Sonntag, 24. April 2016

Pessach Sameach - Moadim leSimcha

Was fuer ein angenehmer und erfreulicher Sederabend war das. Ich bin voller Glueck und Freude und konnte mich freimachen von allen Problemen der letzten Zeit. Dank der Freunde, die auf mich Ruecksicht genommen haben, hatte ich so ein positives Erlebnis. 

Ich war kurz davor aufzugeben, und allein zuhause zu bleiben, als ich in der Wohnung der Nachbarn der Freunde nachgemessen hatte und feststellte, dass die Strahlung dort hoeher war als das was ich aushalten kann. Gut, dass du beharrlich warst, Rivka, und mich gedraengt hast, dann doch bei dir im Haus zu schlafen. Das erforderte wieder ein Umplanen, denn Rivkas Eltern sollten eigentlich im Haus schlafen. Ich bin dankbar, dass es kein Problem war fuer euch. 

Dank euch hatte ich eine angenehme Nacht ohne Probleme oder Schmerzen, und als zusaetzliches Geschenk eine Nacht mit absoluter Stille, was ich seit Monaten vergeblich suche. Absolute Stille zu finden ist sehr schwierig, fast ueberall gibt es irgendein Hintergrundgeraeusch. Aber Alon Shwut ist ein Jeshuw, wo am Shabbat kein Auto faehrt, wie wunderbar. So konnte ich wie ein kleines Kind schlafen. 

Danke an die ganze Familie Kupermann, und an Esti und Roni. Ich hatte ein wunderbares Erlebnis. An Rivka einen Dank fuer das gute und leckere Essen, auch an Pnina und Meirav, sowie Esti, die koestliche Dinge gekocht hatten. 

Danke fuer all die Lieder und Geschichten, und fuer die Inspiration, die so wichtig fuer mich war nach Monaten der staendigen Beschaeftigung mit Problemen und Beeintraechtigungen. So konnte ich mich endlich wieder tief mit G-tt verbinden, Spiritualitaet und Gebet erleben und mich an guten und geliebten Menschen erfreuen. 

Danke, dass ihr mir ermoeglicht habt, einfach schlafen zu gehen, wann es zuviel fuer mich wurde und ich nicht mehr aushalten konnte. Und danke, dass ihr mich so akzeptiert habt, wie ich bin, und mir nicht das Gefuehl gegeben habt, dass ich problematisch und nicht o.k. bin. 

Ich weiss es sehr zu schaetzen, dass ihr mir Bedingungen bereitet habt, bei denen ich ohne Probleme bleiben kann. Ich liebe euch dafuer. 

Umso mehr freute ich mich dann, als ich in unserer Selbsthilfegruppe der EHS-Betroffenen las, dass andere aehnlich positive Erlebnisse hatten. Viele erzaehlten vom Sederabend im Schoss der Familie, die sich genau wie meine Freunde bemueht hatten. (WiFi und Cellphones ausgeschaltet und viel Ruecksicht genommen)

Anscheinend wollte HKB"H, dass auch wir an diesem Abend einen positiven Sederabend erleben und gemeinsam mit den Lieben, jeder mit seiner Familie "aus Aegypten ausziehen kann".

Und nun moechte ich noch ein Gedicht mit euch teilen, das Meirav gestern aussuchte und was mich sehr ansprach. 

Jeden Morgen (von Arie Sivan)

Jeden Morgen

wacht der Mensch auf  

am Ufer des Meeres vom Morgen

und fragt sich "ueberqueren

oder nicht ueberqueren...

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