Montag, 19. Oktober 2015

Tragischer Tod, toedlicher "Irrtum"

Der Soldat Omri Levi, 19 Jahre alt, der gestern abend im Terroranschlag in Beer Sheva ermordet wurde, ist beerdigt worden. 
יהי זכרו ברוך

Eine voellig tragische grausame Tatsache - der Tod von Haptum Sarhum, Gastarbeiter aus Eritrea. Er wurde irrtuemlich fuer einen zweiten Terroristen gehalten, da er nach den toedlichen Schuessen auf Omri Levi weglief um sich in den Toilettenraeumen in Sicherheit zu bringen. Er wurde als Terrorist angesehen, und bezahlte das mit dem Leben. Haptum wurde angeschossen und anschliessend von der Menge regelrecht "gelyncht", man schlug ihn und warf eine Bank auf ihn. 
Mit Recht schreibt Eldad Yaniv in seinem Artikel auf y-net:
"Ein Mann ist unschaedlich gemacht worden, der der vermeintliche Taeter war. Er liegt am Boden und blutet. Dies ist der Moment, in dem derjenige, der nun weiter auf ihn einschlaegt, selbst zur Bestie wird. Und wenn wir uns spaeter mit unseren Kindern diese Videos anschauen, entdecken wir, dass wir uns wie wilde Tiere verhielten." (und ich fuege hinzu: Tiere tun so etwas nicht aus Willkuer oder Rache... .. der Vergleich mit einem Tier ist also auch nicht passend.
Dieser grausame Vorfall wird ein Nachspiel haben. Die Beteiligten werden zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt. Es gibt anscheinend genuegend Material, um diejenigen ausfindig zu machen, die daran beteiligt waren. (Videos etc)
Netanyahu hat noch einmal betont, dass bei einem Terroranschlag sich die Menschen schnellstmoeglich vom Tatort entfernen sollten, um nicht die Arbeit der Sicherheitskraefte und der Polizei zu behindern. Ich frage mich auch, was man dort noch zu suchen hat, nachdem geschossen wird.
Die Geschehnisse der letzten Zeit machen einfach nur traurig und hilflos.

Wir gedenken Omri Levi, und Haptum Sarhum. 

יהי זכרם ברוך

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