Mittwoch, 21. Januar 2015

Ein schlechter Traum - Terror im Tel Aviver Bus - und ein "Verdacht auf Eindringen im Norden"

Jetzt am Abend sind weitere Einzelheiten bekannt. 
Der 23 jaehrige Palaestinenser aus Tul Karem, der sich illegal in Israel aufhaelt, wartet an der Haltestelle, steigt ein und wartet, bis noch weitere Fahrgaeste einsteigen. Er ist mit einem Messer bewaffnet. 
Anschliessend sticht er auf den Fahrer ein, der sich mit Traenengas oder Pfefferspray versucht zu wehren. Der Terrorist wendet sich den Fahrgaesten zu und sticht auf sie ein, diese fluechten nach hinten teilweise uebereinander, wie ein Junge berichtet. Dieser Junge schlaegt dann hinten die Scheibe ein. 
Ein Gefaengnistransport faehrt hinter dem Bus her und wird aufmerksam, dass der Bus schlingert. Spaeter erzaehlt einer der Beamten, "wir haben gesagt "hoffentlich ist da kein Terrorist drin, da stimmt doch was nicht.." und als der Bus an einer roten Ampel haelt, stellen sie sich dicht neben ihn. Der Fahrer oeffnet die Tueren, die Menschen fluechten aus dem Bus - der Terrorist mit dem Messer verfolgt sie, sticht weiter auf Menschen ein. 
HIER koennt ihr das Video sehen, in dem der Terrorist eine fluechtende Frau niedersticht. 
Die Beamten aus dem Fahrzeug nehmen die Verfolgung auf, schliessen dem Attentaeter schliesslich in die Beine und er kann verhaftet werden.
Immer noch befinden sich 8 Menschen in Behandlung im Krankenhaus, 4 schwer verletzt, 3 mittelschwer und einer leicht verletzt.
Er gibt an, aufhetzende Filme gesehen zu haben und vom Krieg "zuk Eitan" beeinflusst gewesen zu sein. 
Die Hamas uebrigens lobt die "heroische Tat" unmittelbar danach. 

Ich finde, dieses Szenario ist ein Alptraum fuer jeden, der Bus faehrt. Es muss der absolute Horror sein, nicht fluechten zu koennen, - und wenn man dann endlich fluechten kann, dass der Terrorist einen auch noch ausserhalb des Busses verfolgt.

Heute abend dann gab es ein "Sicherheitsereignis" wie es heisst. Es bestand der Verdacht, dass jemand ueber die Grenze eingedrungen ist und alle Bewohner nahe der libanesischen Grenze wurden aufgefordert, sich in ihren Haeusern einzuschliessen und das Licht zu loeschen. 
Nach kurzer Zeit gab es Entwarnung. 
Die Lage ist angespannt und man weiss nicht was als naechstes passiert. 
Ich schreibe gleich noch ein wenig ueber 929, aber erstmal muss ich etwas essen. 

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