Freitag, 27. Februar 2015

Mein Lied zum Shabbat - "Jachad" (zusammen!!!) - alle Staemme Israels zusammen

Einigkeit, zusammen stehen. Wir sind ALLE, und zwar alle das juedische Volk. Wenn schon wir untereinander nicht zusammen stehen, wie sollen wir gegen den Rest der Welt, und gegen den Antisemitismus, der uns lieber tot als lebendig sieht, ankommen? Vergesst eure Unterschiede, schiebt beiseite, ob ihr liberal, orthodox, Ger, Charedi, Soldat oder Nationalreligioes seid. Ein "Mit dem setze ich mich nicht an einen Tisch" ist der erste Schritt zu "Sin´at Chinam" (grundlosem Hass), der uns auseinander treibt. Dabei ist doch das, was uns vereint unsere "juedische Seele". Und zusammen haben wir eine gesamte juedische Seele, gemeinsam. "Am Echad im Lev Echad" (EIN Volk mit EINEM Herzen). So sollte es sich anfuehlen und da ist es unerheblich, was unser Nachbar in unseren Augen nicht richtig macht. Denn es kann sein, dass er dafuer etwas anderes tut, was wir nicht sehen, und was wir nicht beachten, was aber sehr wichtig ist. Jeder ist wichtig im Am Israel, jeder zaehlt, wie wir schon beim Lulaw zu Sukkot sagen: JEDER Jude ist wichtig, ein jeder hat seine Funktion, seine Aufgabe fuer unser Gemeinwohl. Wir sind Brueder und Schwestern. Wie es die Rabbiner bei meinem Beit Din sagten: 
"ברוכה הבאה בעם ישראל, אחותינו"
"Willkommen im Volk Israel, unsere Schwester!"

Kommentare:

Flamingo hat gesagt…

Ja der Zusammenhalt unter den Juden egal welcher Richtung wichtig. Es begegnet euch schon genug Hass und Antisemetismus von anderen Völkern.

Flamingo hat gesagt…

Da fehlt ein ist vor wichtig. :)

Anonym hat gesagt…

Und deshalb liebt der israelische Jude, genauso wie übrigens auch der Deutsche, die große Koalition bzw. die Einheitsregierung. Ich kann dieses Gerede von Einheit, Zusammenhalten oder EINER jüdischen Seele nicht mehr hören. Das sind alles romantische Vorstellungen, die mit einer aufgeklärten Welt nicht zusammenpassen. Das ist der Kleister, der verhindert, gewisse Dinge beim Namen zu nennen. Oder willst Du mit einem Baruch Marzel, einem Eli Yishai oder Moshe Feiglin gegen Antisemitismus kämpfen?
Gruß
Jonathan

NOA hat gesagt…

Wahrscheinlich hast du das in den falschen Hals bekommen. Es hat - auch wenn das Wort wohl anderes andeutet - NICHTS mit Politik zu tun, was ich ausdruecken wollte.
Aber sowas von GAR nichts.
tut mir leid, dich enttaeuschen zu muessen.
Noa

NOA hat gesagt…

Lieber Jonathan. Wenn du das nicht mehr hoeren kannst, dann schau doch einfach nicht mehr in meinen Blog. Ich zwinge naemlich niemanden, ihn zu lesen. Es gibt sicher passenderes fuer dich im Netz...
Noa

Flamingo hat gesagt…

Also wenn ich das recht verstanden habe spricht Noa hier einfach nur vom Zusammenhalt der Juden als EIN Volk das durch EINE Seele vereint ist. Und das durch ein gemeinsames Schicksal verbunden ist.

Juden egal welcher "Strömung" sie angehören sollten besser zusammen halten da ihnen durch "andere" schon genug Hass und Leid wiederfährt. So verstehe ich das.

Sh hat gesagt…

Also ich glaube, dass mit "Yachad" eben immer NICHT alle gemeint sind. Das sieht man auch in den Videos - ob das nun von Beri Weber, von Shvekey, von Amram Adar ist - da sind immer nur orhtodoxe Männer zu sehen. Keine Frauen und keine anderen. Funny ist dann höchstens noch der Chiloni, der dabeistehen darf, oder auch mal den Streimel aufzuziehen... (für Kiruv tun wir alles).
Von Frauen will ich gar nicht sprechen, man schneidet sie einfach aus. Oder lässt sie nicht erscheinen, in den religiösen Musikvideos, die eben so leicht und b'yachad daherkommen.

Ehrlicherweise muss man das leider sagen.
Ich würde es vielleicht nicht so harsch wie Jonathan formulieren, aber irgendwie ist was dran, es ist romantisch. Für viele vielleicht ein Wunsch, für manche commercial und für wieder andere formal.

Das Private ist politisch wurde früher mal als Postulat aufgestellt - auch da ist irgendwie immer noch was dran.

Nichts für Ungut!
Und nicht beleidigt sein! :)

NOA hat gesagt…

nicht beleidigt.
Eben weil es so ist wie du sagst, SH, rufe ich mit diesem LIed dazu auf JACHAD zu sein und zu fuehlen und ENDLICH aufzuwachen, dass wir ALLE Juden sind, Frauen, Maenner, Orthodoxe, chiloni, reformjuden einfach ALLE. Es ist mein Aufruf gegen Sin´at Chinam, gegen das "Gegeneinander" und Abgrenzen, dieses Lied ist MEIN Wunsch....
Leider genau deshalb, weil es NICHT so ist. ....
Ich wuensche mir das sehr
Chag Sameach
Noa

Anonym hat gesagt…

Was es mit Jachad wirklich auf sich hat, mögt Ihr hier nachkesen:
http://www.jpost.com/Israel-Elections/Yachad-and-Otzma-end-furious-row-and-unite-electoral-lists-389439

"Jachad" ist der Name der Rechtsaussen-Splitterpartei, deren Führer Eli Jischai (ehemals Schass) sich mit Baruch Marzel von "Otzma" zusammengerauft hat, um die Sperrklausel (3,25%) zu überwinden. Marzel war früher Aktivist in der terroristischen Kach-Bewegung des Meir Kahane, bis diese veboten wurde. Der Oberste Gerichthof Israels hat ihn als Rassisten bezeichnet.

Jischai und Marzel haben natürlich einen gewissen Anhang.Aber alle Juden mit ihnen zusammenzuzählen - das ist schon ein starkes Stück.Gegen diese Meister der Sin´at Chinam müssen wir uns abgrenzen, ob wir nun Orthodox, liberal oder säkular sind.

NOA hat gesagt…

ganz abgesehen davon, was ich von der politischen seite halte, ist mein "Jachad" unpolitisch gemeint. es hat also - fuer mich in diesem zusammenhang - nichts zu tun mit einer partei, auch wenn der name der gleiche ist.
Mein Aufruf gilt das ganze jahr ueber und ohne zusammenhang mit den wahlen oder einer bestimmten partei. Daher - bitte ich meinen post als allgemeinen aufruf zur einigkeit unter Juden zu verstehen.
N

Anonym hat gesagt…

Ich mag die Musik, höre ich gerne :-)
Grüße aus dem Norden