Dienstag, 6. Januar 2015

Grosser Hype - Sturm und Schnee voraus

Ein wirklich grosser Hype wird gemacht, in Voraussicht auf den Sturm, der heute nachmittag beginnen soll und dem Schnee, der uns morgen mittag/abend bis uebermorgen oder laenger ereilen wird. 
Wohl aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr, wo wirklich einige Menschen sogar laengere Zeit ohne Strom da sassen, - unter anderem meine Freundin 5 Tage! Das ist kein Spass. 
Es gibt im Radio und TV staendig "Vorwarnungen", man moege sich doch bitte eindecken und ausruesten mit dem Wichtigsten, das da waere
Eine Notlampe
Ein Transistorradio
Ein zusaetzlicher Akku fuers Telefon (was ich z.B. nicht habe)
Wasser
Decken
Genug Lebensmittel
Ein Generator (????) hat den irgend jemand?

Stromleitungen liegen immer noch ausserhalb des Hauses - niemand hat sich im Laufe des Jahres darum gekuemmert und man hofft wohl - wie immer - dass diese Extrem-tage moeglichst schnell und ohne groessere Schaeden voruebergehen. 
Im letzten Jahr steckten Dutzende von Israelis auf den Zufahrtsstrassen nach Jerusalem fest in ihren Autos, und mussten "gerettet" werden. Sie bekamen heissen Tee, Decken. Vorsorglich werden deshalb sofort bei Einsetzen des Schnees unsere Strassen gesperrt, die nach Jerusalem hineinfuehren. 
Wir werden also mal wieder abgeschnitten sein von der uebrigen Welt. 
Alles was ueber 700 m hoch liegt wird verschneit sein. 

Trotzdem klingt das alles ein wenig uebertrieben, wie meist hier. (aber vielleicht bereue ich ja, was ich da gerade sage, wenn es dann doch heftiger kommt als anzunehmen)
Es ist sehr kalt, und der Wind weht schon ziemlich heftig in Boeen um die Ohren. 
Alles ist ziemlich diesig und die Sicht ist schlecht. 
Heute nacht dann soll es so richtig heftig stuermen und es ist anzunehmen, dass einige Stromleitungen herunter gerissen werden.

In der Firma haben wir die Listen abtelefoniert mit den alten Menschen, die allein leben. Es soll sichergestellt werden mit den Pflegerinnen, den Angehoerigen, dass jeder auch genug Lebensmittel zuhause hat, Wasser und Decken.
Im letzten Jahr gingen Soldaten von Haus zu Haus, um die allein stehenden Menschen mit Decken und Nahrung zu versorgen. Viele alte Menschen haben sich darueber ziemlich gefreut. 

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