Montag, 13. April 2015

Mein Tag

Heute war ein vom Wetter her gemischter Tag, der sich am nachmittag sogar mit viel Sonne zeigte, obwohl ein kalter Wind wehte.
Ich hatte irgendwann 12 Hausbesuche hinter mir und im Grunde noch etwas Zeit, um noch mehr zu schaffen, aber meine innerliche Handbremse wirkte. Was soll ich mich jetzt noch mehr quaelen, stattdessen waren meine beiden letzten Hausbesuche in Ein Kerem und ich habe mich anschliessend in den Park des Grundstueckes von Notre Dames de Zion gesetzt.
Es war wunderschoen und wohltuend, nur so dazusitzen und in die ruhige Landschaft zu schauen. Viele Kolobris waren "unterwegs" und haben mich inspiriert, ein Gedicht zu schreiben, auf hebraeisch. Ich habe es in Facebook veroeffentlicht und moechte versuchen, es euch hier zu uebersetzen.

Ein Kerem

Hinsetzen fuer eine Pause
erholen
sich beruhigen
Ruhe.
Nur der Wind
und ein kleiner Vogel
und ich. 
Meine muede Seele schweigt.
Langsam
langsam
nichts draengt
nichts ist wichtig
nichts ist eilig
nur ich und der Wind
und ein zarter Vogel

Keine Erwartungen
Keine Forderungen
Keine Hoffnungen und Wuensche
denn alles ist perfekt
fuer einen kleinen Augenblick
bleib noch ein wenig
mit dem Wind 
und dem wunderschoenen Vogel
sag jetzt nichts
und hoer nur das Rauschen des Windes.
(13-04-2015)

1 Kommentar:

Flamingo hat gesagt…

Nette Gedicht. :-)