen) laeuft auch nicht so glatt. Es ist aber sehr ruehrend, wie sehr man sich Muehe gibt, alles so zu tun, wie es nach der Halacha gefordert ist. 
Eltern und Kinder sind ein Thema. Aber bei Ehepaaren muss es doch erheblich schwieriger sein, ein gemeinsames Leben mit so vielen Kompromissen zu leben. 

Hier in Israel gibt es unzaehlige Beispiele fuer Vielfalt in wirklich jeder Hinsicht. Ob es die orthodoxe Frau ist, die dennoch Hosen traegt oder kurze Aermel oder der Jude, der schon dreimal im Leben von religioes zu nicht religioes und umgekehrt gewechselt ist - es scheint so, als gaebe es wirklich alle Konstellationen hier. In jedem Fall darf man sich nicht wundern, wenn die Schublade, in die man einen Juden wegen seines aeusseren Erscheinungsbildes hineingepackt hat, nicht zu passen scheint oder nicht die einzige Schublade fuer ihn ist.

Freitag, 4. Oktober 2013

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Jeeptour in den Bergen von Jerusalem
































Tel Aviv




Westmauertunnel

































Nachal Prat (=Wadi Qelt)











































































































































Rueckblick auf wunderbare Tage

Eine sehr intensive Zeit mit meiner Tochter liegt hinter mir. Heute mittag habe ich sie zum Flughafen gebracht und bin dann zum Strand nach Tel Aviv gefahren, um mich ein wenig zu beruhigen von einer aufregenden Zeit mit vielen gemeinsamen Erlebnissen. Es hat gut getan, aufs Wasser zu schauen und nach Jaffo zu spazieren. 

Wir haben hier auf engstem Raum zusammengelebt, was wohl nur mit meinen Toechtern moeglich ist. Es war einfach immer harmonisch und gemuetlich zusammen und dafuer sind wir beide sehr dankbar. 
Ein wenig hatte ich ja Angst vor dem Tag an dem sie wieder nach Hause fliegt, denn beim letzten Mal, 2010 war es der Tag, der mich dazu brachte, ein paar Monate spaeter wieder nach Deutschland zurueck zu kehren. 
Damals hatten wir beim Abschiedsfruehstueck geweint und ich habe ihre Traenen so verstanden, dass sie mich am liebsten wieder um sich haette in Deutschland. Gleichzeitig hatte meine juengere Tochter eine private Krise, so dass sich in mir ein furchtbar schlechtes Gewissen ausbreitetete. Ich fand meine Auswanderung ploetzlich furchbar dumm und nicht richtig. Eine Mutter, die ihre Kinder einfach in Deutschland zuruecklaesst.... (obwohl diese Kinder schon 29 und 24 waren).
Vom Tag, an dem sie abflog befand ich mich in einer Dauerkrise, die schon einige Monate spaeter zu meiner Rueckkehr fuehrte. 

Nun - ich bin damals zurueck gegangen, und habe in einem fuer mich (und die Toechter) wohl sehr wichtigen Jahr verstanden, dass mein Platz nicht mehr in Deutschland ist. Meine Toechter lebten ihr Leben und im Grunde war ich allein mit meinem Leben, hatte viel weniger Freunde als hier in Israel. 

Seit 2012 bin ich wieder in Israel und fester verwurzelt als jeh zuvor. Dennoch hatte ich Angst vor diesem Tag, an dem M. wieder abfliegt. 
Nachdem sie ihre Koffer aufgegeben hatte, fuehlte ich schon eine eigenartige Leere und entschloss mich spontan, nach Tel Aviv an den Strand zu fahren. 
Die Idee war gut, und auch wenn ich traurig war, haben Sonne, Sand und Wind meiner Psyche gut getan und mich noch einmal bestaetigt, wo ich mich zuhause fuehle. Ja, hier ist mein Platz und auch wenn es schwer ist, dass die Kinder nicht in meiner Naehe sind, muss ich mein Leben fuer mich so gestalten, dass es sich stimmig anfuehlt. 
Ich liebe dieses Land, und bin gluecklich hier zu wohnen und zu arbeiten. Ich mag die Stadt in der ich wohne, und auch die Tripps ans blaue weite Meer. 
Ich bin dankbar, dass ich mich ernaehren kann und eine schoene kleine Wohnung habe, sowie Freunde, die immer da sind fuer mich, so wie ich fuer sie. 
Meine wunderbaren Toechter sind trotzdem staendig in meinem Herzen und wir stehen in enger Verbindung. 
Schon in gut 14 Tagen wird mich die juengere von beiden besuchen. Sie war noch nie in Israel und ich bin furchtbar gespannt, was sie zu diesem kleinen Land sagen wird. 
Nun werde ich mich aber erst einmal ein wenig ausruhen, denn unsere gemeinsamen Erlebnisse waren emotional und koerperlich intensiv und anstrengend. 

M. und ich haben die Minharot haKotel besucht, die Westmauertunnel. Ein solcher Tripp ist jedem zu empfehlen, der sich fuer den 2. Tempel interessiert. Der groessere Ueberrest der Westmauer des Tempels liegt naemlich nicht ueber der Erde, sondern befindet sich unter den Strassen der Altstadt. Zu empfehlen ist ein gefuehrter Tripp, der auch in englischer Sprache angeboten wird. (HIER ist der Link)
Einen sehr langen Spaziergang von der Grabeskirche, in Richtung Loewentor (Stephanstor) ueber das Tomb of Mary zum Garten Gethsemane mit der Kirche der Nationen, den Oelberg hinauf zur Dominus-flevit-Kirche, fuehrte uns durch das arabische Dorf A-Tur zum Auguste-Viktoria-Turm mit dem Guesthouse des DEI, wo wir den schoenen Blick in die Wueste genossen haben. Weiter zur Hebrew Universitaet auf dem Skopusberg sind wir dann erschoepft nach einem Cafe im Aroma-Cafe in den naechsten Bus gesprungen, der uns nach Hause brachte. 

Wir haben viele meiner Freunde besucht, aber laengst nicht alle. Dafuer brauchten wir einfach auch sehr viel Zeit fuer uns allein, um zu diskutieren, zu essen und zu lachen. 
Wir waren am Erev Chag in der Yakar-Gemeinde zur Simchat Tora, was fuer M. sicher ein unvergessliches Erlebnis war. So etwas hatte sie noch nie erlebt 
Am naechsten Tag sind wir hoch zum Kibbutz Ramat Rachel und seinem archaeologischen Park sowie der wunderbaren Aussicht ueber Jerusalem. Zum Essen waren wir bei einer Freundin in Arnona eingeladen. 
Freitag dann ging es nach Tel Aviv, Shoppen, ein Spaziergang am Strand und Shuk haCarmel standen auf dem Programm. 
Nach unserer Rueckkehr ging es sofort in den Shabbat ueber und wieder waren wir eingeladen. 

Am Shabbat spazierten wir durch das Emek haMatzleva (das Kreuztal) wo das eindrucksvolle griechische Kloster steht, was wie eine Festung anmutet hinauf zum Israelmuseum. 
War ich lange der Meinung, man koenne als Shomer Shabbat (jemand der den Shabbat haelt) nicht ins Museum, so bin ich an diesem Shabbat eines besseren belehrt worden. 
Das Problem mit der Kontrolle hatte ich sowieso nicht, denn ich darf aufgrund meines Herzschrittmachers nicht durch den Sicherheitsbogen. Spaeter erfuhr ich aber von einer Freundin aus der Gemeinde, die wir trafen, dass man Menschen die den Shabbat halten den Eintritt ebenfalls ohne diese Kontrolle gestattet. 
Das zweite Problem, das Bezahlen, fiel bei mir auch weg, denn meine Tochter bezahlte. Allein ist dies auch zu umgehen, indem man sich eine Jahreskarte zulegt. (240 Shekel)
In der Hauptsache haben wir die grosse "Herodes-ausstellung" besucht, wobei ich keine Kopfhoerer auslieh, sondern die Beschreibungen las. 
Zu meiner grossen Ueberraschung trafen wir viele Kippa-traeger, die es genauso machten, wie ich. Ohne das Geraet mit den Kopfhoerern und mit einer Jahreskarte ist es also tatsaechlich moeglich, am Shabbat einen Museumsbesuch zu unternehmen. 

Die Herodes-Ausstellung war gigantisch und hochinteressant. Danach war noch das Jerusalem-modell zu Zeiten des 2. Tempels dran und ein kurzer Besuch im Schrein des Buches, wo die Rollen von Qumran sich befinden. 
Fuer den Sonntag hatte ich eine Tour im offenen Jeep mit Fahrer durch die Jerusalemer Berge vorbestellt. Es ging ueber Stock und Stein quer Beet in einer wunderbaren Landschaft, oberhalb der Strecke der Eisenbahn nach Tel Aviv bis hinauf zum Kennedy-Memorial. 

Meine Freundin Esti nahm uns am Montag dann mit zum Nachal Prat (Wadi Quelt), mit seinen malerischen Oasen. Dort badeten wir in frischem kalten Quellwasser und genossen die schoene Landschaft. 
Den Abschluss bildete gestern ein Besuch am Toten Meer, im Mineral Beach. Die beruhigende Landschaft und die mineralhaltige Atmosphaere, sowie die Schlamm-einreibungen liessen uns abends totmuede ins Bett fallen. 
Vor 3 Jahren waren wir zusammen schon einmal dort und meine Tochter wollte auf keinen Fall auf einen Besuch am Toten Meer verzichten. Mich braucht man da ja sowieso nicht lange zu bitten, ich habe eine ganz besonders tiefe Beziehung zu diesem urspruenglichen Ort. 
Alles in Allem haben wir viel erlebt, unsere gemeinsamen Mahlzeiten und die Bummel durch die Altstadt oder die German Colony noch nicht mit eingerechnet. 
Und nun? - Nun werde ich mir noch etwas zu essen machen und dann sehr frueh ins Bett gehen, denn morgen geht es wieder zur Arbeit. Zwar nur einen Tag, denn dann ist schon wieder Wochenende. 
Ein grosser Dank an unseren Vater im Himmel, dass wir so schoene Tage zusammen erleben durften!