Freitag, 6. Februar 2015

Eine verrueckte Woche

Es war eine hektische Woche des Monatswechsels. Die neuen Patientenlisten fuer unsere Hausbesuche waren schon in unseren Faechern und die ersten Besuche mussten gemacht werden. Gleichzeitig hatte ich immer noch einige Erstberichte zu schreiben, von neuen Klienten, die ich besucht hatte. 
Wieder gleichzeitig sind die Monate Januar und Februar diejenigen, in denen die Berichte ueber Gastarbeiter geschrieben werden muessen - handschriftlich! 
Diese ca. 25 Berichte liegen ausgedruckt in meinem Fach und wollen in den naechsten Tagen geschrieben werden. Wahrscheinlich werde ich am Schluss welche mit nach Hause nehmen. 
Aber langsam langsam kehrt die normale Routine dennoch ein, ich sortiere die Patienten auf der Liste nach Terminen, in denen wir sie gesehen haben muessen, und nach Bezirk, damit ich nicht von Bayt vaGan nach Romema springe. 
Gestern und vorgestern hatte ich viel in Kyriat Moshe und Giv´at Shaul zu tun. Ich mag Giv´at Shaul ueberhaupt nicht, und das aus einem einfachen Grunde - es geht (steil!) berauf und bergab. Da wollen die Besuche genau geplant sein, um nicht am Ende wieder berauf zu hasten. 
Kyriat Moshe ist nett, da gibt es die Sderot haMeiri-strasse, die mit vielen Baeumen eine wirkliche Allee ist. Man kann - jetzt wo es waermer wurde - auf der Bank sitzen und die naechsten Besuche planen oder eine Ess-pause machen, verschnaufen. 
Naechste Woche ist auch wieder Bayt vaGan dran, auch ein netter Bezirk, aber auch da gilt es gut zu planen, denn steil geht es von der untersten Strasse Uziel ueber Bayt VaGan nach haPisga hoch.. 
Am schlauesten ist es daher, ganz oben zu beginnen, und sich langsam "nach unten" zu arbeiten. 
Zwei Patienten diesen Monat habe ich wieder in Ein Kerem - das ist dann eine willkommene Gelegenheit, dort unten Pause zu machen. 
Heute, am Freitag werde ich zu meiner alten Dame gehen und danach einen kleinen Abstecher vor Shabbat nach Ein Kerem machen. 
Es blueht und gruent, das muss man ausnutzen. Zu schnell ist diese Zeit dann wieder vorbei und alles wird trocken und braun.

1 Kommentar:

Fritzi hat gesagt…

solltest du in kiriat moshe mehr zeit haben kannst du nach machon meir / machon ora auf einen shiur vorbeischaun. sehr empfehlenswert.
shabbat shalom
f