Dienstag, 23. Juni 2015

Rabbi Nachman-Unterricht und meine Gedanken fliegen

Der Unterricht ueber die Geschichten des Rabbi Nachmann befaehigt mich persoenlich nicht, euch in geordneter Form wiederzugeben, was wir gehoert und gelernt haben. Ich kann es aufnehmen und sogar verstehen, aber nicht in Worte fassen.
Heute hat mich der Unterricht inspiriert zu eigenen Gedanken ueber das, was ich in den vergangenen Jahren hier erlebt habe. 
Und ploetzlich musste ich darueber nachdenken, dass ich in den wenigen Jahren hier die tiefsten, schlimmsten aber auch positivsten Erlebnisse, sowohl an Koerper als auch an der Seele erlebt habe. 
Erlebnisse, die erschuettern und die Seele gleichzeitig in die tiefsten Tiefen und die hoechsten Hoehen katapultieren. 
Und all das mit einer ganz hauchduennen Haut ueber der Seele, empfaenglich fuer alles. Es ist das Erleben des eigenen Ichs, des wahren Selbst. 
Gleichzeitig durch das Bild des Rabbi Nachmann ueber einen Ort, der ueber jeglichen Orten liegt, jenseits von allem, wo alle Platz haben, musste ich an meine Gefuehle denken, wenn ich mich an die Kotel begebe und durch die Altstadt gehe.
Nicht selten habe ich dann eine Ahnung von dem, wie es sein koennte. Ein Ort wie Jerusalem, an dem jegliche Schoepfung Platz hat, ohne Einschraenkung und Begrenzung, ein Ort an dem ich am letzten Shabbat vor der Kotel gebetet habe und ploetzlich der Muezzin rief und die Glocken laeuteten koennte der Ort jenseits von allen oertlichen Begrenzungen sein, spirituelle und physisch materielle. 

1 Kommentar:

SH hat gesagt…

"Ein Ort ..., an dem jegliche Schoepfung Platz hat, ohne Einschraenkung und Begrenzung"

Dafür müssen wir arbeiten und uns engagieren, denn diesen Ort gibt es noch nicht.
Auch Jerusalem ist leider kein Ort für alle, Jerusalem ist leider immer noch ein "eingeschränkter" Ort.

שבת שלום -