Mittwoch, 29. Juli 2015

Mal ganz kurz.....

Ich bin mega-nervoes. Suche noch immer nach einer geeigneten, und nicht zu teuren Wohnung in Raanana. Meine Freundin sucht kraeftig mit und unterstuetzt mich. Danke Shifra. 
Es gibt eine Wohnung, die mir sehr gut gefaellt, sie hat nach drei Richtungen Fenster und gegen Abend weht eine schoene Meeresbrise durch die Wohnung. Es ist nur ein Zimmer, aber es gefaellt mir dort. 
Leider gibt es einen Mangel, eine Stelle Schimmel an der Decke im Bad. Und das obwohl auch das Bad ein Fenster hat, und nicht mal ein kleines. 
Der Vermieter, den ich darauf ansprach, versprach es zu richten, aber es reicht ja nicht nur, es ueberzustreichen sondern das Problem muss behoben werden. 
Und da befuerchte ich, dass das nicht so sein wird, wie ich hier so die Versprechen einordne. 
Nachdem ich ihm sagte, ich habe mit einem Fachmann gesprochen, der meinte, es koenne der Dud sein (der Wasserspeicher, der immer auf den Daechern ist) meinte er, ja, daher kaeme auch das Problem. 
Nun warte ich, dass er das Problem behebt.

Als allergroesstes Problem erweist sich gerade meine Ueberempfindlichkeit gegenueber den Mobilfunkantennen. Ich kann einfach in keine Wohnung ziehen, wo auf dem Dach eine dieser Antennen ist, oder auch nur im Nebenhaus. Und Raanana Zentrum ist VOLL von Antennen dieser Art.
Ich bekomme schon nach 5 min. Kopfschmerzen, Uebelkeit, Druck auf dem Hals und Schwindel. Ich kenne das Problem etwa seit 10 Jahren. Auch mit manchen Smartphones oder Handys habe ich dieses Problem. Das schraenkt schon sehr ein.
Eine wunderbare gut bezahlte Stelle in Jerusalem ist mir dadurch schon die die Lappen gegangen, denn auf dem Dach war eine dieser Antennen. Ich wusste es gar nicht, hatte mich nur nach dem Vorstellungsgespraech gewundert, dass ich fix und fertig aus dem Gebaeude kam, mit Kopfdruck und Schwindel. Es war im Binjan Klal, wo eine Filiale der Firma ist, in der ich nun in Hod haSharon beginnen werde.
(haette ich das Problem nicht, dann haette ich nicht aus Jerusalem wegziehen muessen, sondern die guten Bedingungen auch in Jerusalem zu bekommen.)
Die Wohnung mit dem Schimmel im Bad hat keine Antenne in der Naehe und ich fuehle mich gut dort.

(Uebrigens, man glaubt nicht wieviele Menschen in ihrer Wohnung/ihrem Haus Schimmel haben, aber nicht nur wie in der Wohnung die ich gesehen habe, an einer Stelle, sondern richtig viel, fast schwarz, in jedem Bad. Das Haus von Bekannten in Alon Shwut ist auch mit Schimmel im Bad befallen, wobei ich glaube dass es dort ein Lueftungsproblem ist, denn es gibt nur ein kleines Fenster.
Eine potentielle Nachmieterin habe ich auch schon. Sie ist Studentin und hat sich in meine Wohnung verliebt. 
Kann man aber auch wirklich. Ich werde sie SEHR vermissen. 
Ansonsten bin ich recht rappelig, ob alles so klappt, Umzug, der ganze Kram... usw usw... Puh...

Sonntag, 26. Juli 2015

Freitag, 24. Juli 2015

Komm zurueck zum Land deiner Seele.. Shabbat shalom und leichtes Fasten (Zom Kal) am Sonntag

Das hat mich heute im Auto sehr geruehrt... "Return again.. return again return to the land of your soul.. return to who you are, return to where you are ....

Donnerstag, 23. Juli 2015

Raanana/Hod haSharon - ein neuer Abschnitt beginnt

Eine aufregende Zeit liegt hinter mir - und eine noch aufregendere Zeit vor mir. 
Nun ist es fest. Ich werde nur noch einen Monat bei meiner derzeitigen Arbeitsstelle sein und dann geht es nach Hod Hasharon, zur Konkurrenzfirma (im Grunde aber auch wieder nicht, da unsere Firma in Hod Hasharon keine Filiale hat). 
Wieder eine Firma, die sich mit den Pflegekraeften fuer eine Hilfe zuhause bei alten Menschen beschaeftigt, mit israelischen oder Fremd-arbeitern und mit der Bituach Leumi (der Sozialversicherungsgesellschaft) zusammenarbeitet, die die Stunden bewilligen muss. 
Diese Firma hat aber Filialen im gesamten Land, was bedeutet, dass man auch innerhalb der Firma - auf Wunsch - wechseln kann (etwa bei einem Umzug usw.)
Ich habe das Angebot einer 75% Stelle angenommen, wo ich dann genausoviel verdienen werde wie auf einer vollen Stelle bei meiner jetzigen Arbeit. 
Weiter ist die Stelle auf ein halbes Jahr begrenzt, was aber nicht sehr schlimm ist, weil es wie gesagt einige Filialen gibt, wohin man ausweichen kann, falls man nicht in eine volle Stelle umwandeln kann. 

Dennoch werde ich mir auch dort einen kleinen Nebenjob suchen muessen, ich werde von 8 bis 14h Uhr arbeiten, da ist Zeit genug fuer eine zweite Stelle. 
Meine Malka kann ich ja dann leider nicht mehr besuchen. Hod Hasharon und Jerusalem liegen zu weit auseinander. 

Die Chefin ist informiert - grosse Dramen gab es nicht, eher Ignoranz - und das, obwohl wir schon lange nach noch einer Sozialarbeiterin suchen, die sich nicht findet. Nun sind es schon zwei und im Grunde noch eine halbe Stelle, da eine Kollegin reduziert hat, sonst waere sie wohl vor Ueberlastung zusammengebrochen. 

Jetzt heisst es Wohnung suchen, moeglichst schnell und auch ebenso schnell einen Nachmieter finden fuer meine Wohnung. Das setzt ein wenig unter Stress, denn ich kann es mir nicht leisten zwei Mieten zu zahlen, also will alles sehr gut koordiniert werden, was bei Wohnungswechsel ja bekannterweise nicht immer so klappt wie man es sich vorstellt. 

Da ich mir Tel Aviv "abgeschminkt" habe, - es ist dort einfach zu teuer leider, bin ich auf Raanana gekommen, denn zu keiner anderen Stadt im zentrum der Sharon-ebene habe ich einen Bezug oder Freunde. 
Wer meinen Blog schon laenger liest, wird sich vielleicht an die Zeit erinnern, als ich zum zweiten Mal wieder nach Israel kam. Ich hatte von Deutschland aus einen Job in Raanana gefunden, bei einer Firma in Raanana. Gewohnt habe ich damals in der ersten Zeit bei Shifra, die ihren Mann gerade verloren hatte, und froh war, nicht allein im Haus zu sein. 
Die Raanana-Zeit damals ist ziemlich "in die Hose gegangen". Der Boss war ein cholerischer Mann, der mit hochrotem Kopf ziemlich viel herumschrie, jeden Tag. 
Nach einem Monat dann bin ich dort regelrecht gefluechtet, nach Jerusalem, zu meinen Freunden. Von dort aus suchte ich mir dann etwas Neues. 

Zu Shifra habe ich aber immer noch Kontakt und sie hilft mir gerade SEHR aktiv, bei der Wohnungssuche, spricht jeden an, den sie kennt - und sie kennt SEHR viele Menschen - und schaut auch in die Inserate. 
Ein wahrer Engel, meine Shifra. 
Morgen werde ich mir eine Wohnung ansehen, ziemlich teuer, aber das ist nicht zu aendern, denn die billigeren Wohnungen sind irgendwie alle ein wenig heruntergekommen, oder so winzig, dass man sich nicht darin bewegen kann. 
Trotzdem - die Mietpreise sind unverschaemt hoch. Vermieter verlangen fuer ein Zimmer mit Dusch-bad, ohne eine Kueche (nur mit einer kleinen Kochplatte auf einem Teewagen, und Minikuehlschrank) eine Miete von 2800 Shekel, das sind ca. 700 EUR beim heutigen Kurs des Euro. 
Das kann alles gar nicht wahr sein. 
Eine bessere Wohnung, ordentlich und sauber mit Kueche und einem Schlafzimmer kostet dann schon mehr als 3000 Shekel, bis 3500. (800 EUR)

In Israel gibt man nicht selten die Haelfte seines Einkommens fuer Mieten aus. 
Nun bin ich gespannt auf morgen. 

Tisha beAw steht vor der Tuer, am Sonntag (der Shabbat schiebt den Termin um einen Tag weiter nach hinten). Am 9. Aw wird gefastet, und um die Zerstoerung des 1. und 2. Tempels getrauert. 
Ich bin so gar nicht bei der Sache und mit voellig anderen Dingen beschaeftigt, das aergert mich gerade ein wenig. 
Aber es ist nicht zu aendern, ich muss das Beste daraus machen, und habe in diesem Jahr ein wenig Angst vor dem Fasten. Es ist sehr heiss, und ich bekomme keinen Urlaubstag (nur wenn ich von meinen Rest-urlaubstagen einen opfern wuerde). In der letzten Zeit ueberfaellt mich aber bei Essens-entzug eine Schwaeche, die erst mit einer kleinen Mahlzeit wieder verschwindet. 
Wie das werden soll am Sonntag, weiss ich noch nicht. Ich werde mein Bestes tun.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eine wunderbare Feldenkrais-uebung fuer die Schulter


IS erklaert sich fuer die Rakete auf Israel verantwortlich

Die Rakete die heute nacht auf Israel geschossen wurde, geht auf das Konto der IS. Sie uebernehmen die Verantwortung.
Mir ist das ein wenig zuviel IS. (Daesh bei uns)

Rakete des IS trifft aegyptisches Kriegsschiff im Mittelmeer

Heute morgen. 
Noerdlich vom Uebergang Rafiach zum Gazastreifen schiesst der IS eine Rakete auf ein aegyptisches Kriegsschiff und filmt alles - vom Moment des Abschusses bis zum Treffer. 
Der IS behauptet, es gaebe Tote, Aegypten streitet dies ab. 

Die Kaempfe zwischen der aegyptischen Armee und IS im Sinai sind uebrigens naeher als bisher angenommen. Nur 10-15 km von der israelischen Grenze.
Kipat Barzel (Irondome) ist in Bereitschaft.
Hoffentlich.

Ulrich Sahm: "Israel droht mit Selbstverteidigung"

Lesenswert ein Artikel von Ulrich Sahm.
Hier ein Auszug

Die Israelis drohen mal wieder mit Selbstverteidigung. Steinmeyer zieht einen "Schlusstrich" und kritisiert Netanjahus "grobschlächtige" Äußerungen zum Atomabkommen in Wien. Noch klarer hätte ausgerechnet der deutsche Außenminister auf die Existenzangst der Juden nach Auschwitz nicht anspielen können.
auf den Seiten von "honestly concerned" koennt ihr den vollen Artikel nachlesen.
hier noch einige Auszuege


Bei Focus heißt es in der Autorenzeile, dass der Bericht „von dpa bereitgestellt“ worden sei. Da die dpa in Deutschland ein Nachrichtenmonopol hält, dürfte ihr Text in hunderten anderen deutschen Zeitungen veröffentlicht worden sein. Und hier erscheint das Bonmot, wofür Focus schon 2006 heftig kritisiert worden ist: „Israel droht mit Selbstverteidigung“. Im Zusammenhang mit einer möglichen iranischen Atombombe und täglichen Drohungen aus Iran, Israel auslöschen zu wollen, bedeutet dieser Spruch, dass die Juden in Israel keinen neuen Holocaust hinnehmen wollen. Eine Atombombe auf Tel Aviv hätte angesichts der physischen Größe des Staates Israel einen ähnlichen Effekt wie der Nazi-Mord an 6 Millionen Juden.

Obgleich Iran noch nicht über eine Atombombe verfügt, können Smartphone Besitzer das schon mal erproben. Am Tag des Vertragsabschlusses in Wien wurde in Teheran ein Computerspiel veröffentlicht, mit dem Spieler mit iranischen Langstreckenraketen die israelischen Luftabwehr durchbrechen und das Land zerstören können.

...............
Israels Existenzangst, wieder Opfer eines Holocaust zu werden, hat Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier in seinem Interview mit der Tagesschau inspiriert. Er verwendete das einschlägige Fachwort bei Diskussionen über ein Ende deutscher Schuldgefühle wegen dem Völkermord an Juden: Schlussstrich. „Für Außenminister Steinmeier ist die Einigung im Atomstreit mit dem Iran ein Sieg der Diplomatie. Der Frieden werde zwar nicht morgen kommen, doch endlich sei ein Schlussstrich gelungen, sagte er den Tagesthemen. Das jetzt erzielte Abkommen sei ein Beitrag zum Frieden in der Welt. Israel sollte sich das Abkommen genau angucken und auf „grobschlächtige“ Kritik verzichten. Denn es sei eine gute Vereinbarung, die dem Iran nachprüfbar den Griff zur Atombombe versage.“
Die israelische Angst vor einer Atombombe auf Tel Aviv ist also „grobschlächtig“, zumal Steinmeyer jetzt einen „Schlussstrich“ gezogen habe. Noch klarer hätte ausgerechnet der deutsche Außenminister auf die Existenzangst der Juden nach Auschwitz nicht anspielen können.
wer weiterlesen will, kann dies HIER tun....

Alarm um 2h im Bereich Ashkelon

Eine Rakete wird um 2h nachts von Gaza aus nach Israel geschossen. Sie landet auf freiem Feld. Die Bewohner werden durch "zewa adom" -Alarm aus dem Schlaf gerissen und suchen die Schutzraeume auf. IDF reagiert und greift Terrorinfrastruktur  im Gazastreifen an. 
Morgen ist Ramadan-Ende und ich habe wirklich ein mulmiges Gefuehl. All die Jahre war immer hochgekochte Stimmung an diesem Tag. 
In diesem Jahr wurden schon einige Drohungen vorher ausgesprochen, die nichts Gutes versprechen. 

Zwi Jechezkeli - Journalist und Fachmann in Sachen arabische Bevoelkerung - hat sich im gesamten Monat Ramadan in und um die Mosheen herum aufgehalten, und die "Predigten" und Auslegungen anzuhoeren, die die geistlichen Oberhaeupter durch die Lautsprecher verteilen. 
15 Mosheen, vom Norden bis in den Sueden hat er sich "angesehen" und dabei musste er sich fuer viele nicht einmal verkleiden, um sich einzuschmuggeln, denn die meisten Predigten wurden durch Lautsprecher weitergegeben. (Zwi Jecheskeli schmuggelt sich haeufig mit Leichtigkeit in die arabische Bevoelkerung, um Stimmen einzufangen, und Stimmungen. Er hat ein sehr arabisches Aeusseres und spricht die Sprache perfekt und ohne Akzent. Seine Eltern sind Kurden, die aus dem Irak eingewandert waren. 
Die gestrige Reportage zeigt auf, wie viele geistliche Oberhaeupter die Predigten nutzen, um Stimmung und Hetze gegen den zionistischen Feind zu verbreiten. An vielen Mosheen wurde ganz offen aufgerufen, IS zu unterstuetzen gegen den gemeinsamen zionistischen Feind, gegen die Besetzung. 
Die extremistischsten Predigten wurden in Umm El Fachem im Norden und in der Al Akza in Jerusalem gehalten. An der Al Akza in Jerusalem auf dem Tempelberg wehen beim Freitagsgebet auch in der letzten Zeit mehr und mehr die schwarzen Fahnen des IS. 
Dort wurde sogar aufgerufen, Juden zu toeten. 
Die gemaessigten Predigten wurden ausgerechnet in Gaza gehoert, wo zu Frieden aufgerufen wurde. 
Das Resumme von Zwi Jecheskeli ist folgendes: wo vorher Chamassymphatisanten waren, wurde aufgerufen, sich IS anzuschliessen und sie zu unterstuetzen. Und in den Gegenden, wo bisher eher gemaessigte Kraefte vorherrschten, neigt man in der letzten Zeit dazu, mit Chamas zu symphatisieren.

Ich hoffe sehr, dass der morgige  Tag mit dem Rammadan-Ende ohne grosse Vorfaelle ablaeuft, erinnere mich aber sehr gut an die Zeit, als ich Volontaerin war und gegen ueber dem Damaskustor in Ostjerusalem untergebracht war. Dort konnte man zum Ramadan-ende - schon vor 10 Jahren - die aufgebrachte aggressive Stimmung deutlich spueren, die ganze Nacht ueber.. 
Angenehm ist das nicht. 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Rambam-hospital Haifa - groesstes unterirdisches Hospital der Welt

Nachdem in den Kommentaren einige meinen, mein Post ueber den Iran-Deal sei hysterische Reaktion muss ich 1. sagen, dass ich hier keinen kenne, der nicht hoechstgradig entsetzt und schockiert ist ueber diesen faulen Deal, und 2. einen Post von heute auf den FB-Seiten des Ramba"m hospitals entdeckt habe, in dem es ebenfalls um den Iran-deal geht. 
Dort steht, dass durch diesen historischen Deal wieder ein Thema erneut auf den Tisch kommt. Eine kriegerische Auseinandersetzung um unser Land zu schuetzen. 
Das Ramba"m hospital betont in diesem Post noch einmal, dass es als "Groesstes unterirdisches Hospitel der Welt" in der Lage ist, Menschen unter der Erde zu behandeln, sei es nach Angriffen mit konventionellen Waffen, sowie mit nicht konventionellen Waffen. (Patienten, OPs, Equipment, alles kann im Notfall in einer bestimmten Zeit unter die Erde verlagert werden)
Ich denke nicht, dass das Panikmache oder Hysterie ist, sondern sehr realistischer Umgang mit einer Bedrohung die nun noch aktueller als vorher wird. Ein Angriff mit Atomwaffen. 
Hier habe ich ein You-tube video entdeckt ueber die Aktivitaeten des Ramba"m hospitels in Haifa, wenn die Behandlung der Patienten innerhalb von 72 Std. komplett in unterirdische Etagen verlagert wird.

Wieder ein Messerattentat auf Soldaten

Ein Soldat wurde heute mittag im Bereich Nachliel (Binjamin) mit einem Messer angegriffen, die 22-jaehrige Attentaeterin aus der Naehe von Ramallah, gab zu einen Soldaten toeten zu wollen. Sie wurde festgenommen.
Nochmal gut gegangen dieses Mal.
Der Moerder von Dani Gonen, der bei der Quelle im Bereich Binjamin ermordet wurde, ist gefunden.

Dienstag, 14. Juli 2015

Der Iran-deal - eine Katastrophe fuer uns in Israel - fuer deutsche Kommentatoren endlich ein Schritt zum Weltfrieden

Ein Schritt zum Weltfrieden nennen es die Kommentatoren im Spiegel und feiern nun den sogenannten Iran-Deal. 
Was die restliche Welt einen feuchten Kehrricht schert, ist hier fuer uns in Israel die Gefahr, "ausradiert" zu werden, wie es der Iran immer wieder unverbluemt ankuendigt. 
Die Atombombe im Iran ist in greifbare Naehe gerueckt - das Ziel, Israel von der Landkarte zu radieren, rueckt naeher, und das mit internationaler Rueckendeckung. 
Bravo - was Hitler nicht ganz geschafft hat, koennte bald nachgeholt werden. 
3 Atombomben auf Haifa, Tel Aviv und Jerusalem reichen um einen Grossteil der Juden zu vernichten. Die Erloesung fuer viele Bewohner der Erde ist greifbar nahe. 
Und was das Wichtigste ist - nun kann man wieder mit dem Iran Geschaefte machen, der Handel wird bluehen, wen stoert da eine Atombombe, die ja sowieso niemanden in Europa bedroht - nur die Juden. 

Iran unterstuetzt aktiv die Hisbollah, die uns ebenfalls vernichten will und liefert Waffen fuer unsere Vernichtung. Aber auch das stoert keinen grossen oder kleineren Geist. 
Was hat Europa und die USA auch mit Israel zu tun, dem kleinen unbedeutenden Israel, nicht groesser als das Bundesland Hessen?
Wen wuerde es stoeren, wenn es endlich verschwindet, von der Weltkarte? 
Waere dann wirklich Ruhe im Nahen Osten, in der Welt? Wuerde es dann endlich Frieden geben, wuerde der Terror verschwinden? 
Wahrscheinlich ist es wahr - der wahrhaftige Aggressor und Gefahr fuer den Weltfrieden ist und bleibt Israel, bleiben die Juden, die daran gehindert werden muessen, die Weltherrschaft zu erlangen. 
Bravo zu einem wirklich historischen Deal mit dem Iran, einer fortschrittlichen Demokratie, die den Europaeern eh naeher ist als Israel, das kleine Israel mit viel zu vielen Juden.
Aber glaubt ihr wirklich, dass der Iran halt macht bei euch, den Nicht-juden?
Die freie westliche Welt feiert heute ihren eigenen Untergang und ich kann es nicht fassen. 

Mittwoch, 8. Juli 2015

IS kennzeichnet christliche Haeuser - FB-Eintrag von Pater Gavriel Naddaf

Ich moechte euch einen facebook-eintrag von Father Gavriel Naddaf kopieren.
Der IS scheint Haeuser markiert zu haben, in denen Christen wohnen, und droht in den letzten Tagen per Flugblaetter damit, falls die Christen nicht Jerusalem verlassen bis zum 18. Juli (Ende des Rammadan) wuerden sie wie Schafe geschlachtet.
All das habe ich persoenlich in den Nachrichten bei uns nicht gehoert, ausser Jerusalempost, die ueber die Flyer berichtet, und Ulrich Sahm in seinem Artikel.
Die Geschichte mit den Haus-markierungen habe ich nur ueber Facebook. Es irritiert mich etwas, dass so wenig darueber berichtet wird, aber vielleicht ist es ja auch eine Strategie.
Ich mache mir grosse Sorgen um die Christen, und um alle Menschen hier im Land und um uns herum. Denn heute Christen, morgen Muslime und uebermorgen Juden, wie es den Bestien gerade in den Kram passt und worauf ihr perverses Gehirn Lust und Laune hat, zu morden.
Ich hoffe sehr, dass wir sie schuetzen koennen und nicht ein Ueberraschungsangriff stattfindet.
PLEASE SHARE (Ruth)
HOUSES OF CHRISTIANS IN JERUSALEM ARE MARKED WITH "ISLAMIC STATE" WRITING ON THEIR WALLS.
Following last week's threatening leaflet by "ISIS Palestine" that was warning Christians to leave the city by the end of the Ramadan month or otherwise they will be killed, now the intimidation continues by "Islamic State" writing on the actual houses of Christians in Jerusalem.
ISIS has been making claims and threats towards Jerusalem since November last year and unfortunately, many Palestinians have embraced this ideology and its goal to "liberate Jerusalem" at any cost. The continuous incitement for violence towards Jewish people and the recent attacks, ambushes, stabbings and drive-by shootings by Palestinians, is the result.
The leaflet itself was targeting Christians in Jerusalem, naming specific neighborhoods, warning that they will be "murdered like sheep" at the end of the Ramadan month if they do not leave. The leaflet goes on to ask Muslims to report the houses of Christians in order "to completely cleanse the Islamic neighborhoods of these Christians during the Holy Month of Ramadan". However, we will not allow these threats to intimidate us. We stand united, knowing that our 2000 years history in Jerusalem will not be wiped away. We want the world to know that Israel is the only state in the Middle East where Christians are not persecuted and we stand united with our Jewish brothers

Ein weiterer Fb-Eintrag von Father Gabriel Naddaf berichtet ueber einen Vorfall im Mar Saba-Kloster.




PLEASE SHARE (Tal & Ruth)
THE INTIMIDATION OF CHRISTIAN COMMUNITIES WITHIN THE PALESTINIAN AUTHORITY CONTINUES ON A DAILY BASIS.
The international media have been keeping quiet about the persecution of Christians within the Palestinian areas, but we want to bring to the world's attention a very disturbing incident that took place at the Mar Sabba monastery near Bethlehem yesterday. The Greek Orthodox convent is located in Beith Sakhour, a town near Bethlehem, which used to be predominately Christian. For the last two years, the land that belongs to the monastery has been intruded by illegal construction and the Palestinian Authority has done nothing to stop them, despite numerous complaints by the Abbot.
Unfortunately, it is a common practice for many Christians to have their land taken away from them within the Palestinian areas. However, yesterday, the incitement reached a new level, when a group of seven Muslim Salafi men broke into the convent and began threatening and harassing the monks. This is the first time that we witness this level of bullying and audacity within a property belonging to the Orthodox Church itself.
The continuous persecution has now driven the majority of the Christian population out of the area. We are drawing attention to this, because the men who carried out the attack have promised to come back and the recurring question is how long will the Christians, who the majority of them call themselves Palestinians, live in such fear and who will protect them?
(Photo taken by an employee of the monastery during the incident)

Dienstag, 7. Juli 2015

Was Neues...

Ich schreibe jetzt einfach doch schon darueber, was sich evtl. in der naechsten Zeit bei mir tun koennte. 
Vor etwa zwei Wochen hatte ich ein Vorstellungsgespraech in der Filiale einer Konkurrenzfirma in Hod HaSharon. Die Firma ist gross und hat Filialen im ganzen Land. 
Anders als in unserer Firma, sind die Arbeitsbedingungen fuer Sozialarbeiter traumhaft. (zumindest die Rahmenbedingungen. Ob alles dann so traumhaft ist, weiss man ja vorher nie und letztlich ist der Alltag dann eben auch Alltag).
Man bietet 2000 Shekel mehr Grundgehalt als bei uns 
1000 Shekel zusaetzlich fuer die Haltung des Autos
Versicherung und Test (eine Art TUEV)
Km-Pauschale
Keren Hishtalmut (das ist eine Art VWL) nach einem halben Jahr
Bekleidungsgeld

und statt 120 Hausbesuchen, nur 40!! Dafuer selbstverstaendlich mehr Arbeit im Buero. 
Was ich sehr interessant finde, ist die Tatsache, dass man keinen persoenlichen Bonus vergibt, wenn man einen neuen Patienten in die Firma bringt, sondern einen Filial-bonus. Erfuellt die Filiale die Anforderungen, bekommt die gesamte Filiale den Bonus und dieser wird aufgeteilt. 
Ich finde das schlau, denn so ziehen alle am gleichen Strang, anstatt - wie ich es kenne - gegeneinander zu arbeiten und staendig steht die Frage im Raum "wer hat denn nun den Patienten gebracht?" 
Diese Methode kreiert boeses Blut und ein Gegeneinander, die Atmosphaere ist vergiftet. Ich hatte sogar schon vorgeschlagen, komplett auf einen Bonus zu verzichten, um der Atmosphaere willen... aber - keine Chance. 

Nun, was soll ich sagen, das Gespraech verlief sehr angenehm und positiv. Die Filialleiterin und eine leitende Mitarbeiterin waren persoenlich an mir interessiert - die Atmosphaere war entspannt und die Chemie stimmte irgendwie zwischen uns. Das drueckten nicht nur die zwei Frauen explizit aus, sondern auch ich fuehlte es.
Der Haken: Man konnte mir nur eine Vertretung fuer ein halbes Jahr anbieten und auch nur eine 80 %-Stelle. 
Um fuer eine Arbeit von Jerusalem ins Zentrum zu ziehen, brauche ich aber mehr Sicherheiten, das gab ich zu bedenken. 
Wir waren uns so symphatisch, dass die zwei Frauen anfingen, zu ueberlegen und mich gar nicht gehen lassen wollten. Ob ich auch bereit waere, in der Filiale in Tel Aviv zu arbeiten, oder in Herzliya, fragte man mich. Was ist mit Haifa? 
Man versprach mir, zu forschen, ob eine Filiale eine volle unbefristete Stelle benoetigte. 

Und tatsaechlich direkt am Sonntagmorgen rief man mich an. Ich koenne waehlen, denn es gaebe eine Stelle bei ihnen, (ein Vertrag einer Mitarbeiterin laeuft aus in einem Monat) oder aber in Tel Aviv. Auch dort sucht man Sozialarbeiterinnen. 
Da ich mich sehr wohl gefuehlt hatte mit den beiden, bat ich darum, mich moeglichst dort, in Hod HaSharon einzusetzen. 

Das heisst auch umzuziehen, und meine Prioritaet lag zunaechst bei Tel Aviv. Wenn schon nicht Jerusalem, dann wenigstens Meer, so waren meine Gedanken. 
Aber meine bisherigen Forschungen ergeben, dass Wohnungen dort sowohl SEHR teuer, als auch oft heruntergekommen sind. 
In Betracht kommt auch Herzliya, denn dort gibt es Meer, jedoch muss man sagen, dass es dort ein wenig langweilig ist. Und teuer! 
Was ich mir in den letzten Tagen dann mehr und mehr vorstellen kann ist Raanana, denn dort gibt es zwar kein Meer, aber es ist mir nicht voellig fremd. Ich habe vor 3 Jahren dort fuer 2 Monate bei Shifra gewohnt, mit der ich bis heute befreundet bin. Shifra hatte ihren Mann verloren, als ich zum 2. Mal nach Israel kam und aufgrund eines Jobs in Raanana wohnen musste. Heute hat Shifra ihr Haus vermietet und wohnt im Betreuten Wohnung fuer Unabhaengige. 

Als ich heute mit der Filialleiterin sprach kam auch noch Netanya mit ins Spiel, wo man ebenfalls dringend SozialarbeiterInnen sucht. 
In Raanana wohnen und in Hod HaSharon arbeiten ist im Grunde ideal. (6 km zwischen den Staedten)
Von Raanana nach Netanya hingegen ist es doch ein wenig weiter. (19 km Distanz).
Ich hoffe also sehr auf Hod HaSharon. 
Und dass alles klappt. 
Und dass es einen reibungslosen Auszug/Umzug gibt. 
Und dass es die richtige Entscheidung ist. 

Falls alles klappt und ich in 1-2 Wochen das endgueltige O.K. erhalte, koennte ich kuendigen. Einen Monat vorher sollte man den AG informieren. Das bedeutet, es koennte im September eine entscheidende Veraenderung geben. 
Ich habe bisher nicht darueber schreiben wollen, denn wie der Teufel will, koennte ja die Leitung davon erfahren. 
Aber was kann passieren? Maximum kuendigt man mir vorher, aber dann wuerde ich eine Entschaedigung bekommen, die es mir ermoeglichen wuerde, einen Monat lang nach einer neuen Stelle zu suchen. 
Nicht das Allerschlimmste. 
Und - ich glaube eher nicht daran, denn wir suchen bereits Sozialarbeiter und irgendwie sind wir nicht sehr erfolgreich. Mitarbeiter gehen von einer vollen Stelle herunter, da ihnen die 120 Besuche zu viel sind, oder fangen eine andere Stelle an und bleiben nur fuer eine Teilzeitstelle. 
Wir arbeiten also schon zurzeit fuer mehrere MitarbeiterInnen, daher glaube ich nicht daran, dass man mich "in die Wueste schickt", bevor ich gehen will. 
Aufregend alles. 
Aber es muss ein wenig Verbesserung geben in der naechsten Zeit. 
Sozialarbeiter werden ausgenutzt und schlecht bezahlt. Trifft man dann ploetzlich auf bessere Bedingungen, sollte man im Grunde zugreifen. 
Was soll ich sagen, wuenscht mir bitte Glueck und den Segen des Allerhoechsten! 

Montag, 6. Juli 2015

IS droht den Christen in Jerusalem

Ulrich Sahm schreibt in seinem Artikel im christlichen Medienmagazin PRO darueber, dass im Norden Jerusalems Flugblaetter verteilt wurden, in denen die Christen des Landes aufgefordert werden, Jerusalem zu verlassen, und zwar bis zum 18. Juli, dem letzten Tag von Ramadan. Ansonsten droht ihnen der Tod.
Ich weiss noch nicht, was ich davon halten soll, und habe es in israelischen Medien noch nicht gelesen, auch in unseren Nachrichten habe ich derartiges nicht gehoert.
Ich moechte denken, dass es Quatsch ist und Angstmacherei, aber da diese ISIS-typen schon haeufig wahrgemacht haben, was sie androhten, bin ich etwas unruhig, was passiert.

Hier ein Auszug aus dem Aritikel und wer weiterlesen will, kann das HIER tun.

IS will Christen aus Jerusalem vertreiben

Die Terrororganisation Islamischer Staat hat Christen in Jerusalem aufgefordert, die Stadt bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan zu verlassen. Andernfalls drohe ihnen der Tod.

Bis zum 18. Juli sollen Christen Jerusalem verlassen. Das steht auf einem arabischsprachigen Flugblatt, das der Ableger der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), das „Islamische Kalifat in Jerusalem“, bereits vergangene Woche in einem Viertel im Norden der Stadt verteilte. Laut einer aktuellen Meldung von Radio Vatikan habe der IS den Jerusalemer Christen ein Ultimatum bis zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan, dem Id el Fidr Fest am 18. Juli, gestellt. Andernfalls müssten sie mit dem Tod rechnen. Zuerst sollten die Viertel Schuafat und Beth Chanina von Christen gesäubert werden. Danach ziele der IS auf die Grabeskirche in der Altstadt Jerusalems, die Heiligste Stätte der Christenheit in Israel. Auf den Flyern sei außer der Drohung auch das Symbol des Absenders gewesen: die schwarze Flagge des IS.

Ich habe das Gefuehl, wenn den Christen wirklich etwas passieren sollte - wie angedroht - dann sind wir mitten drin im Sumpf der ISIS. 

Auf Anfrage an Uli Sahm, habe ich von ihm noch ein paar Link bekommen.
HIER ein Artikel in der Jpost
sowie ein weiterer Artikel von U.Sahm bei Honestly Concerned

Sonntag, 5. Juli 2015

Update: 3 Raketen am Wochenende

Letzten Endes waren es 3 Raketen, die aus dem Sinai von IS auf Israel geschossen wurden. IS hat die Verantwortung dafuer uebernommen. 

Ist es nicht irgendwie grotesk? Nun werden die Bewohner des Suedens nicht nur aus Gaza, sondern auch aus dem Sinai beschossen. Und sie hatten so auf Ruhe gehofft.
Das Miniland Israel, nicht groesser als Hessen, steht staendig im Mittelpunkt harscher Kritik aus Europa, und muss seit es besteht staendig ums Ueberleben kaempfen. Kann sich einer aus Europa das vorstellen, dass sein Land permanent in Gefahr lebt, "von der Landkarte radiert zu werden", wie es so mancher Nachbar androht? 
 

Freitag, 3. Juli 2015

Shabbat shalom an alle und Frieden im Land

Shomer Israel, bitte schuetze unser Land vor allem Boesen...

Alarm im Sueden - Rakete (eine oder zwei??) von Sinai auf Israel geschossen

Eine Salafistengruppe die sich mit IS identifiziert aus Gaza uebernimmt die Veranwortung fuer die abschosssene Rakete (Raketen?) aber IDF uebermittelt, dass die Rakete aus dem Sinai kam.
(Ynet)

Hoechste Alarmbereitschaft im Sueden - Str. 12 nach Eilat geschlossen

Aufgrund der "heissen" Situation im Sinai, wurde heute morgen beschlossen, die Str. 12 nach Eilat zu schliessen fuer Privatfahrzeuge. 
Die Befuerchtung: IS koennte versuchen, Panzerabwehrraketen auf Israel zu schiessen.
Die Armee ist in hoechster Alarmbereitschaft.
Die Bereitschaft von Kipat Barzel (Irondome) wurde hochgefahren. 
Zum Jahrestag des Mordes an dem arabischen Jungen Mohammad Abu Khdeir gab es mehrere Attacken mit Steinen auf die Rakevet (die Leichtbahn) in Jerusalem.
In Hebron wurde ein Attentat mit Messer verhindert. 
Palaestinenser rufen nach einer neuen Indifada.
(HIER nachzulesen)

Mittwoch, 1. Juli 2015

Die neue "alte Dame" oder "jeder traegt etwas, wovon wir nicht die geringste Ahnung haben.."

Ich habe ein paar Nachtwachen bei einer alten Dame angenommen und war am gestrigen Abend zum ersten Mal bei ihr. 
Sehr special, muss ich sagen, und ich verstand gleich, warum so viele nicht sehr gern mit ihr arbeiten wollen. 
Aber dann passierten ein paar Dinge, womit ich nicht gerechnet hatte.

Die alte Dame, 86 Jahre alt, spindelduerr mit Gehwaegelchen, hat ihren ganz eigenen Kopf. Alles muss nach einem sehr exakten Plan gehen, Abweichungen sind Drama. 
"Und bring mir ja kein Fleisch in die Wohnung! Das ist verboten!" sagte sie mir unter anderem. Na, da hatte sie ja mit der richtigen gesprochen. Ich war begeistert und fragte sie, ob sie Veganerin sei. 
"Ja, war ich," sagte sie, " bis vor kurzem. Denn der Arzt sagte mir, ich MUESSE nun Huehnersuppe essen, da meine Knochen zu weich sind. Bah! Ich mag keine Huehnersuppe!"
Also eine Gemeinsamkeit. 

Die Wohnung ist gespickt mit Zettelchen, die ueberall kleben. Saetze wie 
"This Window is to remain closed at all times
under no circumstances is it to be opened"
"Nothing is to be placed up here" 
sind in ueberall verteilt. 
Es gibt mindestens 8-10 kleine Ventilatoren, die ueberall laufen, da die Fenster kaum geoeffnet werden, die Heizung laeuft auch bei 30 Grad. 
Ein Ventilator ist gegen den Kuehlschrank gerichtet, der sich ja an der Aussenwand erwaermt. Das soll verhindert werden, sonst koennte es zum Kurzschluss kommen. 

"Ich moechte nicht, dass man neben mir sitzt und mir staendig was erzaehlt, ich moechte, dass du am Tisch dort drueben sitzt und ich werde hier auf der Couch klassische Musik hoeren oder lesen. Nur wenn ich dich brauche, rufe ich dich."

Ich habe damit eher kein Problem, denn auch ich moechte ungern zugetextet werden, kann mich allein beschaeftigen. 
Schoen und gut, alles hat seine Ordnung und alles seinen Zeitpunkt.  

"Und komm nicht auf die Idee, das Handy hier aufzuladen, denn ich bin empfindlich gegen elektromagnetische Felder."
Oh, noch eine Gemeinsamkeit, abgesehen von den weissen Haaren, die wir beide haben. 

Ich habe mit grossen Schwierigkeiten gerechnet, nach der Einfuehrung, die doch etwas seltsam zwanghaft klang. 
Letzten Endes jedoch, kann ich manche Dinge, die die alte Dame mir erzaehlte, durchaus nachvollziehen. 
Es scheint Menschen zu geben, die zur Pflege und Aufsicht kommen, und ihr staendig sagen, "Tu dies nicht" oder "Das ist nicht gut fuer dich". 
Dass ein alter Mensch physisch auf Hilfe angewiesen ist, heisst ja nicht, dass er nicht immer noch sein eigenes Leben fuehren moechte, mit seinen Vorlieben und Vorstellungen. Alte Leute werden schnell zu Kindern gemacht, man spricht mit ihnen als seien sie 5 Jahre alt. 
Warum sollte ein alter Mensch nicht immer noch wissen, was gut fuer ihn ist? Oder das, was nicht gut fuer ihn ist, dennoch tun? Schliesslich gibt es genug junge Menschen, die den ganzen Tag nur das tun, was ihnen nicht gut tut. Auch ein alter Mensch hat dazu das Recht. 

Was mich an Begegnungen am meisten beruehrt, ist immer der Blick in die Seele des Menschen, das Aufflackern der Neshama. 
Und genau solche Augenblicke habe ich mit ihr erlebt. 
Sie liebt es, das "Shma Israel" am Morgen im Radio zu hoeren, was um kurz vor 6 auf einem Sender gesprochen wird. 
Und sie liebt klassische Musik, vor allem Klavierkonzerte. (noch eine Gemeinsamkeit, denn ich liebe an klassischer Musik vor allem Klavierkonzerte)
Heute morgen erzaehlte sie mir dann, dass sie frueher 4 Stunden am Klavier sass, spielte, komponierte. 
Und jetzt? 
Sie schaut auf ihre Finger, die von Arthritis deformiert sind. 
Und lauscht mit einem wehmuetigen Blick der Musik. Ich kann fuehlen, wie sie das, was wir hoeren, in Gedanken spielt, sie kennt jeden Ton, setzt die Finger ... sitzt selbst am Klavier. 
Wie traurig. Da ist er, der Blick in ihre Neschama, ein weicher Gesichtsausdruck, nichts verbiestertes mehr. Sie laechelt mich an. Und ich verstehe. 
Wir haben nicht die geringste Ahnung von dem, was der Nachbar auf seinen Schultern mit sich traegt. Und wenn wir es erfahren, wird ploetzlich alles klar. 
Ich bin dankbar fuer den Blick hinter die Kulissen ihrer Art mit Menschen umzugehen. 
Und auch sie war zufrieden mit "unserer ersten Nacht". 
Als ihre Tochter eine Sms schrieb, nach ihr fragte, sagte sie mir: 
"Schreib ihr, wir sind ein gutes Team." 

Ein absolut aufregender archaeologischer Fund in Ein Kerem

Wow! Das ist aufregend. 
Eine Familie in Ein Kerem, meinem bevorzugten Naherholungsgebiet, 5 min. vom Herzlberg entfernt, laesst ihr Haus renovieren und entdeckt bei den Renovierungsarbeiten ploetzlich unter den Fliesen den Zugang zu einer 2000 Jahre alten gut erhaltenen Mikwe (juedisches Tauchbad), aus der Zeit des 2. Tempels. 
Sie wenden sich sofort an die Behoerden und melden den Fund, denn anfangs wissen sie nicht so recht, was da vor ihnen liegt, 2 mal 2 Meter gross und 2 m tief. 
Absolut aufregend! 
Man sagt ja nicht umsonst, egal wo man in Israel anfaengt zu graben, stoesst man auf Geschichte. 

Dieser Fund nun zeigt doch wieder mal eines: naemlich, dass die, die immer behaupten, Juden haetten sich erst nach der Shoa in Israel angesiedelt und die Arber vertrieben, die immer schon dort wohnen, einfach nicht recht haben. 
Juden gibt es in Israel seit Jahrtausenden und die archaeologischen Beweise liegen vor uns. 
Da braucht man nicht in die Tora zu schauen, und selbst wer nicht glaeubig ist, kann einem solchen Fund nichts entgegensetzen. 

IS droht uns in Video-Botschaft - "nicht dass Israel denkt, wir sind abgelenkt!"

Waehrend ich in deutschen Medien die Berichte der groessten Anschlagsserie der Sinai-halbinsel durch den IS immer noch unter "ferner liefen" suchen muss, ist es hier in den Nachrichten aktuell wie nie und von hoher Wichtigkeit. 
Der Reporter in Arutz 2 fragte einen Aegypten-fachmann, ob es wohl an ein Wunder grenzt dass Israel immer noch in einer "Blase" lebt, (G-tt sei dank) nicht betroffen ist von den wilden Graeueltaten der IS, von Anschlaegen und Anschlagsserien. 
Und in der Tat ist es ein Wunder - fragt sich nur, wie lange noch. 
Denn - der IS droht uns heute wieder in einer Videobotschaft offziell:
 "Nicht dass Ihr (Israel) glaubt, wir sind abgelenkt, durch die innermuslimischen Kaempfe, nein, der richtige grosse heilige Krieg steht noch bevor, und das was jetzt passiert, ist ein Teil des grossen Kampfes gegen euch."
Nicht nur einmal hat IS davon gesprochen, Jerusalem auch "befreien" zu wollen, sie stellen sich da gewiss die systematische Zerstoerung aller muslimischen und juedischen Kulturschaetze vor, die Kotel, der Felsendom, einfach alles in einem riesigen Showdown vernichten. Ja, wir kennen doch inzwischen die Zerstoerungslust dieser Leute. Und seien wir ehrlich: seine Prophezeiungen, Drohungen und Ankuendigungen hat IS bisher doch oft umgesetzt.

Nach der Anschlagsserie, in der zeitgleich 5 Checkpoints des Militaers in Aegypten ueberfallen wurden, toben erbitterte Kaempfe und die Bilder, die wir in den Nachrichten uebermittelt bekommen, sind beaengstigend. Die Aegyptische Armee - ein starke Armee - schlaegt nun unerbittlich zurueck und bombardiert IS Stellungen. Ein Feuerball nach dem anderen, aber es sind eben auch mehr als 60-70 aegyptische Soldaten umgekommen durch IS. 
Leider verfuegen diese IS-Menschen (sind das noch Menschen?) ueber unglaubliche Waffen, sogar Panzerabwehr - und Flugzeugabwehrwaffen sind darunter, was die Sache nicht einfach macht. 
Aegypten hat eine sehr starke Armee, aber wohl eines in den letzten Jahre versaeumt. Einen ordentlich funktionierenden Geheimdienst auf die Beine zu bringen. 
Jetzt ist es zu spaet, einen Geheimdienst kann man nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen. Verbindungen muss man ueber Jahre aufbauen. Leider verpasst! Schade!
Aber Netanyahu gibt heute bekannt, dass wir (Israel) mit den Aegyptern und den Jordaniern zusammen arbeiten, was ich schon dachte, denn wir sind einfach zu nahe dran, als dass wir wegschauen koennen.Gleichwohl weiss Jordanien sehr genau, dass es sich zurzeit nur auf Isarel verlassen kann.
Die Kaempfe breiten sich auf der Sinai-halbinsel nach El Arish und Rafiah aus (Rafia ist der Grenzuebergang zum Gazastreifen, weshalb Israel auch seine Grenzen dorthin geschlossen hat und in allerhoechster Alarmbereitschaft ist.

Es gibt noch eine grosse Sorge: In jedem Gebiet, was Daesh (IS) im Sinai erobern, werden verstaerkt die Beduinen mobilisiert fuer IS zu kaempfen.

Und wenn ich die Kommentare in der Tagesschau ueberschlage, dann stehen mir die Haare zu Berge. Da wird diskutiert, ob es Terroranschlag, oder Angriff oder Ueberfall heissen soll. Die Menschen haben einfach immer noch nicht begriffen, mit wem wir es hier - nicht nur wir, sondern die gesamte westliche Welt - zu tun haben. Mit den Zerstoerern der Menschheit, der ganz normalen menschlichen Zivilisation.

Mehrere zeitgleiche Terroranschlaege im Sinai - unsere Grenzen sind abgeriegelt der IS schlaegt wieder zu

Es bleibt dramatisch und meiner Meinung nach steigert es sich noch seit heute. 
Nun ist es auch an unserer suedlichen Grenze heiss, jedenfalls auf der anderen Seite. Nachdem der IS heute zeitgleiche Terroranschlaege veruebt hat im Sinai, unter anderem mit verminten Autos, die explodierten, mehrere Militaercheckpoints ueberfallen hat und mehrere Dutzend Soldaten der aegyptischen Armee getoetet hat, ist unsere Grenze nun dicht im Sueden. 
Sowohl die Grenze zu Aegypten als auch die zu Gaza wurde abgeriegelt. 
(Nun kann die Weltgemeinschaft wieder rebelllieren gegen uns) 

Die starken Kaempfe halten derzeit an und ich frage mich wohin das fuehrt. Die Bereitschaft in Israel im Sueden ist erhoeht worden. 
Sehr merkwuerdig, dass ich Stunden davon in Tageschau und Spiegel nichts las und auch jetzt die Schuldenkrise die ersten Schlagzeilen fuellt, erst spaeter weiter unter ferner liefen kommt die Anschlagsserie. Scheint alles nicht so schlimm, wenn nicht in Europa passiert. 
Hier finde ich es hoechst dramatisch, denn das heisst, hinter unserer noerdlichen, sowie suedlichen Grenze tobt sich der IS aus in harten Kaempfen. 
Das ist alles andere als lustig inzwischen. 

Was sie zumindest - ausser den vielen Toten - geschafft haben, ist, den tunesischen sowie den aegyptischen Tourismus erstmal lahm zu legen, wenn nicht sogar nachhaltig fuer die naechste Zeit zu zerstoeren, eine wahnsinnig wichtige Einnahmequelle. 
(Ich sehe schon die Pyramiden explodieren, denn das wurde ja auch schon angekuendigt.)