Montag, 11. Mai 2015

Mit Tochter in Tel Aviv






































































Kommentare:

Flamingo hat gesagt…

Deine Tochter und du ihr seht euch richtig ähnlich.

Brigitte hat gesagt…

Ooooh ja, Tel Aviv!!!
Aber: was machen denn die dicken Wolken on the beach???
Ihr seht glücklich miteinander aus, deine Tochter und du.
Ich wünsch euch noch ein paar schöne Tage miteinander!
Herzlich
Brigitte

Flamingo hat gesagt…

In die Viertel der Ultraorthodoxen seit ihr aber noch nie gegangen oder?

NOA hat gesagt…

kommt noch.

Flamingo hat gesagt…

Ah da würde ich gerne mal wissen wie das ist. Weil da kam gestern im 3-SAT ein Bericht (keine Ahnung was davon stimmt.) Da haben sie eine Reportage über ein Viertel wo ultraorthodoxe Juden leben gebracht und da wurde gesagt dass die "Besucher" von außerhalb gar nicht so gerne haben.

NOA hat gesagt…

Die Viertel Mea Shearim und weitere, (ultraorthodox) sind unter anderem meine Arbeitsbereiche. Ich habe Patienten dort, die Pflegerinnen und Gastarbeiter aus z.B. Philippinen von unserer Firma haben.
Ich kann dazu sagen, dass es SEHR viele Vorurteile gibt.
Aber es stimmt. Ja, Besucher von "aussen", die durch diese STadtteile schlendern, und sich die Ultra-orthodoxen "anschauen" wollen, so etwa wie im Zoo die wilden Tiere, ja, die sind nicht gern gesehen. Keiner wird gern beglotzt.
Dazu sollte man aus Respekt sich so kleiden, dass man kein grosses Aufsehen erregt. (lange Aermel, keine nackten Beine.. oder tiefe Ausschnitte) Kopfbedeckung braucht man nicht, auch wenn das einige behaupten. schliesslich ist man ja nicht ultra-orthodox.
Aber ein wenig auf passende Kleidung achten schon.
Es kann passieren, dass ein ultra-orthodoxer Mann der dir entgegen kommt ploetzlich seine Hand vor die Augen haelt und zur Seite schaut, wenn er eine Frau sieht, die ihm entgegen kommt. es kann sogar passieren, dass jemand vor dir ausspuckt.
Das sind Einzelfaelle und ich kenne viele viele, die gern und nett mit mir direkt sprechen, sogar mich dabei anschauen. Manche tun das eben nicht, aber sprechen dennoch mit mir, schauen nur zur Seite. Es gibt unendlich viele Variationen in der Ultraorthodoxie.
Es gibt entgegen der Vorurteile, nicht NUR menschen, die nicht arbeiten wollen, sogar unsere Firma beschaeftigt viele Ultraorthodoxe Maenner, sowie Frauen, die als PflegerInnen arbeiten.
Wenn man dezent durch diese Gegenden geht, und nicht sehr auffaellig glotzt, ist das o.k.
Auch nicht jeden zweiten Menschen dort fotografieren... das kommt nicht gut an.
Noa

Flamingo hat gesagt…

Ah Danke für die vielen Infos. Sehr interessant. Da sieht man mal wieder wie das Fernsehen manches darstellt oder wie einseitig darüber berichtet wird.

In der Reportage vom 3-SAT haben sie halt üer ein solches Viertel berichtet aber eben nicht von dieser "bandbreite" (wie du sie mir schilderst) berichtet sondern eben nur die Klischees gezeigt.