Montag, 26. Januar 2015

Aus den Ausfuehrungen von Rav Joel Bin Nun zum Text

HaRav Joel Bin Nun gibt zu bedenken, dass Jakob fuer seinen Betrug bezahlt. (einen Betrug, den er gar nicht selbst wollte) er findet sich 20 Jahre lang auf dem Feld mit Ziegenbockfellen, bis diese ihm zur eigenen Haut werden, ein Teil von ihm werden. 
Mit schwerer Arbeit und Qual und mit der staendigen Konfrontation der Betruegereien von Laban erwirbt Jakob den Segen seines Vaters. 
Aber Ish Zaid, "Jaeger",  ist ein Ausdruck fuer einen Kaempfer.  Isaak mochte Esav so sehr, weil er wusste, dass dieser mit dem Schwert umgehen kann. Und Jakob? Jakob hat niemals gekaempft und niemals ein Schwert in der Hand gehalten. 
"Ein einfacher Mann, der in seinen Zelten sitzt.." .. und der bei jeder Gefahrensituation flieht. 
Erst als Jakob im Morgengrauen mit dem wundersamen Mann (Engel, G-tt) kaempfen wird, und so beweist, dass er kaempfen kann, wenn ihm keine andere Wahl bleibt, erst dann verdient er den Namen "Israel" und erwirbt den Segen seines Vaters. Denn es wird ein Volk erstehen, das "die Stimme Jakobs und die Haende Esavs" hat, und dieses wird des Segens wuerdig sein.

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