Mittwoch, 24. September 2014

(foto: Huffington Post)

SHANA TOVA UMETUKA an alle Leser!


EIN GUTES GESUNDES NEUES JAHR 5775. Vor uns liegen 3 Feiertage hintereinander. Heute muessen wir noch einmal bis 12 Uhr arbeiten, dann ist Feiertags-vorabend. Morgen dann 1. Tag Rosh Hashana (juedisches Neujahrsfest), Freitag 2. Tag Rosh Hashana, der dann sofort in den Shabbat uebergeht. Auf diese drei Tage Ruhe und Besinnung freue ich mich sehr. Euch allen wuensche ich ein gutes, vor allem gesundes und friedvolles NEUES JAHR, mit vielen schoenen Erlebnissen und der Verwirklichung moeglichst vieler eurer Traeume. 
CHAG SAMEACH!

Dienstag, 23. September 2014

Griechischer Tanz in der Moshava Yevanit (greek Colony) bei mir um die Ecke

Ach war das schoen. 
Heute war - wie jeden Dienstag - in der Moshava Yevanit griechischer Tanz. Leider kann ich mein Video von unserem "Kurs" nicht hochladen. Daher jetzt hier die schoene Musik von George Dalaras, zu der wir unter anderem getanzt haben. 
Ich habe Probleme mit der Koordination, aber es hat grossen Spass gemacht. 
(hier der unblocker), falls ihr Schwierigkeiten beim Oeffnen habt.

Sonntag, 21. September 2014

Nachdenklich

Vor zehn Jahren war ich damit beschaeftigt, meine erste Reise nach Israel zu planen. 
Wieso bin ich ueberhaupt nach Israel, nachdem ich in Italien, Spanien, Frankreich, USA, Thailand, Sri Lanka Urlaub gemacht hatte? War das eine Urlaubsreise, oder der Anfang von etwas wirklich Grossem?
Kein Vergleich mit irgendeinem Urlaub. 

Mein Vater hatte sich das Leben genommen, als ich 33 Jahre alt war. Nach jahrelanger Depression hat er es nicht mehr ausgehalten, das Leben. 
Er hinterliess einen riesigen Buchband ueber "Israel und das Volk Israel". Sein ganzes Leben wollte er nach Israel fliegen, ist aber nie dorthin gekommen. 
Warum? 
Ich weiss es leider nicht, habe nie gefragt, und jetzt wuerde es mich brennend interessieren, welche innere Verbindung er zum Land  hatte, und was seine Beweggruende waren. 
Ich fand auch eine Bibel (das alte Testament, die "Tora") bei seinen Sachen und wunderte mich ueber das, was er darin unterstrichen hatte. 
Viele Stellen, die mit den Mizwot zu tun haben oder mit kosheren Tieren, sowie dem Verbot, Blut zu essen. Oder aber mit dem Volk Israel.

Damals dachte ich: "Ich bin ja recht reiselustig und vielleicht werde ich auch einmal nach Israel fliegen. Dann auch ein bisschen stellvertretend fuer ihn.."

13 Jahre spaeter, im Alter von 46 sah ich eine eher zweitklassige Doku ueber Israel im Fernsehen von Iris Berben. Sie hiess "Und jetzt, Israel?" 
Und handelte vom Alltag in Israel, von Anschlaegen auf Bussen, aber auch vom pulsierenden Leben in Tel Aviv, einer Beduinin, die zur Uni ging, und von Jerusalem, der heiligen Stadt. 
Da fiel mir auf einmal wieder ein, dass ich nach Israel wollte - irgenwann. 
Und meine Planung begann. Mein Gefuehl war, ich muesse es jetzt unbedingt umsetzen, komme was wolle. Es gab Menschen, die mir sagten, in Jerusalem koenne man auf keinen Fall uebernachten. Ich solle mich in Tel Aviv einquartieren, und von da aus das Land erkunden. 
Ich wollte nicht nur in Tel Aviv bleiben, das war mir klar, und irgendwie glaubte ich auch nicht, dass man in Jerusalem nicht uebernachten koenne. 
Dennoch plante ich zunaechst ein paar Tage Tel Aviv, um Sicherheit zu bekommen. Ich dachte, als Frau allein in Tel Aviv das ist bestimmt angenehmer als sofort nach Jerusalem. (Was fuer ein Quatsch, im Nachhinein)
Nach Tel Aviv sollten 4 Tage Jerusalem folgen, dann  See Genezareth im christlichen Pilgerhaus Tabgha und zum Schluss Ein Gedi Guesthouse, am Toten Meer. 

Am 3. Dezember 2004 ging es los. 
Mein Gefuehl bereits fast kurz nach der Landung war, als sei ich endlich nach Hause gekommen. So etwas seltsames hatte ich noch nie erlebt. Eine lange Suche hatte ein Ende, ich war am Ziel angekommen. 
Ist das nicht ziemlich merkwuerdig?
Ich war im Prima Hotel ganz nahe beim Strand untergebracht und nach ein paar Tagen bin ich mit meinem Mietwagen im stroemenden Regen nach Jerualem "hinauf", in die Berge. 
Es war gerade Chanukka und ich war beeindruckt, die vielen kleinen Glaskaesten mit dem Chanukkaleuchtern vor den Tueren der Juden in der Altstadt zu sehen. 
Was Chanukka war, wusste ich ueberhaupt nicht damals. 

In Tabgha am See Genezareth war ich im gesamten Guesthouse der einzige Gast, das waren noch die Auswirkungen der Intifada. Man fuhr noch nicht nach Israel. 
Ich hatte das beste Zimmer mit einer riesigen Palme vor dem Balkon. Und ausser mir, war am Fruehstueckstisch nur noch der Hauspfarrer. 
So wie es am See war, stellte ich mir das Paradies vor, riesige ueppige Bananenpflanzen, Palmen und endloses Gruen am See, Bambusgaerten und Ruhe, die Golanberge als malerische Hintergrundkulisse. Es war fast unwirklich. 
Aber Jerusalem war in meinem Kopf und begleitete mich von da an und als ich zum Toten Meer fuhr, nach Ein Gedi hatte ich schon keine Kapazitaeten mehr, noch etwas Neues Wunderbares aufzunehmen. Ich war mit den Gedanken in Jerusalem. 

Wenn man mir in diesem Moment gesagt haette: Du wirst in 5 Jahren als Juedin in deiner Wohnung in Jerusalem sitzen, dann haette ich wohl laut gelacht. 
Niemals, aber wirklich niemals haette ich das geglaubt. 
Es ist immer noch einerseits so unwirklich, was mit mir in den letzten zehn Jahren passiert ist, und andererseits irgendwie das Normalste und Natuerlichste von der Welt. 
Es fuehlt sich richtig an, so, als habe ich endlich nach Hause gefunden, meine ureigene innere Wahrheit entdeckt. 

Am 3. Dezember ist es zehn Jahre her, dass sich mein Leben von Grund auf aenderte. Und irgendwie moechte ich diesen Tag ganz besonders begehen, habe Lust, vielleicht sogar im selben Hotel eine Nacht zu verbringen, obwohl das ziemlich teuer waere. 
Aber eine Art "innere Jubilaeumsfeier" wird es geben, ich denke ja heute schon ziemlich oft daran. 
Ich bin damals einer inneren Stimme gefolgt und habe Schritt fuer Schritt Dinge getan, die mir bis dahin ziemlich fremd waren. 
Ich habe ein Volontariat nach dem anderen in Israel gemacht, nur um hier sein zu koennen, habe mir eine Synagoge und einen Rabbiner in Deutschland gesucht, um soviel wie moeglich zu lernen und mich zielstrebig dem Judentum genaehert. 

Was wuerde wohl mein Vater sagen, wenn er wuesste, dass ich das, was er vorhatte umgesetzt habe? Ob er eine innere Verbindung zum Judentum hatte, weiss ich nicht, aber ich bin nach Israel gefahren, was er leider nicht geschafft hat. 
Ob er zufrieden waere? 

Als ich kurz vor meinem Giur stand, habe ich "just for fun" einen Gen-Test bei Igenea gemacht, der Schweizer Organisation fuer Genforschung. Diese kann Hinweise auf das "Urvolk" eines Menschen geben, mit einer einfachen DNA-Untersuchung. Ursprung keltisch, germanisch, juedisch usw... 
Ich rechnete mit germanisch, aber mein Ergebnis kam und ich las: Urvolk Juden. Ursprungsland der Urahnen: Syrien oder Israel.
Es konnte nur die Linie meiner Mutter getestet werden, da ich fuer die vaeterliche einen maennlichen Verwandten meines Vaters benoetigt haette. Solch einen gibt es aber nicht mehr. 
Tja, ob das nun etwas heissen sollte oder nicht - es war jedenfalls auch ein merkwuerdiger Zufall. 

Ich bin merkwuerdig "aufgeregt" und bewegt, im Hinblick auf mein "zehnjaehriges" Jubilaeum mit dem kleinen Land Israel. Und ich bin seitdem ich israelischen Boden betrat, nie wieder woanders im Urlaub gewesen. 
Diese Reise nach Israel hat meinem gesamten Leben eine andere Richtung verliehen, und ihm Bedeutung hinzugefuegt. Ich bin unendlich reich beschenkt worden und habe viel dazu gelernt. Meine Seele hat endlich die Nahrung bekommen, nach der sie immer hungerte. 
Und mein Koerper wurde hier in Israel "geheilt", gerettet, denn waere ich nicht nach Israel gekommen, haette wahrscheinlich niemand in Deutschland meinen Herzklappenfehler entdeckt. Ich habe hier im wahresten Sinne des Wortes noch einmal "Leben" geschenkt bekommen und das gleich auch im uebertragenen Sinne. 
Schwierige Zeiten habe ich hier erlebt, sowie die schoensten gluecklichsten Augenblicke (mit Ausnahme der intensiven Erlebnisse mit meinen Kindern)
Ich bin tief verbunden und verwurzelt mit diesem Volk, was auf eine bestimmte Weise wohl auch immer mein Volk war, ich wusste es nur noch nicht. 
Danke G-tt, dass du mich diesen Weg gefuehrt hast und mir ein offenes Herz gegeben hast, auf deine Zeichen zu hoeren. 
Auch wenn es nicht immer leicht ist, von den Kindern entfernt zu wohnen und sie so selten zu sehen, so fuehle ich doch meinen Platz hier in diesem kleinen Land.


Shir laMaalot - Psalm 121


Juden verlassen Europa - aus Angst


Ein Artikel von Jews-news, und ich kann immer noch nicht fassen, dass das im Jahr 2014 passiert.




JEWS CONTINUE TO LEAVE FRANCE FOR ISRAEL IN RECORD NUMBERS

Posted on 7/30/2014 by


Over one thousand French Jews have left France for Israel during a ten-day time span in mid-July, leaving their livelihoods behind for the hopes of a safer tomorrow

 

Multiple pro-Palestinian riots have occurred in the past weeks to protest Israel’s response to indiscriminate rocket fire originating from Muslim Brotherhood jihadist group Hamas in Gaza. The riots have consistently devolved into an anti-Semitic anarchic frenzy. Last week, reporters heard chants of “Gas the Jews” and “Kill the Jews” as thousands attacked Jewish businesses in Kristallnacht-like fashion. Posters were seen stating, “Come equipped with hammers, fire extinguishers, and batons.”
The horrific treatment of Jews in France is not simply a result of Israel’s Operation Protective Edge into Gaza. In June, as tensions were relatively calm in the ongoing Israel-Palestinian conflict, Jews were forced to flee France in droves. Citing Islamic anti-Semitism and extreme xenophobic biases, thousands of Jews packed up and left for Israel. Aliyah (emigration) from France is expected to surpass that from the U.S in 2014.
According to the French government, in the first quarter of 2014, 169 separate anti-Semitic incidents were recorded. The first three months of 2014 saw a dramatic 40-percent increase in anti-Semitic incidents over 2013.

 

Freitag, 19. September 2014

Shabbat Shalom!


(aufgenommen in der Beit Knesst "Beltz", Jerusalem)

Donnerstag, 18. September 2014

Einfaches Essen

Mehr als alles andere mag ich das einfachste Essen ueberhaupt. Manchmal reicht mir ein Brot, und ein paar Oliven. Das war´s 
Oder wie hier, getrocknete und gut gewuerzte Tomaten mit Brot. 
Das Beste ist das Einfachste...

Eine Rosh HaShana-Botschaft von Rachel Frenkel, der Mutter einer der ermordeten Jungen


Mittwoch, 17. September 2014

Rakete aus dem Gazastreifen auf Israels Sueden

Ja, es ist wahr. Gestern gegen 18h wurde eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Bisher - soweit mir bekannt ist - gab es noch keine Reaktion aus Israel. Anzunehmen, dass es diese noch geben wird.

Dienstag, 16. September 2014

(Quelle: 95.1 Shine-FM)

Montag, 15. September 2014

Szenario entsetzt die Buerger des Nordens

Gestern wurde ein merkwuerdiges moegliches Szenario veroeffentlicht, das sich in den naechsten Monaten im Norden des Landes ereignen koennte. 
Verantwortliche der IDF warnen davor, die Ruhe an der Grenze zum Libanon als gegeben hinzunehmen und warnen, dies koenne sich schlagartig aendern. 
Darauf deuten einige Vorkommnisse an der Grenze zu Israel, auf die nicht naeher eingegangen wird, die sich jedoch unmittelbar und ziemlich nahe an unserer Grenze abspielen in den letzten Wochen. 
Hisbollah hat in den letzten 7 Jahren aufgeruestet und man geht davon aus, so wurde berichtet, dass die naechste "Konfrontation", der naechste Krieg im Norden entstehen koenne. Dabei geht man davon aus, dass es nicht bei Raketenbeschuss der noerdlichen Jeshuwim und Orte bleibt, sondern dass Hisbollah versuchen werden, Orte in Galilaea zu EROBERN. Man rechnet sogar damit, dass dies fuer "ein paar Stunden" gelingen koennte, bis man diese Orte zurueck erobert. 
Einstellen solle man sich im Norden auf die Evakuierung von Jeshuwim und sogar auf das Eindringen ueber Terrortunnel, obwohl einschraenkend betont wird, dass das Tunnel graben ungleich schwerer ist im Norden, aufgrund der geologischen Verhaeltnisse (felsiger Grund, statt Sand wie in Gaza). 

Die Bewohner des Nordens sind entsetzt und - genau wie ich es war gestern - absolut ueberrascht von diesen Neuigkeiten und Aussichten. 
"Man hat uns in keiner Weise diesbezueglich gewarnt," so sagen sie, "und nun erfahren wir aus der Presse solch ein moegliches Szenario!"
Aus Militaerkreisen wird betont, dass es keine KONKRETEN Hinweise auf ein bevorstehendes Ereignis gibt, aber dass sich das in den naechsten Monaten mit einem Schlag aendern koenne. 
Dabei geht man davon aus, dass dieser naechste moegliche Krieg lange dauern kann, mindestens genauso lange wie Zuk Eitan vor einem Monat, moeglich sind aber auch mehrere Monate.
(Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ausgemalte Szenario etwas mit dem Streit um den Verteidigungshaushalt zu tun haben koennte, denn jedes Jahr wird darum gestritten, sowie auch zurzeit.... dass man aber die Buerger in Angst und Schrecken versetzt, nur um mehr Geld fuer die Verteidigung zu bekommen, kann ich mir auch wiederum nicht vorstellen. Die Tatsache, dass dort oben auch Tunnel gegraben werden, ist jedenfalls bekannt... )

Ich kann nur sagen: Das sind ja heitere Aussichten. 
Das Wort "erobern" loest natuerlich auch gewisse Aengste aus, aber wie ich schon mehrfach in den letzten Wochen schrieb - wir muessen unser Leben so normal wie moeglich weiterleben, von Tag zu Tag schauen, was es gibt, was im Land passiert und nicht unnoetig und uebermaessig grosse Panik entwickeln. 
Leicht ist das nicht. Vor allem, weil bei all den Terrorplaenen, die sich unsere netten Nachbarn fuer uns fuer das Rosh-Hashana-fest ausgedacht hatten die Sorge schon noch da ist, dass es Plan B und C gibt zu denn Feiertagen. 
Hoffen wir, dass wir alle Rosh HaShana unbeschadet ueberstehen, dass ER dort oben ganz doll auf uns aufpasst und ueber uns wacht, und dass auch die Juden im Ausland keinen Schaden durch irgendwelche Attacken erleiden.

Warnung an israelische Reisende in den Westen

Israelische Buerger, die in den Westen, Europa fliegen zu den Feiertagen die bevorstehen, werden gewarnt, erhoehte Vorsicht walten zu lassen. Es scheint Hinweise zu geben, dass im Angesicht des juedischen Neujahrsfestes ISIS-und andere Terroristen gut ausgebildet in ihre Heimatlaender zurueckreisen koennten und im Auftrag Anschlaege gegen Israelis und juedische Einrichtungen verueben koennten. 
Vorwiegend warnt man Israelis, die nach Belgien, Frankreich, Grossbritannien, aber auch nach Indien reisen. 

Vorfall am Flughafen Ben Gurion

Kontrolle am Flughafen Ben Gurion. Ein 38 jaehriger Israelis mit usbekischem Pass durchlaeuft die Befragung - ohne Probleme. ("Haben Sie ihren Koffer allein gepackt"? "Wo war der Koffer seitdem?" "Hat Ihnen jemand etwas mitgegeben?" usw usw)
Danach durchlaueft sein Koffer die Durchleuchtung. 
Ploetzlich entdecken die Sicherheitsbeamten verdaechtige Gegenstaende in seinem Koffer, die sich beim Oeffnen des Koffers als Patronenbehaelter erweisen. Sie sind in einer Puppe versteckt. 
Der Mann fluechtet, nachdem er mit dem Fund konfrontiert wird und weist in einem Duty-Free-Shop auf eine Frau - ebenfalls mit uzbekischem Pass, die ihn gebeten hat, ein paar Gegenstaende mit in seinen Koffer zu nehmen, wegen Probleme mit Uebergewicht des Koffers. 
Auch in ihrem Koffer finden die Beamten Magazine fuer Revolver, sowie Drogen. 
Die Koffer, die bereits in der Maschine nach Uzbekistan sind, werden wieder herausgeholt und alle Passagiere, samt Gepaeck werden noch einmel gruendlich kontrolliert. Der Mann und die Frau werden festgenommen. 
Zunaechst geht die Polizei davon aus, dass dies ein Test gewesen sein soll, welche Kontrollen die Passagiere durchlaufen, und wie man die Kontrollen umgehen kann. Man vermutet einen moeglichen geplanten Anschlag. 
Inzwischen scheint dieser Verdacht jedoch zerschlagen, es soll sich um einen kriminiellen Hintergrund handeln. 


Sonntag, 14. September 2014

"Geschmack vom Paradies..." Passionsfrucht

ברוך אתה ה" אלוקינו מלך העולם, בורא פרי העץ
Gesegnet seist du G-tt, Koenig der Welt, Schoepfer der Baumfruechte...

Emotional

Ja auch das gibt es. Araberinnen in unserer Mutterfirma. Araberinnen in unserer Firma, die als Metaplot (als Hauspflegerinnen) arbeiten, froh sind, Geld zu verdienen und die kein Problem damit haben, gemeinsam mit Israelis zu arbeiten. 
Heute hatten wir unseren "Anstoss zum Neuen Jahr", wo sich Angestellte der Mutter- und Tochterfirma zusammenfanden. 
Der Chef und die Chefin fanden lobende Worte fuer unsere Arbeit und jeder sollte sich noch einmal vorstellen. Es gibt einige Neue in der Firma und das Highlight waren wohl 3 Araberinnen, die in Ostjerusalem, was in den letzten Monaten von schweren Unruhen heimgesucht wird, Werbung fuer die Firma machen, sehr erfolgreich. 
Wir scheinen in arabischen Kreisen sogar recht bekannt zu sein, wie eine der arabischen Frauen erzaehlte. 
Waehrend der letzten Wochen gab es haeufig Alarmstufe in Ostjerusalem und die Bahn fuhr aufgrund von Randalierern und Steinewerfern nicht mehr durch bis Pisgat Zeev. 
Am Ammunition Hill war Schluss. 
Da musste eine Loesung gefunden werden fuer die Patienten, die im Osten der Stadt besucht werden muessen, aufgrund der Auflagen der Bituach Leumi (Sozialversicherung). 
Die arabischen Mitarbeiterinnen trafen sich nicht mitten in der Stadt mit den neuen Patienten, sondern an einem sicheren Platz. Die Stimmung war ziemlich aufgeheizt und eine der Araberinnen kommt sogar aus dem Fluechtlingslager Shoafat. Jeden Tag. 
Der Chef meinte, wir waeren ein gutes Beispiel von Co-Existenz ohne Vorbehalte und sprach seine Vision aus: "Vielleicht ist ja naechstes Jahr Shalom?" 
Schoen waere es schon. 
BeEzrat haShem wird es Shalom geben und jeder wird im anderen nur das Angesicht G-ttes sehen, in dem er geschaffen wurde...
Ein paar Minuten konnten wir uns unseren Emotionen und unserer Gaensehaut hingeben und einfach so tun, als wuerde naechstes Jahr wirklich Shalom im Land sein...
Lasst uns ein bisschen traeumen

Freitag, 12. September 2014

"Komm, Meereswind...."

Das melancholische Gefuehl, was sich einstellt bei mir, wenn die Tage kuerzer werden, die Sonne schon tiefer steht, spiegelt dieses Lied fuer mich wieder. In ihm ist all die Sehnsucht nach dem Sommer, der sich langsam verabschiedet, und dem Herbst und Winter Platz macht. Aber auch das starke innere Gefuehl, zu leben, alles zu haben und gluecklich zu sein...
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Shabbat shalom

Ach, es war so schoen. Ich habe einfach nur gefaulenzt, und im Wasser geplantscht, mich treiben lassen, auf dem Ruecken in den Himmel geguckt und mich bedankt. Der fruehe Morgen ist zauberhaft, das Licht ist seidig und es ist noch etwas frisch. Das Wasser glitzert und die Sonne steht noch nicht mitten am Himmel. Ich geniesse den Morgen am Meer und bemuehe mich immer, sehr frueh loszufahren. 
Auf der Liege unter dem Sonnenschirm, Zeitung lesen, Musik hoeren oder einfach nur den Wellen zuhoeren... einen Spaziergang zu den Felsen machen und auf die Gischt schauen... bis die Gedanken sich mit dem weissen Schaum vermischen, der unermuedlich an die Felsen schlaegt. 
Gegen Mittag dann wird das Licht krass, grell, der Sand ist kochend heiss - und der Zauber ist fuer eine Weile vorbei, mehr Menschen kommen an den Strand und es wird zu laut und zu viel. 
.... bis der Abendzauber beginnt, um 15-16h, wenn ein leichter Wind aufkommt und die Sonne sich schon neigt. Dann beginnt der Zauber, der in die Nacht fuehrt und das Meer sieht ganz anders aus. Doch dann bin ich schon auf dem Weg nach Jerusalem. 
Irgendwann einmal muss ich dort bleiben bis zum Abend und ueber Nacht, aber wohl nicht an einem Shabbat, denn dann ist dort am Meer keine ruhige Minute... 
Ich wuensche allen einen ruhigen friedlichen Shabbat.
Shabbat shalom!

auf dem weg nach tel aviv....

Donnerstag, 11. September 2014

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9/11

Auch ich - wie wohl jeder von uns - kann mich genau erinnern, wo ich war, als es passierte. 
Ich arbeitete in der Drogenberatung und stand am Schreibtisch meiner Kollegin, telefonierte mit der Entgiftungsstation. 
Ich schaute in Richtung Fenster, als der Kollege am anderen Ende ploetzlich sagte: "Warte mal - da ist ein Flugzeug in einen Wolkenkratzer geflogen... "
Ich sagte: "Ein Flugzeug? Was?" aber ich begriff nichts. 
Wir verabschiedeten uns etwas konfus und ich verliess das Buero der Kollegin, stieg in mein Auto und wollte heimfahren. 
Ich stellte das Radio im Auto an und da kamen die Meldungen. Die gesamte Fahrt nach Hause hoerte ich Neues und doch wollte das einfach nicht in mein Vorstellungsvermoegen. 
Terror. 
Ich kam zuhause an, da sassen meine Kinder vor dem Fernseher. 
Die Bilder wurden immer und immer wieder gezeigt, immer der gleiche Abschnitt, und doch starrten wir immer erneut dorthin, wollten es nicht glauben. Es war so unwirklich. 
Irgendwann dann - ich weiss nicht mehr wann es war, krachte der gesamte Tower zusammen... es waren schreckliche Bilder. 

Der Terror war da. Ob er vorher schon da war, und wenn, dann in dieser Form? Ich weiss es nicht mehr. 
Aber es hat sich etwas veraendert. 
Europa hat den Terror noch nicht begriffen, ist mein Gefuehl, will all das nicht wahrhaben. Es gab Terrorwarnungen, einen Kofferbomber, aber es war nichts passiert. Alles ist theoretisch fuer Europa. G-tt sei dank. Aber dadurch kann man es nicht greifen. Was heisst Terrorangst?
Die Menschen hier in Israel wissen genau, wie sich Angst vor Terror anfuehlt, haben Zeiten erlebt, wo man morgens nicht wusste, ob man die Kinder abends wiedersieht. 
Es war gefaehrlich, in Busse zu steigen, sich in Menschenansammlungen aufzuhalten, in Cafes und Restaurants zu gehen - aber, was soll man tun? Man kann sich nicht zuhause einschliessen. 
Wie kann es sein, dass eine Gruppe grausamer Menschen ganze Voelker tyrrannisieren?
Wie kann das sein, frage ich mich. 
Wie kann es sein, dass - waehrend wir uns in Ruhe ein Klavierkonzert im Radio anhoeren, oder eine Ausstellung geniessen, es Menschen gibt, die nur Boeses ersinnen, die sich Gedanken machen, wie sie moeglichst vielen Menschen moeglichst grossen Schaden zufuegen, auf moeglichst grausame perverse Art?
Wie kann das sein?
Wie kann es sein, dass diese Menschen nichts Schoenes erleben koennen in ihrem Alltag, keine Kultur, keine Musik, keine Gluecksmomente - ausser denen, in denen sie morden, koepfen, in die Luft sprengen, Attentate planen und sich daran ergoetzen, in Vorfreude auf das Ergebnis?
Wie kann es sein, dass diese Menschen genau wie du und ich auch im Angesicht G-ttes erschaffen wurden?
Bezelem Elokim bara otam. 
Im Angesicht G-ttes schuf er sie. 
Ich bin im Angesicht des Terrors sprachlos - habe keine Worte, denn jedes Wort ist banal, zu schoen, um das zu beschreiben, was sich Menschen ausdenken, wenn sie Terror planen. 
Und ich bin empoert. Empoert darueber, wie machtlos wir dagegen zu sein scheinen. 
Was kann so schoen daran sein, einen Massenmord zu planen? Auf den Strassen zu tanzen, wenn moeglichst viele Menschen umkommen?
Es passt einfach nicht in meinen Kopf und - nein, es gibt keine Worte....

Ich denke an die Opfer vom 11. September 2001 und ihren grausamen Tod. Manche sprangen schreiend aus den Fenstern in Panik, viele sind verbrannt, bei lebendigem Leib, manche konnten noch mit ihren Verwandten sprechen am Telefon - bis der Tod sie trennte. 
Es ist Wahnsinn, nichts Normales, doch der Wahnsinn kann siegen. Ich hoffe, moeglichst selten. 

Rosh-HaShana-Geschenk von der Firma

Zu Pessach und Rosh HaShana bekommen die Arbeitnehmer in Israel in der Regel ein Geschenk von der Firma. Dies ist in vielen Faellen eine Karte, aufgeladen mit einer bestimmten Summe, die in vielen Geschaeften im Land eingeloest werden kann. So z.B. Supermaerkte, Optiker, Kleiderlaeden, Buecherfilialen, usw. usw. Ich habe mir in diesem Jahr von meinem Rosh-HaShana-Geld ein Rattan-Buecherregal gekauft, was ich lange schon vorhabe. Gerade habe ich es aufgestellt und erfreue mich nun an der neuen warmen Atmosphaere, die es erzeugt. 
Zu Pessach habe ich mein Geld in Geschirr umgesetzt und im letzten Jahr zu Rosh HaShana habe ich mir einen starken Mixer gekauft. 
Es ist so etwas wie "Weihnachtsgeld" in Deutschland. Aber natuerlich nicht in der gleichen Hoehe. 
Mitarbeiter, die laenger bei der Firma sind, bekommen aber, soweit mir bekannt ist, mehr.
(aufgenommen in Nachlaot)

Mittwoch, 10. September 2014

Shiur auf hebr. ueber die Hektik des Alltags und Kindererziehung

Gestern habe ich zum ersten Mal an einem Shiur von Rav Shlomo Vilk teilgenommen, in der Gemeinde "Yael" in Baka (Beit Knesset Emek Refaim). 
Es geht um die "Lehre des Rabbi Nachman miBreslev" und es war erfrischend, hat mich irgendwie an meine erste Zeit in der Dortmunder Gemeinde erinnert, als Rabbi Avichai Apel mich zum Shiur "Kusari" einlud. Ich war die einzige Frau und die einzige Nichtjuedin damals, unter 10-12 russischen Juden im Alter zwischen 20 und 30. Damals war ich 45 und habe den Altersdurchschnitt enorm angehoben. 
Es war wirklich passend fuer mich und ich werde weiter dorthin gehen. 
Hier habe ich fuer hebrew-sprechende Menschen einen Shiur aufgetan von Rav Shlomo Vilk, der von der Hektik des Alltags handelt, und wie man in dieser Hektik seine Kinder erzieht. 
(All das kann man natuerlich ebenso auf Erwachsene uebertragen.)

Avinu malkenu - noch eine Version, die ich sehr mag...

unblocker HIER

אבינו מלכנו - Avinu malkenu - unser Vater, unser Koenig

(unblocker HIER)

Natanel dankt G-tt an seinem Bar Mizwa-Tag fuer alles

(hier der unblocker, falls ihr das video nicht oeffnen koennt.)

Berlin - bald erster muslimischer Buergermeister?

In unseren Medien erscheint heute morgen die Schlagzeile, dass die Moeglichkeit besteht, dass wir bald in Berlin den ersten palaestinensischen Buergermeister erleben koennen. 
Der 37-jaehrige Politiker Raad Salach ist mit 5 Jahren nach Deutschland eingewandert und im Westjordanland, Juda und Samaria geboren. 
Unsere Schlagzeile in Mako: Die Juden in Berlin muessen sich gut fuehlen koennen. 
Salah hat dem israelischen Sender Arutz 2 ein Interview gegeben.(auf den seiten von Mako gibt es das Interview zu sehen)
Er betont: "Die juedischen Buerger Deutschlands und Berlins muessen sich in Berlin gut und sicher fuehlen koennen. Dafuer werde ich als Buergermeisterkandidat stehen und kaempfen."
Weiter sagt Salach: "Das Demonstrationsrecht ist legitim, aber man darf nicht zulassen, dass Demos in Antisemitismus oder Judenhass ausarten."
In deutscher Abschrift seines Passes wurde Salach zu "Salah" und alle Israelis in Berlin sprechen ueber ihn. Manche druecken ihre Symphatie aus. Aber in den alten juedischen Gemeinden wechselt die Symphatie sich mit einer gewissen Skepsis ab. 
"Als ich nach Deutschland kam," so berichtet Salah, "war das erste Wort, was ich bei den Einwanderungsbehoerden vernahm "VERBOTEN". Innerhalb von 3 Tagen dachte ich, dies sei ein Gruss wie "Guten Tag". Ich lief von Ort zu Ort und ueberall sagte ich "Verboten!". Bald verstand ich, dass die Bedeutung eine andere als ein Morgengruss war. "
Salahs Erziehung zur Toleranz lief ueber den historischen Ort, von dem wir die wichtigste Lehre mitnehmen koennen. 
"Mit einer Jugendgruppe besuchte ich Auschwitz-Birkenau." weiss er zu berichten, "dort stand ein junger Libanese mit Traenen in den Augen. "Unter den Nazis waere unser Schicksal das gleiche gewesen." sagte er. 
Auch das Rueckkehrrecht kommt ueber Umwege in diesem Interview zur Sprache. 
"Berlin, Deutschland ist meine Heimat. Hier fuehle ich mich zuhause, aber ich kann auch nicht meine Wurzeln vergessen, und die liegen ohne Zweifel in Palaestina."
(Quelle: Mako, 10.09.2014)
In deutschen Medien habe ich nichts ueber das Thema gefunden.


Dienstag, 9. September 2014

Top 9 Countries That Send Jihadists To Islamic State Might Surprise You

(quelle: jewsnews, facebook)

Sharia Patrol auch in London (unter anderem)

Ich denke, da zurzeit nicht viel gegen diese Erscheinung getan wird, bleibt uns kleinen Menschen nur, zu beten.
Aber mit viel Geld laesst sich auch die Welt erobern.
IS soll die reichste Terrorgruppe der Welt sein, wie die TAGESSCHAU zu berichten weiss. 
Mit Geld kann man so gut wie alles kaufen, man kann auch Menschen "beseitigen", die einem nicht passen. Und das weltweit. Es ist eine Schande, was zurzeit in der Welt vor sich geht. 
Und - es ist eine Schande, dass nur "geredet" und sich empoert wird. Solange kein IS-Terrorist vor der Haustuer steht, und dich zwingt eine Burka zu tragen, um dich dann an einen seiner Kaempfer als Sex-Sklavin zu verkaufen, ist alles ziemlich weit weg und "geht uns nichts an". 
So jedenfalls scheint es. 
Und da gibt es immer noch die, die meinen, an allem sei die westliche Welt selbst schuld, mit ihrem fehlenden Verstaendnis fuer Integration.

Montag, 8. September 2014

Begegnung vom Tag


Soldat auf dem Golan verletzt

Soeben wird bekannt gegeben, dass ein israelischer Soldat auf den Golanhoehen durch ein Geschoss verletzt wurde, das von den Kaempfen in Syrien heruebergeschossen wurde. Bisher hat IDF nicht reagiert.

Why going back to ’1967 Borders’ means nothing but suicide for Israel

(quelle: newsnews)

Attentat in Paris geplant

Mehdi Nemmouche, der Terroriste, der hinter dem Attentat auf das juedische Museum in Bruessel steckt, plante ein grosses Attentat mitten in Paris, auf den Champs Elysees, am Nationalfeiertag.
(Quelle Arutz Sheva)

Habt ihr auch wie ich das Gefuehl, sie wollen uns mit Macht unsere Welt kaputt machen?

Ausschreitungen am Giv´at Zarfatit - French Hill in Jerusalem

Gestern abend gab es schwere Ausschreitungen am Giv´at Zarfatit. Molotowcocktail und Steine wurden auf eine Tankstelle, Autos und Sicherheitskraefte geworfen. Dutzende vermummte Araber verwuesten einen Supermarkt. 
Ein arabischer Angestellter berichtet: "Ploetzlich kamen etwa 40 Vermummte in den Laden, es regnete Steine... sie zerstoerten alles, was im Laden war. Wenn ich da geblieben waere, haetten sie mich umgebracht, obwohl ich Araber bin.. das interessiert die nicht. Das hat nichts mit Juden oder Arabern zu tun. Steine sind blind."
Die Vermummten versuchten, das Geschaeft anzuzuenden. Dann zerstoerten sie Zapfsaeulen und Ueberwachungscameras, die auf den Eingang des Supermarktes gerichtet waren, und verteilten Oel auf der Strasse. 

Ausloeser soll der Tod eines in einer Demo verletzten arabischen Jungen gewesen sein.
Die Eltern des Jungen behaupten, die Polizei haette bei Zusammenstoessen mit der Polizei (er hatte Steine geworfen) bei einer Demo in Wadi Joz ein Gummigeschoss auf seinen Kopf gezielt. Die Version der Polizei ist, dass auf seine Fuesse geschoessen wurde, und als er fiel, sich die Kopfverletzungen zuzog. 
(Quelle ynet) Schaut euch die Bilder an.
In Jerusalempost koennt ihr auf englisch nachlesen.
Koennt ihr euch ausmalen, was passiert, wenn Israel sich aus dem Westjordanland (Juda und Samaria) zurueckzieht? 

Was sollen wir tun?

Es scheint klar. Chamas erneuern ihre Tunnel Richtung Israel. Und schmuggeln auch wieder ueber Aegypten Material um Raketen zu bauen. 
Also was sollen wir tun?

Sonntag, 7. September 2014

Mishehu - "jemand" von Matti Caspi

"Jemand dort oben passt auf mich auf" singt Matti Caspi in diesem schoenen Lied.( hier ist der unblocker)

Chamas in den Vorbereitungen

Chamas befindet sich schon wieder auf dem Hoehepunkt der "Vorbereitungen " fuer die naechste Runde. 
Es werden Tunnel wiederhergestellt, Raketen gebaut und ueber Aegypten geschmuggelt. 
War im Grunde ja klar, aber ausserhalb von Israel duerfte das niemanden interessieren. Erst wenn der Beschuss wieder anfaengt, dann staerker wird und wenn DANN Israel zurueck schlaegt - dann wird es auch fuer Europaeer und die "uebrige Welt" interessant und verurteilenswert. 

Heute kam ein Beitrag ueber die Organisation "Daesh" (ISIS) und es wurde angemerkt, warum die arabische Welt so wenig protestiert, warum es keine Demonstrationen gegen IS gibt, wenn doch alle so entstetzt sind. Es scheint daran zu liegen, dass der absolute Anfuehrer der Organisation von sich behauptet, der Prophet Mohammed zu sein. Und man kann sich als Muslim nicht ueber jemanden auflehnen der evtl. der Prophet ist.
Was sogar den israelischen Arabern so erstrebenswert erscheint (jedenfalls einem nicht unerheblichen Teil von ihnen), ist die Ideologie, die sie mit ihrem puren Islamismus verkoerpern. Der ganz urspruengliche Islam soll das sein. So, wie er 70 nach der Zeitzaehlung gelebt wurde.
Dabei stoert das Enthaupten nicht so sehr, denn Gewalthandlungen sind im Islam nicht so unbekannt. Auch in Saudi-arabien werden Frauen gesteinigt, wenn sie ihren Mann betruegen (oder wenn nur der Verdacht besteht) oder Toechter Schande ueber die Familie bringen. Ehrenmorde sind nicht fremd.
Das Enthaupten scheint auch etwas Rituelles zu haben, es ist eine Art Zeremonie. (das sind nicht meine Worte, sondern die des Kommentators)
Und endlich scheint es eine Loesung zu geben den Islam wieder in seinen Urspruengen zu leben, und - zu verbreiten. Ueber moeglichst viele Teile des Landes herrschen, ist das Ziel.
Uebrigens ist eines der Ziele, Jerusalem "zu befreien"
Derweil toben Kaempfe nur 20 m hinter der Grenze zu Syrien und bisweilen tut die israelische Armee noch nichts, denn die Waffen sind nicht gegen Israel gerichtet, auch wenn ab und zu was herueberkommt. 
Erst wenn sich die Waffen gegen Israel richten sollten, wird wohl auch gekaempft. 

Ein lesenswerter Artikel ueber Taeter..

Sibylle Berg schreibt ueber das seltsame Deutschland, das sich schwer tut, Taeter auch Taeter zu nennen, aus Angst vor der Rassismuskeule.
Ein lesenswerter Beitrag

hier Auszuege


Wo waren denn all die Kinderliebhaber zuerst, die "Kinder!"-Schreier, die Kinderüberwacher? Warum waren keine Reporterrudel vor Ort in Rotherham, warum stand der Bericht in meiner Zeitung auf Seite 12 und war zunächst nur eine kleine News in der Tagesschau?
Warum gab es nicht von Anfang an einen weithin vernehmlichen Aufschrei? So unfassbare viele furchtbar versaute Leben, so viel Hilflosigkeit, dass sich eine dunkle Wolke über Rotherham bilden müsste, kein Hilferuf, keine Hilfe. Unfassbar die Unfähigkeit der vom Volk bezahlten Behörden, der MitarbeiterInnen in diesem mittelgroßen englischen Ort. Wie kann zum Beispiel die Angst, rassistisch zu gelten, größer sein als die Sorge um Kinder und Jugendliche, die natürlich nicht wichtiger sind als ältere Menschen, aber ausgelieferter.
Das Studium der Boshaftigkeit
Sind die Regierungen in Europa schon so gelähmt vor Angst vor bürgerkriegsähnlichen Unruhen, dass ihnen außer der ständigen Beschwörung der anzustrebenden Integration nichts einfällt? Sind alle verrückt geworden? Ich inklusive - und die Welt, die keiner mehr kontrollieren kann, die Welt, die aus Kriegsnachrichten und Terrormeldungen besteht, und auch in Europa wird es ungemütlich, das Grauen rückt näher, betrifft einen plötzlich.
Muss die Regierung in einer Demokratie ihre Bürger schützen oder sich aus politisch korrekten Gründen einnässen? Muss eine Regierung nicht ihre Bürger, gleich welcher Gruppe, welcher Religion, welcher Herkunft, schützen? Warum provozieren Juden mit einer Kippa, warum provoziert eine israelische Flagge, warum provozieren Frauen, die sich westlich kleiden? Warum und wann ist alles so in eine Schieflage geraten, und wie heißt die Schieflage genau?
Wann immer eine Kritik an Salafisten oder anderen Fundamentalisten in Europa erfolgt, kommt die Rede auf die Schuld des Westens.....
HIER der ganze Artikel

Steine werfen - trauriger "Alltag" in Israel

HIER koennt ihr nachlesen, was einer Frau aus Kiryat Arba passierte, auf ihrem Weg. 
Wenn man in Deutschland hoert, dass "Steine geworfen" werden, denkt man immer, Steine koennen doch nichts Schlimmes anrichten, doch schaut euch an, welche Groesse diese Steine haben, und wenn sie auf ein Auto geworfen werden..... 
Ich habe mich einmal selbst davon ueberzeugen koennen, wie gut unsere "Nachbarn" das Steine werfen geuebt haben. 
Damals war ich unterwegs am Anfang der Jaffa-road, direkt hinter der Kreuzung, wo es frueher schon nach Ostjerusalem ging. 
Meine Schwester war neben mir. Wir wollten eine Querstrasse ueberqueren, die zur rechten Seite die Jaffa-road hatte und zur linken herunter nach Shlomzion haMalka fuehrte. 
Als wir die Strasse ueberquerten, kam ein "Geschoss", ja, es war wirklich ein Geschoss, dieser Stein, von unten nach oben geflogen, in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Der Stein, der die Groesse eines kleinen Pflastersteines hatte flog knapp an uns vorbei in Richtung eines Juden mit Kippa, der die Strasse von der anderen Seite ueberquerte. G-tt sei dank verfehlte er ihn um Haaresbreite. 
Wir schauten unglaeubig herunter, woher der Stein kam und sahen einen jungen Mann wegrennen, dann auf den Stein, den wir im Leben nicht haetten so weit, mit solcher Geschwindigkeit und dann noch die Strasse HERAUF haetten werfen koennen. 
Uebung macht den Meister. 
Das war ein ziemlich beaengstigendes Erlebnis. Von da an wusste ich, was "Steine werfen" heisst.

Auch einer Freundin wurden Steine hinterher geworfen, als sie auf dem Weg zum Friedhof auf dem Oelberg war.
Der Osten Jerualems ist nie so ganz sicher wie der Westen, aber im Moment, seit dem Krieg, besser zu meiden, wenn man kann. 

Unterstuetzer von ISIS auch in Israel - und Training fuer Terrorzellen im Sinai

In den Cafes, auf Facebook und in den Mosheen - in Israel scheint es nicht wenige israelische Araber zu geben, die die Moerderorganisation ISIS (hier Daash, nach ihrem arabischen Namen) unterstuetzen. 
(Ynet). Und im Sinai sollen Terrorzellen von ISIS trainiert und mit Informationen versorgt werden. 
Alles nicht sehr erfreulich. 
Es soll auch ein drittes Mordvideo geben, von einem libanesischen Soldaten, der von demselben Mann in schwarz mit wahrscheinlich britischem Hintergrund veruebt wird. Er schneidet dem Opfer die Kehle durch.


Samstag, 6. September 2014

Arik Einstein - eines meiner Lieblingsstuecke von ihm

(wieder der Unblocker, fuer die die es nicht oeffnen koennen. )
(fuer die, die es nicht oeffnen koennen HIER ist der unblocker, kostenlos und legal)

Adon haSlichot - HERR der Vergebung...

Nun koennt ihr gleich mal die "unblocker" ausprobieren und vielleicht mein Video zur Nacht anschauen.
Gute Nacht Israel - gute Nacht nach Deutschland und fuer euch einen schoenen Sonntag.
HIER ist mein Video fuer euch.

Der Shabbat war ruhig

Das Wetter ist heute unglaublich angenehm. Ein leichter Wind weht und alle sprechen ueber die schoene Wolkenzeichnung. Wolken sind wir ja hier in den letzten Monaten nicht gewoehnt. 
Ich sass am Morgen an meinem Blumenfenster und habe mein Obstfruehstueck genossen, bevor ich mich auf den Weg zur Synagoge machte. 
Leider habe ich in der Nacht unruhig geschlafen, die staendigen Nachrichten ueber die ISIS-Gefahr machen mir Angst und ich versuche wirklich SEHR, zu selektieren, nur oeberflaechlich die groben Nachrichten zu lesen/hoeren, und mich nicht zu vertiefen. Leider nicht einfach, denn die ersten Schlagzeilen handeln in den letzten Wochen NUR von ISIS grausamen Taten. 
Auch dass sich in Wuppertal eine Scharia-Polizei rumtreibt und die Leute belaestigt habe ich mit Schrecken vernommen. Ein guter Freund aus Deutschland schickte mir den link. 
Aber auch in der Tagesschau scheint die Meldung inzwischen angekommen zu sein.
Kauft euch schon mal eine schicke Burka. :-)
(Tschuldigung, ich kann´s nicht lassen)

Oh, da dachte ich ich haette einen schlechten Witz gemacht, mit der Burka, und nun lese ich, dass auch das schon da war.

 Einige besonders überzeugte Islamisten versuchten dann im vergangenen Sommer als "Religionspolizei" im Bonner Problemstadtteil Tannenbusch ihre Regeln durchzusetzen, durchaus mit Gewalt. Wie aus einem Papier der Polizei hervorgeht, wollte die Horde unter anderem junge Mädchen zum Tragen eines Schleiers zwingen. Auch schlugen die vermeintlich Rechtgläubigen einen Teenager zusammen, weil er auf einer Party Alkohol getrunken hatte. Doch anders als Lau filmten und veröffentlichten die Extremisten ihre Taten nicht, die allgemeine Aufregung blieb aus.
(HIER der komplette Artikel aus dem Spiegel.)

Unblocker -entdeckt von einem guten Freund

So, damit ihr meine Videos auch endlich mal oeffnen  koennt, und die Musik aus Israel hoeren koennt, schicke ich euch hier einen link zum Unblocken. 
Ich hab keine Ahnung warum man es einem in Zeiten von Globalisation so schwer macht, Musik aus einem anderen Land anzuhoeren. 

Freitag, 5. September 2014

(Tamar Ramon Hameli, "Herzensfreude" 2013)

Shabbat shalom!

Inneren und aeusseren Shalom wuensche ich uns allen. Shalom tief im Herzen und in unserer Umgebung.


Psalm 27 - im Elul gesprochen, vor Rosh HaShana

Den Psalm den wir im Elul morgens und abends sprechen, vor Rosh HaShana, finde ich fuer unsere schwierige Zeit ziemlich passend. Er soll Zuversicht und Hoffnung geben, soll uns zu dem fuehren, der uns wirklich helfen kann.

1 [Von David.] Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
2 Dringen Frevler auf mich ein, um mich zu verschlingen, meine Bedränger und Feinde, sie müssen straucheln und fallen.
3 Mag ein Heer mich belagern: Mein Herz wird nicht verzagen. Mag Krieg gegen mich toben: Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
4 Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
5 Denn er birgt mich in seinem Haus am Tag des Unheils; er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, er hebt mich auf einen Felsen empor.
6 Nun kann ich mein Haupt erheben über die Feinde, die mich umringen. Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel; dem Herrn will ich singen und spielen.
7 Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich!
8 Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
9 Verbirg nicht dein Gesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! Du wurdest meine Hilfe. Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, du Gott meines Heiles!
10 Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der Herr nimmt mich auf.
11 Zeige mir, Herr, deinen Weg, leite mich auf ebener Bahn trotz meiner Feinde!
12 Gib mich nicht meinen gierigen Gegnern preis; denn falsche Zeugen stehen gegen mich auf und wüten.
13 Ich aber bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
14 Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!

Das Boese um uns herum - oder "Was koennen wir tun?"

Meine ich das nur, oder ist mehr "Boeses" um uns herum als frueher?
Willkuerlich morden auf verschiedene bestialische Weisen, vergewaltigen und zerstoeren.
Aber am gestrigen Abend kam mir ploetzlich in den Sinn, dass es SO neu und noch nie dagewesen doch nicht ist. Denn - 6 Millionen Menschen... 
6 Millionen Menschen, die nichts getan haben, ausser Jude zu sein, die sich nicht "richtig" verhalten konnten, um nicht umgebracht zu werden, die systematisch in einer Mord-maschinerie landeten, die erschossen wurden, vergewaltigt, gedemuetigt, enteignet. 
Was ist das anderes als das, was gerade jetzt durch irgendwelche ISIS, Nusra, Al Kaida usw. geschieht?
Auch damals waere der Massenmord nicht moeglich gewesen ohne die Mitlaeufer, die netten ruhigen Nachbarn, die ihre Mitmenschen verrieten. Auch damals gab es die, die sich freiwillig dem Grauen anschlossen, ihre sadistische Ader auf diese Weise befriedigen konnten. 
Wie sagte es gestern jemand im Fernsehen? Der einzige Unterschied war der, dass die Nazis ihre Taten versuchten zu verbergen. 
IS und Konsorten wollen, dass die ganze Welt erfaehrt, was sie tun. 
Und damals gab es kein Internet, keine rasend schnelle Verbreitung von Informationen ueber den ganzen Erdball. 
War das besser oder schlechter?
Das Heimliche war sicher noch un-heimlicher, denn man ahnte zwar, was vor sich geht und hoerte auch Zeugenberichte, aber doch war es nicht ganz klar. Man konnte als ganz naiv in seinen Tod rennen. 

Aber was ist heute? Ist es besser dadurch dass es oeffentlich geschieht? Mitnichten. 
Denn - auch heute ist klar, der Feind ist schon unter uns, sitzt in den Startloechern, mit seinen anscheinend unzaehligen "Schlaefern", die ueberall, in Europa, in den USA, sogar in Australien, schon auf ihren Einsatz warten, oder bald in ihre Heimatlaender gut ausgebildet und hirngewaschen aus Syriens Trainingslagern zurueckkehren. 

Wer muss heute Angst haben? Juden? Christen? Muslime? Attheisten?
Im Grunde jeder, der diesen Massenmoerdern ueber den Weg laeuft. Und es scheint kein Entrinnen zu geben, keinen Ort auf der Welt der sicher ist vor diesem Phaenomen, das offenbar so "ploetzlich" gewachsen ist. 

Ich versuche es, ja ich versuche es wirklich. 
Ich versuche, meine Angst nicht Oberhand gewinnen zu lassen. Aber ich hoere, dass ich nicht die einzige bin, die Angst hat vor der Zukunft. Viele Menschen, mit denen ich spreche, sorgen sich sehr um das, was uns alle - nicht nur hier in Israel - erwarten koennte. 
Es macht den Anschein, als wolle man uns unsere schoene freie Welt kaputt machen, ins Chaos stuerzen. 

Aber ich versuche es - jeden Tag neu. Ich versuche, die Gedanken abzustellen, beiseite zu schieben, nicht soviel zu lesen ueber Graeueltaten. 
Aber es springt uns auch an. Wir muessen nur die Zeitung aufschlagen, die Nachrichten hoeren. Jeden Tag eine neue Horrornachricht. 
So wenig wie moeglich darueber lesen, ist noch zuviel. 

Ich versuche, mein kleines Leben zu fuehren, zu leben, die positiven Dinge hervorzuheben, mehr zu beachten als ich es sowieso schon tue. 
Musik kann mich auf eine besondere Weise eine Etage hoeher heben, meine Stimmung "reinigen". Dann kann ich fuer ein paar Minuten sogar richtig froh werden, vor mich hinlaecheln. Dann bin ich gluecklich. 
Das Gebet ist wichtig, um sich zu erden, zu beruhigen. Im Kontakt mit IHM Ruhe finden, Zuversicht und Hoffnung, dass das Boese bitte nicht siegen darf. 
Die Zeit, bevor der Machiach kommt soll schrecklich sein, und manchmal denke ich: "ob es schon soweit ist? Ob das gemeint ist, mit schrecklich?"
Ich haette nichts dagegen, wenn er kommen wuerde und uns alle von dem erloesen wuerde, was Menschen sich so ausdenken koennen, um zu zerstoeren, zu quaelen, zu morden. 
Ich geniesse die Ruhe kurz vor Shabbat, die Lieder im Radio, meine Blumen und mein Windlicht, was im Fenster steht. 
Ich versuche, G-tt nicht zu fragen, "WARUM?", denn das haben andere sicher schon vor 70 Jahren getan. "Warum nur?" 
Ich moechte ALLES schaetzen und hochachten, was ich habe. Auch die Feige, die ich esse, die Mango, den Cafe, alles heiligen und nichts als "normal" hinnehmen. 
Ich bin. 
Ich atme. 
Ich lebe.
Ich danke dafuer.

Frau in London enthauptet - am helllichten Tag

Eine Frau wird in London am helllichten Tag in einem Garten enthauptet. Der Einsatzleiter der Mordkommission ist "zuverichtlich, dass es kein Terrorakt war". 
Na, dann ist ja alles in Ordnung, oder?

Donnerstag, 4. September 2014

Wieder wird "ausversehen" (?) aus Syrien auf Ramat haGolan heruebergeschossen

Dieses Mal wohl auch ein "Ausrutscher" von den Kaempfen, die in Syrien toben, zwischen Assads Truppen und den Aufstaendischen. 
Wobei es einige offene Fragen gibt, anscheinend, denn Beobachter koennen nicht so ganz verstehen, warum das Geschoss so weit ueber die Grenze kam. 
In jedem Fall hat Zahal (IDF) mit Artilleriefeuer "geantwortet". Es wird dann dorthin zurueck geschossen, woher das jeweilige Geschoss kam. 

Grossbritannien hat inzwischen verkuendet, dass es nicht bereit ist, Loesegeld fuer IS zu zahlen, um den Journalisten frei zu bekommen, der auf der "Liste" steht und wohl am Ende des Videos, in dem die Enthauptung vom amerikanisch-israelischen Journalisten Sotloff gezeigt wird, zu sehen ist. 
Mit Recht sagt England, mit diesen Erpressungsgeldern finanzieren IS ihre Waffen. 
Recht haben sie. 
Aber dann ist wohl klar, dass bald der naechste Kopf rollen wird. Ich finde das einfach alles nur noch furchtbar. Eine Schande, dass man diesen Bestien nicht Herr werden kann. 
Nun bedrohen sie wohl auch Europa und Al Kaida sagt, sie wollen eine "Zweigstelle" in Indien eroeffnen. 
Ich kann das alles nicht mehr ertragen, wie sich die unterschiedlichsten Terrorgruppen tummeln.

Was sagen sie? Demokratie sei schlimmer als Homosexualitaet oder als wenn jemand mit seiner Mutter Sex hat. 
Ja wir wissen, dass sie gegen die freie westliche Welt sind. Und wenn wir nicht aufpassen, dann machen sie sie uns auch kaputt.

Mittwoch, 3. September 2014

Lagy Gaga veraergert die arabische Welt - und boykottiert Israel NICHT

Lady Gaga und Justin Timberlake sind zwei Popstars, die dem Aufruf, Israel zu boykottieren NICHT nachkommen. 
Lady Gaga wird am 13. Sept. hier auftreten und hat auch schon die arabische Welt "veraegert", wie es heisst. Was hat sie getan?
Sie hat die israelischen Fans mit "Shalom, Israel" begruesst. 
Shalom heisst Frieden. 
Mir unerklaerlich, wie man jemanden mit einem Friedensgruss "veraergern" kann. Es sei denn, man hat mit Frieden nichts am Hut. Kopfschuettel... 
Justin Timberlake hatte sich vor der Kotel, der Westmauer (bekannter als Klagemauer) ablichten lassen. 
Wie schrecklich. Ausgerechnet vor der Klagemauer? 
Er haette sich besser vor dem Felsendom fotografieren lassen sollen. Dann waere "Frieden" gewesen, Shalom eben!

In jedem Falle DANKE an Lady Gaga und an Justin fuer die Solidaritaet. 
Wir freuen uns ueber jeden Menschen, der in dieser Zeit TROTZDEM nach Israel kommt. 
Ihr werdet es sicher nicht bereuen, unser kleines wunderschoenes Land zu besuchen.

Nicht auszuhalten

Schon wieder in den Nachrichten dieser IS. Es ist schwer auszuhalten und macht Angst. 
Wieder und wieder werden die Ziele dieser grausamen Menschen beschrieben. Eroberung von Irak, Syrien, Jordanien, Libanon, und - Israel. 
Nun scheint sich - viel zu langsam fuer meine Begriffe - etwas herauszukristallisieren, was man noch nicht erlebt hat - die Welt gegen IS. 
Ich hoffe, dass das wirklich der gemeinsame Nenner fuer ALLE Menschen sein muss, egal ob Jude, Christ, Moslem - der entschlossene Kampf gegen das absolut Boese, willkuerlich Toetende. 

Gestern sprach ein Islam-experte im TV und sagte, all diese Erfolge des IS waeren ohne Medien nicht moeglich. Die Videos der Grausamkeiten, der Enthauptungen inclusive der Drohbotschaften an die westliche Welt - tun ihren Wirkung. Sie sollen einschuechtern und Panik machen. 
Aber - mal ganz ehrlich, die Drohung, man wuerde X und Y umbringen, enthaupten und steinigen und wer weiss was noch - wenn sich USA oder die westliche Welt einmischt, kann doch nicht fruchten, denn - egal ob man sich einmischt oder nicht - eines ist gewiss, diese Menschen wollen toeten, egal wie man sich verhaelt. Sie toeten brutel und willkuerlich - wer ihnen gerade in den Weg laeuft. 
Daher gibt es im Grunde gar nichts zu verlieren.

Der von ISIS enthauptete amerikanischer Journalist Sotloff war israelischer Staatbuerger

Mich schaudert es. Jeden Tag neue Gruseltaten. Niemand macht etwas. . 
Wie sich herausstellte, war der Journalist Jude, israelischer Staatsbuerger und hat dies tunlichst geheim gehalten, waehrend er in Gefangenschaft der ISIS war. Genuetzt hat es ihm leider nichts. 
2005 hat er Alyia gemacht und hier in Herzlya studiert. 
Ich weiss, es ist unwichtig, ob der grausam Getoetete Jude war oder nicht. 
Bei uns zeigt man natuerlich nicht das gesamte Video von der Enthauptung, nicht bis zum Ende. Aber ich kann schon so nicht mehr richtig schlafen und dieses "Boese", was sich da abgrundtief auftut seit ein paar Wochen, macht mir Angst. 
Ich hoffe sehr, dass dem irgendwie ein Ende gemacht wird, aber wie weiss ich auch nicht. Diese Typten scheinen ja auf der ganzen Welt, in jedem Land, Moerder zu rekrutieren, die auch noch liebend gern mitmachen. 
Kann man der Lage Herr werden? Oder ist das der Anfang vom Ende.. ??? Manchmal denke ich das. 
Es bestaetigt meine derzeitige Denkweise - nur von einem zum anderen Tag zu denken. Und das Leben ganz bewusst zu leben. 
Und - zu beten, dass das Boese nicht siegt in dieser Welt und um uns herum. 

IS enthaupten den naechsten Menschen

Der naechste amerikanische Journalist wird von IS enthauptet, wie es in unseren Medien heisst, ist er auch Sohn aus einer juedischen Familie. Das tut natuerlich nichts zu Sache. Es werden Menschen willkuerlich einer nach dem anderen enthauptet, ermordet, gekreuzigt, Frauen als Sex-Sklaven "gehalten", in Ketten gelegt, mit Fahrzeugen in zwei Teile geteilt, vergewaltigt und man kann es einfach nicht fassen. 
Aus Neugier habe ich in die Kommentare der Tagesschau geschaut, die sich von "Man muss dem doch ein Ende machen und sich einmischen.." bis zu "das geht uns nichts an, es ist ja weit weg von Deutschland..."ziehen. 
Jaja.... alles weit weg. Und irgendwie immer noch deutsche Mentalitaet, das Wegschauen. 

Als sie kamen, um die Juden zu holen, schwieg ich, weil ich kein Jude war. 
Als sie kamen, um die Kommunisten zu holen, schwieg ich, weil ich kein Kommunist war. 
Als sie kamen, um die Gewerkschafter zu holen, schwieg ich, weil ich kein Gewerkschafter war. 
Dann, als sie kamen, um mich zu holen, gab es keinen mehr, der für mich seine Stimme hätte erheben können.
(Pfarrer Martin Niemoeller)

Dienstag, 2. September 2014




(jewsnews, facebook)

Wetter angenehm - die Grenze zu Syrien explosiv

Ich fange mit dem Wetter an. Es war die erste Nacht, die unglaublich angenehm, ja fast ein wenig kuehl war. Die Decke war noetig. So soll es heute und morgen bleiben, aber am Donnerstag und Freitag wieder heisser werden. Wir wurden gestern in den Nachrichten belehrt, dass die drueckende Hitze nicht von den Temperatueren kamen, denn die lagen bei 30 oder 29 Grad, die Luftfeuchtigkeit war jedoch ungeewoehnlich hoch, das machte uns zu schaffen in den letzten Tagen. 
Die Sonne scheint mir wirklich schon ein wenig tiefer zu stehen. Ich sehe am Morgen einen Unterschied, falls ich mir das nicht einbilde. 

Nun zum "Topthema" in jeden Nachrichten. Die Grenze zu Syrien ist brandheiss. Man kann von dort aus die Kaempfe sehen und hoeren, die in Syrien herrschen mit absolut extremistischen Gruppen, wie Hisbollah, Daesh (IS) , Al-Quaida und neuerdings eine neue extremistische Gruppe namens Djabad-ah-Nusra. (dieselbe Ideologie wie IS anscheinend)
Meine Guete, wo driftet die Welt hin? Zum absoluten Chaos? 
Ich darf mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn solche Kreaturen (denn als Menschen kann man sie schon nicht bezeichnen), die wahllos kreuzigen, steinigen, vergewaltigen und Frauen als Sex-Sklavinnen nehmen, koepfen usw., die Oberhand gewinnen. 
Jeden Tag neue Videos, die diese Gruppierungen aufnehmen, man kann und darf sich das nicht anschauen, damit die Seele nicht beschaedigt wird. Ein Video habe ich mir angeschaut, aber mehr geht nicht, denn sonst ist ein normaler Schlaf unmoeglich. 
Sie verbreiten Angst, das wollen sie wohl auch. 
Und waehrend die UN und Ban-Ki-Moon voran es gar nicht abwarten kann, Israel zu verurteilen auf Boden zu bauen, dem niemand gehoert und der ueberhaupt nicht zur Debatte steht in evtl. Friedensverhandlungen, fordert Netanyahu die UN auf, sich doch bitte um diese Gruppierungen zu kuemmern, die wir haben ein grosses Problem in der Region. Bedrohte UN-Blauhelme fluechten sich zu uns, weil sie wissen, dass sie hier in Sicherheit sind. 
Und die, die noch als Geiseln von extremsten Gruppierungen wie Al-Quaida festgehalten werden, 45 Blauhelme aus Fidshi? Was wird wohl aus ihnen? Welches grausame Schicksal erwartet sie?
Andererseits - kann man den Forderungen der allerextremsten Gruppen nachgeben, ohne dafuer bitter zu bezahlen?
Sie fordern unter anderem eine "Entschaedigung" fuer die drei Extremisten die getoetet wurden und dass ihre Einstufung als "Terrorgruppen" verschwindet. (Ha!) 
Die Gruppierung Djabad-ah-Nusra (ein Ableger von Al Quaida) kuendigt die "Befreiung von Jerusalem" (von den Juden natuerlich) an. 
Wenn wir hier ueberrollt werden dann darf sich als naechstes Europa warm einpacken, denn auch das erklaeren die Terrormenschen in ihren Botschaften: Die Befreiung von Europa und den USA, und der ganzen Welt. 
Demokratien, so erklaeren sie, seien das groesste Uebel der Welt, schlimmer als Homosexualitaet oder Beischlaf mit der eigenen Mutter.

Ich glaube, irgendwann wird die Welt noch froh sein, wenn Juden in Gush Etzion bauen, statt dass man sich mit koepfenden Terrorgruppen beschaeftigen muss.
Auf einem Laptop, das im Irak gefunden wurde, hat man  entdeckt, dass diese Gruppierungen planen, chemische Waffen zu "bauen".

Montag, 1. September 2014

Kleine Traeume von Mini-auszeiten

Meine Rueckenschmerzen lassen sich mit viel Uebungen und Yoga in Schach halten. Ich bin nicht tagelang voellig schmerzfrei aber an manchen Tagen habe ich kaum oder gar keine Beschwerden, ueber mehrere Stunden. Eine falsche Haltung am Computer oder beim Tragen von Taschen, Sitzen im Bus kann allerdings die Beschwerden sofort wieder herbeirufen. 
Und doch ist es wesentlich besser. 
So erwachen dann auch wieder meine Lebensgeister und ich bin nicht mehr so VOELLIG fertig am Abend. 

Und da ich meine Sehnsucht, unser kleines Land noch ein wenig besser kennen zu lernen, noch nicht begraben habe, moechte ich versuchen, mir noch eine kleine Nebenarbeit zu suchen. 
Ich hatte in den letzten Monaten noch einige groessere Anschaffungen, ein normaler Esstisch mit Stuehlen und meine Waschmaschine. Auch wenn ich diese in Raten zahlen kann (ohne Zinsen, wie es hier bis zu gewissen Summen moeglich ist) hat mich das ganz schoen eingeschraenkt. 
Mir fehlte es also 1. an Zeit (nur 10 U-tage, und die muss ich im Grunde fuer den Besuch meiner Toechter aufsparen) und 2. an Geld, um mir zumindest eine Uebernachtung leisten zu koennen, da Minireisen nicht immer Hin und Zurueck an einem Freitag zu schaffen sind. 
Was geht, sind kleine Ausfluege ins Land an den Freitagen, aber am besten ist es dann, bis zum Shabbatausgang irgendwo zu bleiben, um nicht nur hin und her zu hetzen. Wenn es Fahrten von 3 Stunden sind, (z.B. an den See Kinneret) hat man keine Ruhe, wenn man am selben Tag zurueck muss. 

Uebernachtungen kosten ca.400 bis 500 Shekel. In Euro klingt das nicht so viel (es sind 100 EUR), aber im Verhaeltnis zu meinem Einkommen sind 500 Shekel ganz schoen viel. 
Aber ich moechte einfach noch mehr vom Land mit bekommen und so freue ich mich auf Oktober, wenn mein Tisch abbezahlt ist und ich das Geld fuer andere Zwecke nutzen kann. 
Vor ein paar Monaten hatte ich eine Frau kennen gelernt, die meine Hilfe fuer Uebersetzungen ins Deutsche benoetigte, damals hatte ich aber kaum Freizeit am Abend und war sowieso meist abends voellig fertig. 
Heute habe ich ein klein wenig mehr Energie uebrig an den Abenden und kann mir vorstellen, ein wenig zusaetzlich zu arbeiten. Ob sie immer noch meine Hilfe braucht, weiss ich noch nicht.

So moechte ich mir in der naechsten Zeit irgendwann einen kleinen Shabbatausflug nach Sfat leisten koennen, und auch meinen Plan endlich umsetzen, zum Agmon haChula zu fahren (Emek HaChula) im Norden, um die Kraniche zu bewundern, die im Herbst dort Station machen auf ihrer Reise in den Sueden, sowie Wasserbueffel und Pelikane
Ich glaube ich habe schon mehrere Jahre dieses Vorhaben im Kopf, habe es aber immer noch nicht umgesetzt, vor allem aus Geldmangel.
Hier zeige ich euch mein Lieblingvideo von diesem wunderschoenen Naturschutzgebiet und vielleicht vielleicht kann ich es diesen Herbst ja endlich umsetzen und dann dort in der Naehe uebernachten, bis zum Shabbatausgang.