Dienstag, 1. September 2015

Angekommen und "in der Eingewoehnungsphase"



































Seit zwei Tagen bin ich in meiner neuen Wohnung in Raanana, sehr zentrumnahe. 
Es ist ein merkwuerdiges Gefuehl nicht mehr in Jerusalem zu sein, und gestern, als ich noch mal in die alte Wohnung fuhr, um zu putzen und den Schluessel zu uebergeben, war es mir fast zum Weinen zumute. Ich habe sie sehr geliebt, meine Wohnung in der Emek Refaim. Das allerwichtigste fuer mich war das viele Licht, bei drei grossen Fenstern war die Wohnung stets lichtdurchflutet. Wenn man gegen nachmittag/Abend die Fenster oeffnete, wehte eine wunderbare fast kuehle Abendluft herein, sogar im Hochsommer. 
Das ist hier so nahe am Meer anders, vor allem weil ich kein Fenster in Richtung Westen (zum Meer) habe. Dafuer gibt es eine Klimaanlage, die selbst ich als Klimaanlagengegner doch sehr oft anschalte. Sogar nachts. 
In der Wohnung kann man sich wohlfuehlen, aber es wird auch in etwa einem Jahr das Programm zur Erdbebensicherung anlaufen, dann wird die Miete nochmal drastisch sinken, oder aber man verlaesst die Wohnung. Beides ist im Mietvertrag festgehalten. 
(Zu bleiben, waehrend der Bauarbeiten, ist nicht zu empfehlen, Menschen, die das bereits hinter sich haben, erzaehlen von einem Leben "auf der Baustelle" mit Laerm und Schmutz. 

Bei der neuen Arbeit habe ich erst ein paar Tage gearbeitet, in der letzten Woche 3 und heute in der Filiale, fuer die ich vorgesehen bin. Die Kollegen sind nett, die Arbeit zum grossen Teil vertraut, und doch geht es ein wenig ruhiger zu als in meiner letzten Firma. Das ist zumindest mein bisheriges subjektives Gefuehl. Hod Hasharon kuemmert sich um die Menschen in Kfar Saba und Hod haSharon.
Die Filiale Herzliyya deckt den Bedarf in Herzliyya, in Raanana und in Ramat haSharon ab. 
Alle diese Orte liegen sehr nahe beieinander. 

Ich muss mich noch eingewoehnen und vor allem an das heftig schwuele, tropische Klima gewoehnen, leicht ist das nicht, denn ich habe Asthma, was sich bei guten Bedingungen in Grenzen haelt. 
Seit ein paar Tagen jedoch benutze ich wieder mein Dosier-aerosol. 

Der Vermieter hat aus einer grossen Wohnung drei kleine Wohneinheiten gemacht. Man kommt zur Wohnungstuer hinein, und befindet sich zunaechst einmal in einem Flur, von welchem aus 3 Wohneinheiten abgehen. Die zwei anderen Vermieter sind Ilya und Marina, beide aus Russland und sehr nett. 
Das kommende Wochenende werde ich zunaechst einmal hier in Raanana bleiben, und nicht sofort zu Freunden nach Jerusalem, denn ich muss nach diesen endlosen Wochen der Wohnungssuche erstmal zur Ruhe kommen. 
Heute hat die Schule in Israel wieder begonnen, die Ferien sind zuende. 















Kommentare:

AMC hat gesagt…

Du hast viel Arbeit hinter Dir, und eine Menge neuer Eindrücke erwarten Dich. Alles Gute! Ich wünsche Dir immer genug Kraft für alles, was auf Dich zukommt.

Anonym hat gesagt…

Gratulation! und viel glück & freude in der neuen Wohnung und bei der neuen Stelle!

Brigitte hat gesagt…

Wunderbar, liebe Noa, die Wohnung macht auf den Fotos einen sehr guten, gemütlichen Eindruck. Und alles andere wird sich finden!
Komm gut an und lass dir Zeit, um dir step by step ein neues Heim zu schaffen.
Kol tov
Brigitte

Flamingo hat gesagt…

Alles Gute in deiner neuen Wohnung. Sieht schon mal nett eingerichtet aus.