Donnerstag, 30. Oktober 2014

Neues vom Attentaeter

Es kommen immer mehr unglaubliche Tatsachen zu Tage. 
Der Taeter, der gestern abend auf Yehuda Glick geschossen hat, kam aus Abu Tor, war mehr als 13 Jahre in Haft, die meiste Zeit in Einzelhaft, um dann vor zwei Jahren freigelassen zu werden. 
Er hat - und nun hoere man bitte aufmerksam hin - im RESTAURANT DES BEGIN CENTERS als Kellner GEARBEITET. 
Im Begincenter speisen sowohl unser Premierminister regelmaessig, als auch der Praesident. 
Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Gefahr das bedeutet. 
Zurzeit ist nur bekannt, dass dem Innengeheimdienst (Shabak) jedes Mal, bevor diese hochrangigen Herren dort speisen, eine Liste mit allen Angestellten VOR dem Ereignis vorgelegt werden muss. Der Shabak prueft dann, mit wem man es zu tun hat. 
Offenbar ist das 1. entweder durchgegangen, wer dieser Kellner ist oder 2. wahrscheinlicher, dass bei den Abenden der Attentaeter nicht arbeitete, und so die Liste schon vollstaendig war, aber er einfach nicht darauf auftauchte. 
Der Attentaeter wartete gestern, bis Yehuda Glick das Begincenter verliess, und auf der anderen Strassenseite stand (eine enge Strasse, die keine Durchgangsstrasse ist, zur Zufahrt zum Begincenter), um sich ihm dann zu naehern. 
Er fragt ihn, ob er Yehuda Glick sei und sagt: "Hoeren Sie, was sie da eben gesagt haben (offenbar bei der Versammlung, ueber das Beten von Juden am Har HaBayit) hat mir gar nicht gefallen. Es hat mich getroffen."
Yehuda Glick dreht sich zu ihm um und fragt ihn: "Ma Kara?" (Was ist los?) als der Taeter auch schon schiesst, 4 mal, um dann zu fluechten. Yehuda Glick geht noch ein paar Schritte, um dann zusammenzubrechen. 
Moshe Feiglin, Politiker des Likud und Freund von Yehuda war ebenfalls anwesend. Er steht als "langfristiges Ziel fuer einen Anschlag" auf der Liste.
Glick war ebenfalls Zielscheibe und wurde mehrere Male bedroht.
Der Islamische Djihad hat die Verantwortung fuer die feige Tat uebernommen.

Derweil erkennt Schweden ganz offiziell den Palaestinenserstaat an.

Noch neue Szenarien werden uns von der Army uebermittelt.
An der Grenze zum Libanon wird nicht mehr ausgeschlossen, dass auch von dort aus Terrortunnel gegraben wurden, die auf israelischen Boden fuehren.
Bei einem eventuellen Kriegsszenario mit Hisbollah, gewissermassen Libanon-III-Krieg, koenne man mit den Raketen der Hisbollah nicht fertig werden, auch nicht mit dem Iron-dome system.
Das bedeutet, dass man vom ersten Tag einer Konfrontation an den Flughafen Ben Gurion schliessen muesse.
Die Aufruestungsaktionen der Hisbollah waehrend der letzten Jahre geben Anlass zur Sorge.

Der Har HaBayt ist immer noch geschlossen, fuer Juden, sowie fuer Muslime.
Das bedeutet fuer morgen hoechstwahrscheinlich neue Krawalle und Auseinandersetzungen, denn morgen ist Freitagsgebet.
Abbas verkuendet schon, dass die Schliessung des Felsendoms eine "Kriegserklaerung " ist. 

Kommentare:

Fetzenflug hat gesagt…

Es betrübt mich sehr, liebe Noa, dass Israel einfach nicht zur Ruhe kommt...

Und die Nachrichten zu Hezbollah etc., die lesen wir in hiesigen Medien natürlich nicht... Es besorgt mich alles zusammen und ich bin veraergert über die Schweden.

Wie geht es Malka?

Alles Liebe Verena

NOA hat gesagt…

danke Verena, recht gut. Sie sitzt schon wieder in ihrem Sessel und singt.
das mit dem Laufen klappt leider noch nicht. wir ueben...
Noa

Fetzenflug hat gesagt…

Das ist wenigstens eine gute Nachricht! Und das Bild einer singenden Malka, auch wenn ich sie nicht kenne, ist schön.

Weiter so!

Verena