Sonntag, 8. November 2015

Terror - Auto ueberfaehrt Passanten

Vier Verletzte (zwei mittelschwer, zwei leicht, unter den leicht Verletzten eine schwangere Frau) fordert ein Anschlag auf wartende Passanten heute morgen an der Tapuach-Kreuzung. Ein Palaestinenser ueberfaehrt wartende Menschen, die an der Trampiada stehen. 
Sagen einige von euch jetzt vielleicht: "Ach so, ist ja" nur" im Westjordanland?" Dann haben die Terroristen genau das erreicht, was sie beabsichtigen mit ihrem neuen Focus auf Juda und Samaria. Sie hoffen so auf mehr Unterstuetzung ihrer Anschlaege aus Europa. 
Stellt euch vor, Israel wuerde auch das Westjordanland raeumen, so wie den Gazastreifen, und ihn den Palaestinensern ueberlassen. 
Dann haetten wir eine zweite Front, von wo aus wir beschossen wuerden, im Grunde sogar eine dritte, denn vom Libanon und von Syrien aus passiert das ja schon. 
Wer immer noch glaubt, mit der Raeumung von Gebieten waere das Problem im Nahen Osten geloest, der verschliesst die Augen ganz stark vor der Realitaet, die seit 2005 im und um den Gazastreifen herum herrscht. 
Ich weiss, dass wir Menschen "Ruhe haben" wollen, und so lese ich sehr oft ein gewisses Genervtsein aus den Kommentaren im Netz. 
"Nun gebt ihnen doch einfach das, was sie haben wollen, dann haben wir endlich Ruhe und es kehrt Frieden ein. Ihr seid das einzige Hindernis fuer Frieden im Nahen Osten, weil ihr so verbockt seid."
Ja, so toent es zwischen den Zeilen, aber oft auch sehr deutlich ausgesprochen. 
Wer das erklaerte Ziel kennt, der weiss, dass es nicht mit zwei Staaten getan ist. Man will uns aus Israel heraushaben. Es soll endlich "Ruhe" (vor den Juden) in der Region herrschen. 
Was dann aber herrschen wuerde, ohne die Juden, ohne die einzige Demokratie im Nahen Osten, dazu braucht man nicht viel Phantasie, oder?

1 Kommentar:

Flamingo hat gesagt…

Da gibt's nicht mehr dazu zusagen.