Freitag, 31. Januar 2014

Shabbat in Alon Shwut

An diesem Shabbat bin ich bei Rav Israel Rosen und seiner Familie eingeladen. Rav Israel Rosen ist der Leiter des Instituts ZOMET, (HIER ein Video mit Interview aus der Sendung HaBait hayehudi). Machon Zomet ist bekannt fuer seine technisch-halachischen Loesungen wenn es um die Einhaltung des Shabbat geht. Der Rav ist Ingenieur und ein kluger Kopf. Er hat sowohl Kugelschreiber fuer Krankenhauspersonal erfunden (mit einer Schrift, die sich nach 1-2 Tagen aufloest und daher nicht den Shabbat bricht) als auch das Telefon, das ueber gewisse Umleitungen (wie, kann ich technisch unbegabte nicht erklaeren) zu benutzen ist - auch am Shabbat. Diese Erfindungen sind nicht dazu da, dass Otto Normaljude sich das Leben leichter macht am Shabbat sondern nur eine Loesung fuer die Menschen, die am Shabbat arbeiten muessen, in bestimmten Bereichen. Aerzte, Pflegepersonal, Sicherheitsleute beim Shabak, in der Army usw. 
Rav Israel Rosen ist dati-leumi (nationalreligioes) und dem Rav Kook somit verbunden, wie der Rav, bei dem ich die Ehre hatte, fuer meinen Giur zu lernen, Rav Avichai Apel. 
Israel Rosen wohnt in Alon Shwut, in den sogenannten "Stachim", einer Siedlung hinter Bethlehem und noch vor Hebron, von Jerusalem aus gesehen, in einer wunderschoenen urspruenglichen Umgebung und malerischen Landschaft. 
Der Rav hat das Amt fuer Conversionen im Oberrabbinat Israel gegruendet und war jahrelang Dayan beim Beit Din. Er liebt den Ger. Ja, er liebt den Ger wirklich, so bekommt man den Eindruck, denn er kuemmert sich auch wenn es Schwierigkeiten im Prozess des Giur gibt, um jeden, der ihn um Hilfe bittet und der es ernst meint. (HIER Informationen ueber den Rav in englischer Sprache)
Auch hat er ein Buch ueber Gerim geschrieben mit dem Titel "Liebet den Ger.."
Gemeint ist der Ger Zedek, der aus sich selbst heraus zum Judentum uebertritt. Er achtet diese Entscheidung hoch und geht sogar soweit zu sagen: "Liebe Leute, den Ger achten und seine Entscheidung, reicht nicht. Ihr muesst es als normal ansehen, Gerim zu heiraten, und keinen Unterschied machen!" (Selbstverstaendlich gelten fuer Cohanim andere Gesetze, aber nicht nur im Bezug auf Giorot).
Der Rav hilft wo er kann und hat staendig Gerim als Gaeste, Gerim aus allen Laendern. 
Bei ihm habe ich schon einige nette Menschen kennenlernen duerfen, die im Prozess des Uebertritts waren. Nicht selten hat er bei Schwierigkeiten mit den Behoerden geholfen und sich stark gemacht, wenn "angeblich Akten verschwunden waren beim Misrad haPnim" oder jemand mal wieder zurueck geschickt wurde in das Land, aus dem er nach Israel kam (oft bei Menschen aus Russland geschehen)

Ich freue mich auf ein spirituelles bereicherndes Wochenende auf dem "Land der Vorvaeter". 
Die Tochter meiner Freundin wohnt auch dort mit ihrer Familie (nur ein paar Strassen weiter) und bei ihr bin ich am Shabbattag zum Essen eingeladen. Tamar, ihre Tochter ist Veganerin, ihr Mann Ernaehrungsberater. Von den beiden habe ich meine ersten Tipps fuer vegane Ernaehrung erhalten, was mich sehr gestaerkt hat. Tamar wird auch dort sein mit Mann und Kind, das ebenfalls vegan ernaehrt wird. 
Ich wuensche allen Lesern einen wunderbaren Shabbat und ein erholsames Wochenende, sowie einen ruhigen spirituellen Sonntag.

Dienstag, 28. Januar 2014

Essgewohnheiten am Shabbat

Seit ich vegan lebe, und die Vortraege vom Rav Yuval haCohen Ashrov gesehen habe, der behauptet, mehr als wir ungesunde Dinge essen, essen wir einfach viel zu viel, beobachte ich unter anderem unser Essverhalten an den Shabbatot. 
Wir essen und sitzen, sitzen und essen. Schon laenger kann ich das nur eingeschraenkt tun, denn ich habe das Gefuehl, es tut mir einfach nicht gut. 
Statt also zweimal (am Leil Shabbat und am Yom Shabbat) zu Einladungen zu gehen oder selbst einzuladen, nehme ich schon laenger nur noch eine Einladung an und gehe statt zu essen am Shabbat spazieren. Zur Kotel, ins Gruene, oder einfach nur eine Runde, wenn das Wetter nicht ganz so schoen ist im Winter. Ich hoere in der Yakar-Gemeinde den Kiddush und gehe nach Hause um ein wenig (!) zu essen. Dadurch, dass der Shabbat im Winter sehr kurz ist, mache ich mich dann bereits auf den Weg. Bewegung ist gerade fuer die, die in der Woche im Buero sitzen (und das werden die meisten sein) genauso wichtig wie das gemeinsame Essen. (behaupte ich). Bei mir waere es nicht einmal schlimm, da ich sowieso die ganze Woche mehr draussen als im Buero bin, aber auch ich spuere das Beduerfnis mich zu bewegen. 

Nun, schauen wir uns einmal an, was aufgetischt wird, dann kann ich Rav Yuval nur zustimmen. Warum muessen es gleich 6 Sorten Vorspeisen sein? Reichen nicht auch 1-2? 
Warum muss es Gefluegel UND Rindfleisch UND Fisch als Vorspeise geben?
Warum werden als Nachtisch Schokolade, Plaetzchen und Kuchen aufgetischt, statt Obst oder Trockenfruechte?

Ich habe auch mich dabei erwischt, wie ich mir den Teller zuschaufele, obwohl ich eigentlich mit der Haelfte bereits satt waere. 
Viele unserer Bekannten (vor allem die Maenner) sind gar nicht einmal so dick, haben aber dicke Baeuche, manchmal beaengstigend dick. Es ist also offensichtlich, dass wir mehr essen, als wir brauchen. 
Neulich war ich zu Besuch bei jemandem, der dieses Schema durchbrach. Er reichte Suppe, als Vorspeise, danach Reis, Gemuese und Fleisch, und spaeter Kuchen. Nicht 4 Sorten Kuchen und auch nicht mehrere Sorten Fleisch. 
Ich hatte das Gefuehl, es wurde ein wenig gestutzt. Ist man doch gewohnt, dass der Gastgeber VIEL auftischt....
Koennen wir nicht wieder zu einer bescheideneren - und evtl. dadurch gesunderen - Art der Shabbatmahlzeit zurueckkehren? Dass wir alles in Fuelle bekommen koennen, heisst ja nicht, dass wir alles auf einmal essen muessen. 
Etwas Besonderes, zur Ehre des Shabbat, was ich in der Woche nicht esse, kaufe ich auch, aber es muessen ja nicht hundert Arten sein, die dann im Kuehlschrank schlecht werden. 
Meine Idee: sich ruhig den Teller mit Salat zu fuellen, und weniger vom Fleisch und den beruehmten Pashtidas aufzuladen. Und - etwas Bewegung am Shabbat kann niemandem schaden - im Gegenteil!

Montag, 27. Januar 2014

Milchia - Salzschaelchen

Noch ein Gelegenheitskauf von heute. Da ich immer noch kein Salzschaelchen hatte, habe ich heute in Mea Shearim danach gesucht und - bin fuendig geworden. Fuer 20 Shekel (4 EUR) habe ich ein kleines Kristallglas-schaelchen erstanden.
Das Wort Milchia (מלחיה) kommt von Melach=Salz (מלח)

Das Buch der Heilungen

Dieses Buch ueber die medizinischen Ratschlaege des Ramba"m (Moshe ben Maimon oder Maimonides) und unserer Weisen, habe ich mir heute im Vorbeigehen gekauft. 
Es enthaelt viele Weisheiten ueber Krankheiten und gesunde Lebensweise. 
Denn - sorge fuer deinen Koerper so wie fuer deine Seele, denn der Koerper ist das Haus der Seele!

Aus dem Buch:
Bei hohem Blutdruck
Jemand, der unter hohem Blutdruck leidet, soll sich bemuehen, sich sportlich zu betaetigen. Selbst wenn der Blutdruck beim Sport ansteigt, so wird er doch auf lange Sicht durch den Sport gesenkt werden. 
Er soll nicht viel Caffe trinken, denn der Cafe erhoeht den Blutdruck.
Es wird nuetzen, Petersilie zu essen, Zwiebel, Weintrauben, Salbei, Rosmarin, Knoblauch und Orangen. 

Die Mandelbluete hat begonnen - Fruehlingsboten in Israel

Habe ich vor 14 Tagen in Ein Kerem noch vergeblich nach bluehenden Mandelbaeumen gesucht - so stiess ich heute durch Zufall in Ramat Eshkol auf die erste Mandelbluete. Wie schoen!

Samstag, 25. Januar 2014

Shavua tov!


Vegan seit 8 Monaten - Bilanz

In letzter Zeit ist es wieder ein wenig nervig geworden. Die "Was isst du denn ueberhaupt"-Stimmen und das Nachfragen, ob ich denn auch wirklich genug Eiweiss zu mir nehme werden nicht leiser. 
Und gerade erst gestern musste ich mir anhoeren: "Also du kannst ja gar nicht genug Vitamine zu dir nehmen? Du isst ja kaum etwas."
Nun, erstens scheinen sich die Menschen gut in meiner Kueche und meinem Kuehlschrank auszukennen, sowie meine Essgewohnheiten genauestens studiert zu haben. Niemand wird gefragt, was er isst, nur ich. 
Was mich aber am meisten in Erstaunen versetzt, dass ausgerechnet Vitamine fehlen sollen bei meinen Mengen an Obst, Gemuese und Salaten. 
Egal - ich jedenfalls fuehle mich nach 8 Monaten besser denn je, was meine Energie betrifft und Hunger leide ich auch nicht. 
Morgens gibt es eine Riesenschale Muesli, das ich mir selbst zubereite (KEIN Fertigmuesli!)
Dazu gehoeren: Banane, Orange, Granatapfel (oder anderes Obst der Saison, wie Apfel, Kaki, Birne, usw), eine Handvoll Trockenobst, Chia-Samen eingeweicht plus ein EL Tchina, sowie 3-4 Nuesse. Darueber Soja - Hafer oder- Mandelmilch. 
Eine Tasse Caffe dazu passt vielleicht nicht ganz so gut zur gesunden Ernaehrung aber noch bin ich nicht bereit, darauf zu verzichten. Der Caffeekonsum ist aber erheblich eingeschraenkt. 

Die naechste Mahlzeit ist ein paar Stunden spaeter bei der Arbeit - unterwegs. 
Dann gibt es Salat. Bestehend aus verschiedenen Blattsalaten (Rukola, Blattsalat, Eichblatt usw), sowie Gurke, Tomate, Paprika, frischer Koriander, Fruehlingszwiebel und darueber ein paar EL Qinoa, die ich fuer die ganze Woche vorkoche. 
Dazu frische Zitrone und ein paar Tropfen Olivenoel, Salz. 

Tomate, Gurke, Blattsalat, Paprika, getrocknete Feigen und Datteln, sowie Banane, Orange, Grapefruit, Nuesse und Tchina, Brot mit Vollkornmehl, Reis, Qinoa, Linsen und Chiasamen gehoeren zu meinem taeglichen Konsum und sind immer in meinem Kuehlschrank zu finden. 

Ich habe kaum Hunger auf Suesses, erlaube mir aber dennoch ab und zu ein paar Kekse, (bei Neeman habe ich Kekse ohne Mehl und Ei entdeckt). 
Falls ich irgendwo etwas angeboten bekomme, was parve (neutral, ohne Milch, ohne Fleisch) ist, mache ich einen Kompromiss, falls ein Ei enthalten sein sollte. Andere Kompromisse bzgl. Milch oder Fleisch gibt es nicht. 
Falls ich einmal grosse Lust auf etwas fleischaehnliches habe, kaufe ich Seitan (Shwarma-art) oder in unserem neuen Vegan-Shwarma einen "Veganen Cheeseburger", der sehr lecker schmeckt. 

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dieser neuen Ernaehrung und habe nicht vor, wieder "Tiere zu essen". Das Essen ist leicht und liegt nicht schwer im Magen. Man fuehlt sich irgendwie leicht und "rein". 
Uebrigens auch seelisch fuehlt man eine gewisse "Reinheit", so im Einklang mit der Natur. Es fuehlt sich einfach besser an. 
Ach ja, auch wenn ich nicht so gern "missioniere", wer immer noch denkt, Kuehe werden NICHT ausgebeutet fuer unseren Milch -und Kaesekonsum, sollte sich einmal DIESEN ARTIKEL zur Gemuete fuehren.
Und wer beruhigt ist, weil er nur BIO-Milch zu sich nimmt fuer den gibt es HIER EINEN ARTIKEL ueber die Wahrheit der Biotierhaltung.
Wenn ich Gaeste habe am Shabbat, gibt es uebrigens kein Fleisch, aber auch nicht nur veganes Essen, da ich denke, dass ich die Menschen damit ueberfordere.
Ich kaufe meistens ein paar Stuecke Lachs, um den Nicht-Veganer nicht zu "veraergern".

Freitag, 24. Januar 2014

Shabbat shalom!




Tel Aviv - Ausflug

Frueher habe ich das viel oefter an den Freitagen getan - nach Tel Aviv zum Strand fahren und dort nach Jaffo spazieren. 
Heute bin ich endlich nach vielen Wochen (oder sogar Monaten) mal wieder frueh aus den Federn gekommen an meinem freien Freitag. 
Ich werde gleich den Bus nach Tel Aviv nehmen und dort am Meer spazieren gehen. Sonne, Wind und Wellen tragen bei mir wirklich enorm zu Erholung bei. 
Die Woche war stressig und ich brauche dringend Ruhe (ja, auch in Tel Aviv kann man Ruhe finden...) und einen frei gepusteten Kopf. 
Es gibt nichts Schoeneres als zwischen Tel Aviv und Jaffo auf den Felsen zu sitzen und den Wellen zuzuschauen, die salzige Luft tief einzuatmen und die positive helle sonnige Atmosphaere zu geniessen. (Doch - vielleicht am Toten Meer zu sitzen und zu entspannen, aber das ist eine voellig andere Art der Entspannung, und ein wenig teurer, von der Busfahrt und auch vom "Eintritt" in Mineral Beach)
Ich wuensche allen schon mal Shabbat shalom. Entspannt euch an diesem Wochenende und tankt auf eure eigene Art undWeise Kraft. 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Die Post - mein Dauerproblem

Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere "alte" Leser an meine Probleme mit der Post, vor allem nach der Einwanderung. 
Nun - das ist nicht besser geworden. Ich habe bisher 5 Pakete aus Deutschland (das sind 100%) nicht bekommen. Eines davon wurde zurueck geschickt und kam 1 Jahr spaeter in Deutschland beim Absender an, der dann - um es wiederzubekommen - noch einmal ca. 20 EUR zahlen musste. 
Das zweite - von meiner Tante im letzten Jahr geschickt, mit Winterdecke und ein paar Utensilien, die ich gut haette brauchen koennen - kam nie an. 
Das dritte und vierte - nun, diese Pakete sind seit fast 5 Wochen unterwegs an mich, von zwei unterschiedlichen Orten in Deutschland. 
Bei der Post sagt man mir, ich koenne es nicht nachforschen, wo sie geblieben sind, es sei denn ich haette eine Nr. Um eine Nummer zu bekommen, muss man aber noch mehr Geld fuer das Verschicken ausgeben, als es eh schon kostet. 
Mit Einschreiben koennte man dem Paket folgen und wissen, wo es geblieben ist. 
Das kann man keinem zumuten, der mir einen Gefallen tun will und mir etwas Nettes schickt, z.B. wie die dicken, warmen, und DICHTEN Winterstiefel, die gleich in zweifacher Ausfuehrung an mich unterwegs sind und bei denen ich gehofft habe, ich koenne sie in diesem Winter noch gebrauchen. 
Was man mir immer wieder einsuggerieren will ist, "Vielleicht hat der Absender ihre Adresse nicht richtig geschrieben?" 
Naja, die Tatsache, dass ich KEIN Paket, was groesser als ein Briefumschlag ist, bekomme, spricht doch fuer sich, oder?
Ich habe keine Idee, wie ich das loesen kann. 
Ich bekam Nummer von dem Chef der Postboten, mit dem ich schon sprach, er forschte nach, hat aber auch keine Idee, warum ich keine Pakete bekomme. 
Beim ersten Paket, was zurueck nach Deutschland ging, sagte man mir ich haette zwei Benachrichtigungen erhalten und es nicht abgeholt. Wahr ist - keine einzige habe ich bekommen. 
Nun habe ich Angst, dass ich wieder keine Benachrichtigung erhalte, aber ich kann bei der Postfiliale auch nicht nachfragen, ob es dort ist, darueber gibt es - angeblich - nur Auskunft, wenn man ein Postfach hat. 
Die Idee mit dem Postfach muss ich mir nochmal ueberlegen, aber es kostet mich natuerlich auch im Jahr eine Menge Geld, und nur dafuer, dass ich evtl. 1mal im Jahr etwas geschickt bekomme?
Da faellt mir ein - auch ein Briefumschlag mit wichtigen Dokumenten, die eine Freundin sich auf meine Adresse hat schicken lassen ist nie hier angekommen. 
Ich habe nicht nur mit dem Chef der Postboten gesprochen, sondern auch die Hotline fuer Beschwerden angerufen, auch sie koennen mir nicht weiterhelfen. 
Vielleicht sollte ich herausfinden, wer die vorgesetzte Stelle der Post ist?
Aber wahrscheinlich ist alles vergebliche Liebesmuehe....Bezueglich Post bin ich auf jeden Fall ziemlich frustriert. 
Ich moechte einfach nicht wahrhaben, dass man mir nichts aus Deutschland schicken kann.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Sechs Raketen aus dem Gazastreifen

Die letzte Nacht - die Nacht von Tu-beShwat, dem Neujahrsfest der Bäume - war fuer die Bewohner in Ashkelon keine ruhige Nacht. 6 Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Ashkelon abgefeuert. Es wurde Alarm ausgeloest und die Buerger mussten sich in die Sicherheitsraeume begeben. 
Zum Glueck gibt es das System "Kipat Barsel", den Irondome, ein Raketenabfangsystem, welches dann auch 5 dieser Raketen abfangen konnte. Die sechste landete - G-tt sei dank - auf freiem Feld. 
Zahal - die IDF - griff daraufhin aus der Luft Ziele im Gazastreifen an. 
Es wird nicht mehr gewartet, bis sich die Vorfaelle haeufen, sondern das umgesetzt, was angekuendigt wurde seit dem letzten Krieg "Amud Anan" (Wolkensaeule) im November vor einem Jahr. Herrscht Ruhe - werden auch wir die Fuesse still halten. Werden wir angegriffen und beschossen - wird zurueckgeschossen. Jeder Angriff wird sofort beantwortet. 
Ein fairer Deal, oder?
Eine einfache Rechnung. Lasst ihr uns in Ruhe, lassen auch wir euch in Ruhe. 
Aber wir werden nicht mehr diese staendigen Angriffe auf den Sueden des Landes hinnehmen, bis reagiert wird. 

Montag, 13. Januar 2014

Ein XXL - Tag

Wow, ein langer Tag geht zuende. 
Um 6:30 bin ich aufgestanden, ab 8:00 gab es 8 Stunden Arbeit in meinem "normalen" Job. Anschliessend war ich bei der alten Dame, zu der ich immer noch zweimal die Woche fuer zwei Stunden gehe. Nach Hause, etwas Essen, und los zum Shiur "Midrash Bereshit Raba", was fuer mich eine wirkliche Herausforderung ist, denn ich bin jedes Mal maechtig froh, wenn ich folgen kann. 
Und nun warte ich auch schon auf meinen Deutschschueler, der noch ab und zu zu mir kommt. 
Dann ist es aber wirklich genug fuer heute. 


Samstag, 11. Januar 2014

Ariel Sharon ist tot - Baruch Dayan Emet

Seit 8 Jahren liegt Ariel Sharon im Koma, als sich vor mehr als einer Woche sein Zustand drastisch verschlechtert. Heute nun in den Mittagsstunden des Shabbat ist sein Lebenslicht verloschen, er ging im Altern von 85  "in seine Welt" wie man auf hebraeisch sagt. 
Ariel Sharon, der fruehere Ministerpraesident hatte wohl in der Hauptsache etwas, was wir heute bei den meisten Politikern vergeblich suchen - Charisma und Humor. 
"Der Bulldozer" wurde er genannt, unter anderem auch deshalb, weil er von seiner Statur her einem Bulldozer glich, aber auch weil er seine Entscheidungen mit Nachdruck durchsetzte. 
Der einseite Abzug aus dem Gazastreifen brachte ihm bei vielen Israelis Unbeliebtheit ein, vor allem die Siedler, die ihre Haeuser verlassen mussten, werden diesen Tag wohl nie vergessen. 
Auffallend, dass Sharon von vielen deutschen Medien in erster Linie schlechte Eigenschaften zugeschrieben werden, was mir gar nicht gefaellt und was er sicher auch nicht verdient hat.. ( DIESER Artikel aus dem Spiegel spricht fuer sich) Die Kommentare gehen in die selbe Richtung. Wohlwollender und gemaessigter und wohl auch fairer Ariel Sharon gegenueber ist dagegen DIESER Artikel in der BILD von Ulrich Sahm.
Was hingegen - besonders von Frau Merkel - positiv hervorgehoben wird ist der "einseitige Rueckzug aus dem Gazastreifen". Frau Merkel bezeichnet es als "mutige Entscheidung, die israelischen Siedler aus dem Gazastreifen abzuziehen". 
Nun, dass diese mutige Entscheidung eigentlich nur eines nach sich zog, naemlich dass Israel nun aus naechster Naehe beschossen wird und es seither keine Ruhe im Sueden des Landes gibt, will wohl keiner erwaehnen. 
Ob es tatsaechlich ein positiver mutiger Schritt war, wage ich zu bezweifeln. 

Morgen wird Ariks Sarg auf dem Gelaende der Knesset aufgebahrt, damit die Bevoelkerung die Gelegenheit bekommt, von ihm Abschied zu nehmen. 
Am Montag dann wird es ein Staatsbegraebnis geben und Arik wird auf seinem Grundstueck im Sueden des Landes neben seiner 2. Ehefrau Lilly beigesetzt. 
Nach 8 Jahren Koma moegest du endlich in Frieden ruhen, Arik!
יהי זכרו ברוך

Freitag, 10. Januar 2014

Shabbat shalom!

Endlich geht es in die Freiheit. Bnei Israel ziehen aus Aegypten, in Eile, es geht in die Freiheit aus der Sklaverei. Hashem begleitet sie " tagsueber in einer Wolkensaeule, um ihnen den Weg zu zeigen, und bei Nacht in einer Feuersaeule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Bei Tag wich nicht die Wolkensaeule und bei Nacht nicht die Feuersaeule vor dem Volk her." (Ex. 21-22)

(ויהוה הולך לפניהם יומם בעמוד ענן לנחתם הדרך ולילה בעמוד אש להאיר להם ללכת יומם ולילה :לא ימיש עמוד הענן יומם ועמוד האש לילה לפני העם)

Was fuer eine Beruhigung, IHN stets dabei zu haben, ER, der uns fuehrt und uns nie verlaesst. Er wich nicht von ihrer Seite, nicht bei Tag und nicht bei Nacht. 
Dennoch kam sehr schnell die Angst, denn Pharao verfolgte sie und so wuchs ihre Angst, je schneller sich Pharao mit seinen 600 Wagen und seinen Kaempfern naehrte. 
Vor sich das Meer und hinter sich Pharao gerieten sie in Panik. Verstaendlich oder?
So schreien sie zu G-tt um Hilfe (Ex. 14.11). 
Aber anstatt ihre Angst zu aeussern fallen sie in zynischen Sarkasmus und Vorwuerfe Moshe gegenueber und sagen zu ihm: "...Gibt es in Aegypten keine Graeber, dass du uns mitgenommen hast damit wir in der Wueste sterben? Was hast du uns da angetan, dass du uns aus Aegypten weggefuehrt hast?...." (Ex. 14.11-12)

( ...ויאמרו אל משה המבלי אין קברים במצרים לקחתנו למות במדבר מה זאת עשית לנו להוציאנו ממצרים...)

Heute morgen hoerte ich im Radio einen Beitrag ueber diesen Zynismus. So sind wir, das Volk Israel, bis heute, sagte der Moderator, statt unsere echten Gefuehle und Aengste zu aeussern, fallen wir in Zynismus. Wesentlich hilfreicher ist es doch seine Gefuehle ehrlich zu aeussern und daran sollten wir arbeiten. Auch fuer Moshe waere es leichter gewesen, mit der Angst des Volkes umzugehen als sich ihre Vorwuerfe und ihren Zynismus anhoeren zu muessen. 
Was wir auch daraus lernen koennen ist : Nicht allzu schnell zu verzweifeln und statt zynisch in Panik zu fallen lieber zu IHM um Hilfe zu beten. 
Statt dessen sind die Kinder Israel nur allzu schnell bereit, sich wieder zurueck in die so bekannte und vertraute Sklaverei zu begeben. Kein Risiko, aber auch keine Freiheit. Dafuer die Sicherheit, dass alles tagtaeglich so weiter geht und man sich nicht vor Unbekanntem fuerchten muss. 
Auf unbekanntes Terrain zu gehen ist nicht einfach und ploetzlich die Freiheit zu spueren, nach langen Jahren "funktionieren" fuehlt sich ungewohnt an. Wenn wir jedoch nicht allzu schnell aufgeben, sondern die Anfangsschwierigkeiten ueberwinden (mit SEINER Hilfe), werden wir mit einer echten physischen UND psychischen Freiheit belohnt. Eine Freiheit von der Meinung der Mitmenschen um uns herum. Wir sind nicht laenger abhaengig von menschlicher Kritik sondern ordnen uns nur EINEM unter, dem wirklichen Herrscher der Welt, der immer unser Bestes will. 

Allen Lesern einen wunderschoenen, ruhigen, besinnlichen und bereichernden Shabbat!
Shabbat shalom!

Montag, 6. Januar 2014

Religioese Juden - Zwanghaft und unfrei? oder "Was ist Freiheit?"

Was ich in der letzten Zeit in meiner Umgebung (Arbeit, nicht religioese Bekannte) immer wieder hoere, ist der Satz: "Ich koennte nicht so ein religioeses Leben fuehren, dazu liebe ich meine Freiheit zu sehr, bin zu aufgeklaert, moechte tun und lassen was ich will und mir nicht so viele Ge-und Verbote auferlegen. Ich koennte nie so eingeschraenkt leben."
So und aehnlich lauten die Einwaende gegen ein religioeses juedisches Leben. 
Fuehle ich mich eingeschraenkt? Werde ich in meiner Freiheit beschnitten? Ist mein Leben durch Verbote reglementiert?
Oder was bedeutet eigentlich fuer jeden von uns  der Begriff "Freiheit"?
In erster Linie meinen Menschen, die sich das religioese Leben nicht vorstellen koennen wohl den Shabbat, der von aussen betrachtet wie ein einziges Regelwerk von Verboten aussieht. Dies darf man nicht und das auch nicht. Man darf nicht viel am Shabbat. Nicht einmal den Lichtschalter betaetigen. Klingt ein wenig zwanghaft, oder?
Auf den ersten aeusseren Blick betrachtet mag das so sein. 

Was ist es denn, was die Menschen meinen, wenn sie sagen, sie moechten "ihre Freiheit" behalten?
Wir sind im Buch Shmot (2.Buch Mose) bei den Plagen angekommen, die ueber Aegypten verhaengt wurden. Die Kinder Israel mussten Sklavenarbeit verrichten und sollten aus dieser Sklaverei in die Freiheit entlassen werden.
In dieser Freiheit folgen sie dem, was G-tt ihnen sagt und nicht mehr, was Menschen (der Pharao) ihnen aufzwingen wollen. Sie werden von G-tt in der Wueste versorgt, mit Nahrung und allem, was man zum Leben braucht. Dafuer werden sie zu einem wirklich freien Volk, das nur einen Koenig hat, der nicht aus Fleisch und Blut ist. Und der seine Kinder liebt. 

Was ist die grosse Freiheit, die man vermeintlich aufgibt, wenn man ein religioeses Leben fuehrt, den Shabbat haelt? 
Man beginnt den Shabbat und wird ruhiger, zuendet die Kerzen an, die ruhig vor sich hinleuchten. Man trifft sich in der Synagoge und lobt den, der uns alles schenkt und ohne den wir ein Nichts sind. Wir essen gemeinsam mit der Familie, den Freunden und singen am Shabbattisch. 
Wir lesen vor dem Schlafengehen ueber den Wochenabschnitt und kuemmern uns um geistige Werte, statt in den Fernseher zu glotzen oder tanzen und feiern zu gehen, einen Stadtbummel zu machen oder zu Shoppen. Ist das unfrei?
Wir gehen diesen einen Tag in der Woche nicht ans Telefon und auch nicht ins Internet, lassen uns nicht durch as Radio berieseln. Ist das unfrei? 
Ist es nicht genau umgekehrt? Ist die grosse Freiheit nicht die eigentliche Sklaverei der modernen Welt? Nonstop erreichbar sein und immer mehr Reize - ist das Freiheit?

Ich habe mich frei fuer dieses Leben entschieden, dieses Leben, was andere als "unfrei" ansehen. Sie laecheln ueber uns, ueber all das vermeintlich Schoene, was wir uns nicht erlauben zu tun. 
Koennen sie ahnen, wie frei wir uns am Shabbat fuehlen, wenn wir nicht den von Menschen geschaffenen Zerstreuungen nachlaufen muessen?
Sie bedauern uns - und doch bedaure ich eher sie, die den Geschmack des Shabbat nie fuer sich entdecken durften, die nie die Suesse dieses Geschenkes kosteten. 
Ich wuensche den Menschen, die mir sagen, sie seien zu frei fuer ein religioeses Leben, dass sie verstehen koennten, was ich meine, dass sie das entdecken, was mir vergoennt war, zu entdecken. 
Denn ich bin nicht sicher, ob das, was das "freie Leben" genannt wird, wirklich soviel innere Freiheit und Genugtuung gibt, dass man fuer sich sagen kann, ein sinnvolles Leben mit tiefer Bedeutung  zu fuehren, wirklich und wahrhaftig zu leben.

Mein wunderbares Leben

Mir gefaellt mein Leben gerade richtig gut. Ich lebe immer mehr und immer intensiver. Nachdem ich zum zweiten Mal hier herkam, nach Israel, das ist auch nun schon wieder fast 2 Jahre her, gab es diese unruhige Zeit der Arbeitssuche, von vielen Misserfolgen gepraegt mit unzaehligen schlechten Erfahrungen mit Chefs die Menschen wie Arbeitsroboter behandeln oder beliebig wie Spielfiguren ungefragt von Platz X nach Platz Y setzen. 
Diese Zeit hat viel Energie gebunden und Kraft gezogen. Ich hatte fuer nicht viel mehr Kapazitaeten als fuer die staendige Jobsuche. Was recht schnell stabil war, war meine Wohnung, die ich immer noch - trotz ihrer Einfachheit und Schlichtheit - liebe und in der ich mich wahrhaft zuhause fuehle. 
Diese Energien stehen mir jetzt wieder zur Verfuegung und ich nutze sie fuer die wirklich wichtigen - mir wichtigen - Dinge, fuer geistiges Weiterkommen, Lernen, Vertiefen und dem immer intensiveren Spueren der g-ttlichen Gegenwart. 
Die wohltuende Arbeitsroutine gibt mir die Moeglichkeit, mich immer stabiler in diesem Land, in dieser Stadt zuhause zu fuehlen, die Wurzeln in die Tiefe wachsen zu lassen und so ein Teil des Ganzen zu werden, zu sein. 
Es ist ein gutes Gefuehl, was tiefe Zufriedenheit beschert und die Gewissheit, dass das, was ich irgendwann beschlossen habe, der richtige Weg war, MEIN Weg war. 
Ich gehe zu Shiurim und fordere meinen Geist heraus. Ich habe Zeit, im Internet Vortraege zu diversen Themen anzuhoeren, was Tora oder Tanach betrifft. 
Ich kann mich in die Parashat haShavua vertiefen und mehr als bisher den Inhalt - mithilfe von Auslegungen diverser Rabbiner - versuchen zu begreifen. Bisher war es doch in der Regel so, dass ich froh war, wenn ich das was dort stand fuer mich uebersetzen und auf der einfachen sprachlichen Ebene verstehen konnte. 
Es wird spannender und gleichzeitig kommt die gefuehlsmaessige Herangehensweise hinzu, die darauf achtet, was durch den Toratext in mir angesprochen wird. 
Ich lebe in diesem Land, von dem ich vieles geschenkt bekomme, vor allem aber eines: ein inspirierendes Umfeld, was ich in Deutschland nie fand. 

Ich versuche, mehr umzusetzen, was ich gelernt habe, was Bewusstheit und Aufmerksamkeit erfordert. Wenn man in einem fort auf Arbeitssuche ist, bleibt die Konzentration auf Inhalte des Lebens ein wenig auf der Strecke. Alles fuehlt sich etwas oberflaechlicher an, die praktische Seite des Lebens ueberwiegt, schliesslich geht es um die Basis zum Ueberleben. Da bleibt nicht viel, was sich Spiritualitaet nennen koennte oder anders ausgedrueckt: ICH habe es nicht geschafft, ein "sowohl als auch" hinzubekommen. Es wird Menschen geben, die sich davon in der Tiefe ihres Lebens nicht beeindrucken lassen aber dafuer fehlt mir noch die Selbstverstaendlichkeit. Ein neues Land, ein neues Leben, ein voellig anderer Alltag in einer so anderen Kultur, mit anderer Sprache und anderem Selbstverstaendnis - all das ist fuer mich als ueber 50-jaehrige nicht so leicht zu vereinbaren gewesen mit Lernen und Vertiefen. 
Erst als die Basis nicht mehr wackelte, als ich fester auf dem Boden stand, wurden nach und nach die Energien frei fuer das "andere" Leben, die neue Qualitaet und Spiritualitaet. 
Diese Tatsache tut mir unendlich gut und ich geniesse dieses Leben gerade in vollen Zuegen, auch wenn ich oft am Abend ueber meinen Buechern einschlafe und mich darueber aergere, weil mein Hunger nach mehr Geistigkeit doch eher groesser wird als nachlaesst. 
Nun, das habe ich wohl meiner koerperlich sehr intensiven Arbeit zu "verdanken", die ich dennoch mag und die mir gut tut. Irgendwann am Abend ist der Akku leer, nichts geht mehr. 
Wenn ich das spuere und mein Buch weglegen muss, nehme ich mir moeglichst jeden Abend noch einmal die Tora zur Hand und lese im aktuellen Wochenabschnitt oder im kommenden so lange es geht. 

Sonntag, 5. Januar 2014

החיד"א Rav Chida - Wer war das?

Aus Strassennamen kann man viel lernen. Da ich beruflich sehr viel in Jerusalem zu Fuss oder mit dem Bus unterwegs bin, stolpere ich staendig ueber Namen, bei denen ich mich frage : Wer war das eigentlich?
Im Stadtteil Bayit veGan gibt es viele Strassen mit Namen beruehmter Rabbiner. 
Der "Chid"a" gab dieser Strasse hier ihren Namen. 
Chida (חיד"א) ist die Abkuerzung von Rabbi CHAIM JOSEF DAVID AZULAY. 
1724 in Jerusalem geboren und 1806 in Livorno (Italien) gestorben. Er war juedischer Gelehrter, Kabbalist und Posek  (jemand der Entscheidungen bei der Auslegung der  Halacha treffen darf).
Rav Nissim legte fest, dass Rav Mordechai Eliahu (der im Jahre 2010 starb, und ueber den ich HIER bereits berichtete dafuer sorgen sollte, dass die sterblichen Ueberreste des Chida nach Israel ueberfuehrt werden sollten, was dann auch im Jahre 1960 geschah. 
Rav Mordechai Eliahu wurde in einer gemeinsamen Gedenkstaette direkt neben Rav Chida auf dem Har haMenuchot in Jerusalem begraben. (Har Menuchot)















Freitag, 3. Januar 2014

Mittwoch, 1. Januar 2014

Chishki, Chiski - חשקי חזקי

EIn kleiner Leckerbissen zum Neuen Jahr und eines meiner Lieblinsstuecke im Chor.
http://www.youtube.com/watch?v=gAJJcgvPKQs

Ein gutes gesundes (buergerliches) Jahr 2014 an alle Leser



wuenscht euch Noa aus Jerusalem. Moegen eure Wuensche und Plaene sich erfuellen und moeget ihr stets G-ttes Rueckenwind spueren und euch von IHM auf dem Weg leiten lassen. Moeget ihr immer seine Stimme hoeren und wachsam sein fuer die Zeichen am Wegesrand. Reicher Segen in Fuelle moege euch auch im Jahr 2014 gegeben sein und das Vertrauen, dass alles gut sein wird, dass ER es schon fuer euch richten, regeln und zurechtruecken wird. 
Macht etwas aus diesem neuen buergerlichen Jahr, und lasst ein wenig Tiefe in euer Leben, mehr Bedeutung und Sinn, Erfuellung und somit Zufriedenheit. 
Schaut den Menschen ein wenig oefter ins Gesicht und weniger auf den Bildschirm des Smartphones. Nehmt wahr, was um euch herum geschieht und welche kleinen Wunder euch umgeben. 
Lebt ein wirkliches Leben, ihr habt ja nur eins......