Montag, 8. Juni 2015

Two Faiths One Prayer - ein Zeichen setzen?

Was sagt ihr dazu? Am 3. Mai hat sich eine Gruppe von Moslems und Juden in Los Angeles zum gemeinsamen Gebet getroffen, an 5 verschiedenen Orten. Sie wollen ein Zeichen setzen, dass es moeglich ist, dass man "nebeneinander existieren" kann, sich gegenseitig respektieren kann. Es war kein "gemeinsames" Gebet, sondern ein Gebet das neben dem anderen stehen durfte. (side by side) Hoffnung in dieser duesteren Zeit? Oder nur eine kleine Illusion? 
Ich jedenfalls finde es sehr positiv, selbst wenn es keine grossen Kreise zieht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

I had to cry.

It's surely something I am yearning for too.
Aren't we all the same people with a feeling heart?

Surely something which would be good in any place were Jews and Muslims are living together, but as you saw in the video orthodox Jews are not easy to find in these spots.
Not in Israel and not in Germany.
But maybe Americans can show us how to do it.

Anonym hat gesagt…

*** Sie wollen ein Zeichen setzen, dass es moeglich ist, dass man "nebeneinander existieren" kann, ***

Traurig, dass man für eine Selbstverständlich wie friedliche Co-Existenz ein Zeichen setzen muss. Wir alle leben auf dem selben Planeten und jedes Geschöpf hat das selbstverständliche Recht, hier zu sein und unbehelligt leben zu dürfen - hier schliesse ich auch Tiere mit ein -
niemand ist dem anderen überlegen, besser, auserwählter oder sonst was. Religionen haben im Lauf der Geschichte nichts als Trennung, Abgrenzung, Überheblichkeit, Krieg und Unheil angerichtet, hören wir doch endlich auf uns über Religion, Staatsangehörigkeiten, Vaterländer, politische Orientierungen etc. zu definieren - wir sind Weltbürger und alles ist mit allem verbunden und somit eins.

Marianne

NOA hat gesagt…

Ja, traurig, aber so ist das leider in unserer Welt voller Hass und Mord, Enthauptungen und Ueberheblichkeiten.. so ist das leider... dass es eben nicht selbstverstaendlich ist, was so selbstverstaendlich erscheint..
Traurig...