Montag, 20. April 2015

Blogempfehlung: Ich, die Siedlerin (eine juedische Stimme aus Judaea)

Liebe Leser, 
denjenigen, die sich hin und wieder bei mir "beschweren" fuer meine Kontakte zur "Siedlerwelt", zu den Extremisten, selbst ein sehr befreundeter Rabbiner in Alon Shwut (Rabbi Israel Rozen) wurde schon von Lesern als Extremist und absolut untolerant bezeichnet - sei ein Blog ans Herz gelegt, der aus einer Siedlung geschrieben wird. 
Der Blog von Chaya, die auf Deutsch schreibt und einen Einblick ins "Siedlerleben" gibt, den man wohl in Deutschland sonst nicht bekommt.
Vielleicht bekommt ihr - besonders die, die beim Wort Siedler immer ganz rot-aggressive Augen bekommen - so mal einen ganz anderen, sehr bunten Einblick in das, was man Siedlung nennt, in die Umgebung, die wunderschoene Landschaft, die verschiedenen Arten, wie Juden und Araber miteinander (auch!) umgehen und wie es sich in einer Siedlung lebt. 
Ich kopiere euch hier einen Teil aus Chayas Beschreibung ihres Blogs und lege ihn euch ans Herz. 

DIESIEDLERIN.NET: Worum geht’s?
Mein Interesse zur Siedlerbewegung entwickelte ich schon während des Jahreslernprogrammes am religiösen Institut “Machon Ora” in Jerusalem, noch ganz zu Beginn meiner Zeit in Israel. Dort bekam ich die Grundlagen und die ideologischen Zusammenhänge vorgestellt, und lernte viele Menschen aus dieser Gesellschaft kennen. Die Idee zu einem tatsächlichen Blog über das jüdische Leben in Judäa und Samaria entstand aber während meiner Mitwirkung am Aufbau des Naturreservates Oz veGaon im Sommer 2014 (Bericht folgt). Das Leben und Arbeiten dort, in der freien Natur, im Wald, mitten in einer Region geladen mit jüdischer Geschichte und lebendem Zionismus, faszinierte und motivierte mich dazu, meine Erlebnisse und den Einblick in den Alltag in dieser Region mit anderen zu teilen.
Und so soll mein Blogprojekt auch verstanden werden – eine Gelegenheit für Leser, ein Fenster in eine ferne und mannigfaltige Welt zu öffnen, die bei der heutigen Stimmungs- und Politiklage eine erschreckende Verleumdung und Verzerrung ihrer Wirklichkeit erfährt. Außerhalb gängiger Konventionen und allseits benutzter Wortwahl. Mit Menschen, die sonst keine Möglichkeit bekommen, zu Wort zu kommen. Mit Bildern aus Regionen, in welche sich der ‘stinknormale’ Großstadtbesucher nicht trauen würde und welche nicht unter die Versicherungsbestimmungen der israelischen Leihwagen fallen… Mein erklärtes Ziel ist es, eine so authentische Stimme wie möglich vom Ort des Geschehens wiederzugeben: it Fotos, Interviews, Musik, Erzählungen und mehr. Denn über die Problematiken, die Konflikte, die Negativität gibt es mehr als genug Beiträge und Diskussionen im internationalen Raum. Nicht aber über die Gesellschaft, die Errungenschaften, die Kultur und die Meinungen der Juden von Judäa und Samaria.
Im Blog findet sich Persönliches, Bildliches und Poetisches, unvermeidbar Politisches, unweigerlich Religiöses und Traditionelles, Neues, Erfrischendes, und in jedem Fall Unvorhersehbares. DIESIEDLERIN.NET vertritt eine subjektive Sicht einer ‘jüdischen Siedlerin’ auf die Welt, in der sie lebt und welche sie mitgestaltet. Ich verwende für meine Beiträge jedoch ausgewählte, informative und möglichst sachliche Quellen und möchte auch euch dazu einladen, nachzufragen, und die vorhandene Information zu nutzen,.
Mein Blog ist erst in seinen Anfängen, und im Laufe der Zeit wird er sich dementsprechend erweitern und verbessern können.
..... und hier koennt ihr weiterlesen und im Blog stoebern... falls ihr neugierig geworden seid. 

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